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 Betreff des Beitrags: Reihe um die „Sieben Schwestern“
BeitragVerfasst: 11.03.2015, 21:36 
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Die sieben Schwestern

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence.

Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (9. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442313945
ISBN-13: 978-3442313945
Originaltitel: The Seven Sisters 1 - Maia



Der erste Roman einer faszinierenden Reihe um die „Sieben Schwestern“.

Maia ist die älteste von sechs Schwestern, die alle vom Vater adoptiert wurden, als sie sehr klein waren. Sie lebt als Einzige noch auf dem herrschaftlichen Anwesen ihres Vaters am Genfer See, denn anders als ihre Schwestern, die es drängte, draußen in der Welt ein ganz neues Leben als Erwachsene zu beginnen, fand die eher schüchterne Maia nicht den Mut, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Doch das ändert sich, als ihr Vater überraschend stirbt und ihr einen Umschlag hinterlässt – und sie plötzlich den Schlüssel zu ihrer bisher unbekannten Vorgeschichte in Händen hält: Sie wurde in Rio de Janeiro in einer alten Villa geboren, deren Adresse noch heute existiert. Maia fasst den Entschluss, nach Rio zu fliegen, und an der Seite von Floriano Quintelas, eines befreundeten Schriftstellers, beginnt sie, das Rätsel ihrer Herkunft zu ergründen. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte in der Vergangenheit ihrer Familie, und sie taucht ein in das mondäne Paris der Jahrhundertwende, wo einst eine schöne junge Frau aus Rio einem französischen Bildhauer begegnete. Und erst jetzt fängt Maia an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet ...



Ich durfte das Buch in einer Leserunde vorab lesen und freue mich zum Bucherscheinen Euch meinen Eindruck mitteilen zu dürfen.

Sechs Schwestern und das Buch spricht im Titel „Sieben Schwestern“ von einer Schwester mehr. Nun, der alleinstehende/ unverheiratete Vater der Schwestern hat in vielen Ecken der Welt seine Töchter entdeckt und nacheinander als Babys adoptiert – die passende siebte Tochter hat er nicht finden können. Benannt hat er sie nach den Plejaden, dem Siebengestirn, seinem "Lieblingssternhaufen". Die sechs Schwestern sind für mich sehr unterschiedliche Personen. Den Vater umgibt etwas Mystisches, die Töchter sind einhellig der Meinung nicht viel über den Menschen zu wissen, von ihm zu kennen, der ihnen allen ein großartiger Vater war.
Maia, die älteste 33-j. Tochter, wohnt als einzige Schwester - im eigenen Pavillon - auf dem weitläufigen Grundstück ihres Vaters am Genfer See. Der Vater Pa Salt verstirbt mit über 80 Jahren zuhause und hat für seinen Tod Verfügungen hinterlassen. Nicht nur seine unmittelbare stille Beisetzung im Meer, auch hat es jeder der Töchter einen Brief mit Erklärungen hinterlassen. Auch weist er die Töchter auf eine in einer besonders schönen Ecke des Grundstücks stehende Weltkugel hin. Auf dieser sind die Namen der Töchter und die Koordinaten ihrer Herkunft, wie auch für jede ein griechischer Spruch verzeichnet. Mit Kenntnis der Koordinaten und nach dem Lesen des Briefes in dem auch eine dreieckige rückseitig gekennzeichnete Kachel ist, reist Maia nach Brasilien um ihre Geburtspuren zu finden. In Rio trifft sie sich auch mit dem Schriftsteller Floriano Quintelas, mit dem sie bereits beruflichen Kontakt hatte und der als Historiker schnell und tatkräftig seine Hilfe bei der Deutung der Hinweise anbietet. In Maias Fall stellt sich bereits im ersten Abschnitt heraus, dass sie aus einer angesehenen Familie stammt, ihrer Urgroßmutter sehr äußerlich ähnelt. Doch, wie sind ihre Spuren weiter zu verfolgen?
In einer Rückblende lesen wir von der 18-jährigen Izabela (Bel), die 1928, in Rio lebt. Als einzige Tochter soll sie durch eine geschickte Hochzeit ihren geschäftlich erfolgreichen Vater (Kaffee) zu gesellschaftlicher Anerkennung verhelfen. Der zehn Jahre ältere Verlobte ist schnell gefunden und erbittet bei seinem künftigen Schwiegervater seine Braut mit der Familie ihrer Freundin nach Paris reisen zu lassen. Der Vater von Bels Freundin ist beauftragt die Christusfigur erschaffen zu lassen. In Paris verliebt sich die verlobte Bel in einen jungen Künstler. Sie berichtet in Briefen an ihre Kammerzofe über ihre Zeit in Europa. Alles weitere? Lest selbst!

Irgendetwas macht die Lucinda Riley Bücher für mich zu Werken, bei denen ich weiß, dass sie mir gefallen werden und ich mich sehr schnell wohl und in der spannenden Geschichte gefangen finde. So auch bei „Den sieben Schwestern“ – dem Auftakt einer Reihe von sieben Bänden! Diese Anzahl habe ich allerdings auch erst während der Lektüre im Internet recherchiert, wobei Lucinda Riley auch im Nachwort diese Anzahl bestätigt. Jede der sechs Schwestern wird in einem Band die Hauptprotagonistin sein und man begegnet daher auch sicher den anderen Schwestern und wird etwas von ihrem weiteren Leben erfahren. Rätselhaft bleibt, wem der siebte Band gewidmet ist.

Mir hat die Geschichte gut gefallen. L.R. versteht spannend zu erzählen und die Übersetzerin transportiert die Worte gut weiter. Auch gut mal einen L.R. Roman zu lesen, der nicht in einem englischen Herrenhaus spielt, sondern in der französischsprachigen Schweiz und Brasilien. Interessant war nebenbei von der Entstehungsgeschichte der Christusfigur viel zu erfahren. Diese spielt eine große Rolle und ist Verbindendes zwischen den Generationen. Allerdings finde ich schade, dass in dem Buch der Geschichte von Maia und ihren versteckten Problemen sehr viel weniger Raum gegeben wird als der Spurensuche rund um ihre Herkunft und der Geschichte ihrer Großmutter. Ich meine das Verhältnis der beiden Zeitstränge ist sonst ausgewogener. So kommt es in Maias Liebesgeschichte auch sehr schnell zum Showdown.

Als Leser wird man auch nach der Lektüre des Buches mit offenen Fragen zurückgelassen. Diese werden vermutlich in den nächsten Bänden weiterhin eine Rolle spielt, es werden neue Aspekte hinzukommen und Teilfragen beantwortet werden.

Ich hatte gehofft, trotz Auftakt einer Reihe zufriedener das Buch zuzuklappen. Die Handlung ist früh voraussehbar, es fehlten Überraschungen und Wendungen. Auch bei einem Teil einer Reihe war meine Erwartung, dass die Geschichte vollständiger erzählt wird. An manchen Stellen geht es mir zu schnell, so wird Maias Gefühlen nicht viel Raum gegeben. Der Auftakt der Reihe kommt für mich nicht an die Einzelbände heran. Leider, sehr schade! Das Buch ist und bleibt gut geschrieben, es ist eine tolle Grundidee, aber eben nicht ein abgeschlossener Band.

Meine momentane Meinung ist, dass mit dieser Geschichte über sieben Bände, man mich nicht zur Käuferin der nächsten sechs Bände macht. Es ist doch keine Jugendbuchserie, in der man das Aufwachsen...sich Entwickeln eines Menschen über Jahre begleiten will, wie ich eben nicht von allen Schwestern Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erforschen muss und in vier Jahren erst die große Geschichte zuende erzählt sein soll. Sieben Bände ist mir pers. zu umfangreich!

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Liebe Grüße von Christiane
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"Wenn Du ein Buch auf eine Reise mitnimmst, dann geschieht etwas Seltsames. Das Buch wird anfangen, Deine Erinnerungen zu sammeln. Du wirst es später nur aufschlagen müssen und schon wirst Du wieder dort sein, wo Du zuerst darin gelesen hast. Schon mit den ersten Worten wird alles zurückkommen - die Bilder, die Gerüche, das Eis, das Du beim Lesen gegessen hast." Mortimer Folchart


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 Betreff des Beitrags: Lesung zu "Die Sieben Schwestern"
BeitragVerfasst: 12.03.2015, 16:06 
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28.04.2015 17.00 Uhr HAMBURG

Lesung dt./engl.
Deutsche Lesung: Dennenesch Zoudé
Moderation: Anouk Schollähn

Meßmer Momentum
Am Kaiserkai 10
20457 Hamburg Hafencity


29.04.2015 20.15 Uhr HANNOVER

Lesung dt./engl.
Deutsche Lesung: Dennenesch Zoudé
Moderation: Günter Keil

Buchhandlung Hugendubel
Bahnhofstraße 14
30159 Hannover
Tel. 0511/3675-0
wws-svs@hugendubel.de

leider bin ich verreist :( sehr schade



30.04.2015 20.30 Uhr MANNHEIM

Lesung dt./engl.
Deutsche Lesung: Dennenesch Zoudé
Moderation: Günter Keil

Thalia Buchhandelsgruppe GmbH & Co. KG P7
P 7, 22
68161 Mannheim
Tel. 0621/81000-0
thalia.mannheim-p7@mannheim.de

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BeitragVerfasst: 14.02.2016, 10:54 
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Wer hat schon "Sturmschwester" gelesen?
Ging es nur mir so, oder hattet ihr auch diverse Bratt-Momente? Der Beste war für mich, als Thom seinen Geburtstag erwähnt hat (einen generellen Verdacht gabs ja logischerweise schon vorher)!

Ich fand es aber auch sonst besser als das erste Buch. Was die Reihe im allgmeinen betrifft, muss ich Christiane recht geben, die Abstände bis zum nächsten Buch sind einfach zu lang. Über Maia hatte ich fast alles schon vergessen, und eigentlich würde ich mir wünschen, dass ich Lucinda Riley noch nicht entdeckt hätte, und dann in 5 Jahren die komplette Schwestern-Serie in einem Rutsch durchlesen können würde.

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BeitragVerfasst: 15.02.2016, 10:16 
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Das hört sich interessant an und ich habe von anderen auch schon gehört, dass dieser Band besser sein soll. Aufgrund des Norwegenthemas werde ich ihn auch lesen, allerdings warte ich entweder aufs TB oder Ausleihen. Ich habe und will mir nämlich nicht den Platz für sieben Hardcover gönnen, lese die Bücher doch vermutlich ohnehin nur einmal.
Immerhin hat es nun zwischen dem ET der beiden ersten Bände doch kein ganzes Jahr gedauert.

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BeitragVerfasst: 10.05.2016, 21:45 
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Die Sturmschwester



Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (9. November 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442313953
ISBN-13: 978-3442313952
Originaltitel: The Storm Sister

Der zweite Roman der Reihe um die „Sieben Schwestern“.

Der Wind und das Wasser, das sind die großen Leidenschaften in Allys Leben, die sie zu ihrem Beruf gemacht hat: Sie ist Seglerin und hat bei manch riskanter Regatta auf den Meeren der Welt ihren Mut unter Beweis gestellt. Eines Tages aber stirbt völlig überraschend ihr geliebter Vater Pa Salt, und Ally reist zu dem Familiensitz am Genfer See. Wie auch ihre fünf Schwestern wurde sie als kleines Mädchen von Pa Salt adoptiert und kennt ihre wahren Wurzeln nicht. Ihr Vater hinterlässt ihr aber einen rätselhaften Hinweis auf ihre Vorgeschichte – die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert, in dessen Leben die junge Sängerin Anna Landvik eine schicksalhafte Rolle spielte. Allys Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf Spurensuche in das raue Land im Norden. Sofort ist sie zutiefst fasziniert von der wilden Schönheit der Landschaft, aber auch von der betörenden Welt der Musik, die sich ihr dort eröffnet. Und als sie schließlich dem Violonisten Thom begegnet, der ihr auf unerklärliche Weise vertraut ist, fängt sie an zu ahnen, dass ihre jugendliche Liebe zur Musik kein Zufall war...


Ally wurde als Baby, wie ihre Schwestern von Pa Salt adoptiert. Als dieser überraschend stirbt, kehren natürlich alle nachhause zurück. Es folgt keine gemeinsame Trauerphase, die Schwestern reisen nach nur wenigen Tagen wieder von Genf ab und kehren in ihren Alltag zurück. Bei der Testamentseröffnung erhält jede Schwester einen persönlichen Brief überreicht, in dem Pa Salt ihnen Hinweise über ihre Herkunft gibt und in Allys Fall eine Komponistenbiographie und einen Frosch. Was wird Ally herausfinden? Wird das ihr bisheriges Leben verändern?

Die Hinweise der Koordinaten führen nach Norwegen, doch Ally will sich vorerst auf das gemeinsame Segeln mit ihrem neuen Freund Theo konzentrieren und lässt daher vorerst ihre Vergangenheit außer Acht. Sie ist sehr glücklich verliebt und freut sich auf ihre gemeinsame Zukunft mit Theo, der ihr auch über die schwere Zeit nach dem Tod ihres Vaters zur Seite steht. Doch lässt sie die norwegische Biographie übersetzen und dies bewirkt, nun will sie doch etwas über ihre Herkunft wissen und reist nach Norwegen. In Allys Leben kommt ordentlich Sturm mit Höhen und Tiefen, doch lernt sie auch auf der Suche nach der Vergangenheit bereichernde Menschen kennen.

Die Erzählung spielt erneut in der Vergangenheit, wie auch in der Gegenwart. Dieses Mal nimmt uns die Autorin mit nach Norwegen und -für mich sehr erfreulich- auch ins musische Leipzig. Ich empfand den Roman als gut recherchiert und zumindest hatte ich in Leipzig Bilder vor Augen, wenn es natürlich nur fiktiv ist. Nach der Lektüre habe ich doch tatsächlich erst einmal etwas mehr zu Grieg und Ibsen ergoogelt.

Der Roman startet identisch dem Vorgänger, denn Ally erfährt vom Tod ihres "Vaters" und trifft in dessen Zuhause auf ihre Schwestern. Hier fand ich interessant, dass es der Autorin gelingt, etwas, was wir bereits in Band eins gelesen haben, aus einer anderen Perspektive und doch irgendwie anders widerzugeben. Dabei ergaben sich für mich neue Erkenntnisse.

Pa Salt bleibt für mich auch im zweiten Teil noch immer geheimnisvoll. Was genau ist mit ihm passiert, ist er wirklich tot oder doch noch am Leben, die Frage bleibt.


Der erste Band hat mich unzufrieden zurückgelassen und mir gefiel auch nicht der Gedanke erst in ca. fünf Jahren eine Auflösung um Pa Salt und seine Töchter zu erfahren. Auch gefällt mir nicht die Veröffentlichung als Hardcover-Reihe.

Nun, der zweite Band, er spielt in Teilen in Norwegen und die Vergangenheitsgeschichte um die musikalische Anna, auf dem Land aufgewachsen und dann als junge Erwachsene in Oslo lebend, erinnert daher ein wenig an Bratts Anne. - Ich glaube auch, dass man den zweiten Band lesen kann, ohne den ersten vorher gelesen zu haben. -

Der zweite Roman hat mir grossartig gefallen, so viel besser als der erste der Reihe. Zum einen die in Norwegen spielende Geschichte, die dann auch noch später in der Musikstadt Leipzig weitererzählt wird. Ich hab das Buch wirklich sehr gern gelesen und werde dann wohl doch auch weiteren Bände eine Chance geben. Nur werden die sieben Hardcover nicht in mein Regal einziehen. :kopfschuettel Ich habe allerdings während des Lesens von Allys Geschichte auch wieder in den "Sieben Schwestern" geblättert und Passagen/ Maias Sichtweise nachgelesen. :rotfl Der nächste Band um Star müsste eigentlich spätestens zur Frankfurter Buchmesse erscheinen.

Zitat:
Fragen an Lucinda Riley zu ihrem neuen Roman Die Sturmschwester:

1. Was hat Sie dazu veranlasst, Norwegen und Griegs Musik zu Ibsens Peer Gynt als Hintergrund für Die Sturmschwester zu wählen?

Ich war fünf Jahre alt, als mein Vater von einer Reise nach Norwegen eine Langspielplatte von Griegs Peer-Gynt-Suite mitbrachte. Sie wurde sozusagen zur Hintergrundmusik meiner Kindheit, in der er immer wieder über die Schönheit des Landes, besonders über die Fjorde, schwärmte und mir riet, wenn irgend möglich, selbst einmal hinzufahren. Der Zufall wollte es, dass Norwegen kurz nach dem Tod meines Vaters das erste Land war, das mich zu einer Lesereise einlud. Ich weiß noch, wie ich mit Tränen in den Augen gen Norden flog und dabei wie Ally das Gefühl hatte, den Worten meines Vaters zu folgen. Ich habe Norwegen zahlreiche Male besucht und mich wie mein Vater in dieses Land verliebt. Deswegen stand schon bald fest, dass der zweite Band der Sieben-Schwestern-Serie dort spielen sollte.

2. Wie ist Ally im Vergleich zu ihrem Pendant aus der Mythologie zu sehen? In welcher Hinsicht ist sie moderner?

In der griechischen Mythologie gilt Alkyone, die zweite Schwester, als "die Anführerin", und ihr Stern ist einer der hellsten der Plejaden. In den "alkyonischen Tagen", in denen die Welt von Freude, Wohlstand und Frieden erfüllt war, wachte Allys griechische Namensvetterin über das Mittelmeer und sorgte dafür, dass die Seeleute es ohne Gefahr überqueren konnten. Für die Leserinnen und Leser der Jetztzeit beschreibe ich Ally deshalb als Anführerin, als mutige, starke Frau, die genau weiß, was sie will. Sie liebt das Meer, hat sich einen Namen als Seglerin gemacht und verliebt sich in Theo Falys-Kings, ein Anagramm für den König von Thessalien (im Englischen "King of Thessaly") aus der griechischen Mythologie. Das Amulett gegen den bösen Blick, das Theo ihr kauft, weist sie als Schutzpatronin der Seeleute aus. Und als sie von ihrem Geliebten getrennt wird, endet ihre Geschichte genau wie in der griechischen Sage in einer Tragödie.

3. Was sollten Leserinnen und Leser Ihrer Ansicht nach aus der Sturmschwester mitnehmen?

Es würde mich freuen, wenn meine Leserinnen und Leser sich von Allys Stärke und positiver Lebenseinstellung ermutigen ließen. Ally muss in der Sturmschwester so vieles durchmachen. Beim Schreiben der Szenen mit der Fastnet-Regatta und Theos Trauerfeier musste ich selbst ziemlich oft weinen. Ally ist eine sehr willensstarke Frau, und trotz des vielen Leids, das sie erdulden muss, findet sie eine neue Quelle der Inspiration, ein neues Zuhause und eine neue Familie, in der sie das Kind von Theo aufziehen kann. Das entspricht genau der Vorhersage von Pa Salt: "In Momenten der Schwäche wirst du deine größte Stärke finden." Das kann ich nur uns allen wünschen.


Copyright: Goldmann Verlag
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BeitragVerfasst: 09.07.2016, 21:02 
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Für Mitte November ist der dritte Band angekündigt, der die Leser nach England mitnimmt.

Die Schattenschwester/ The Shadow Sister

Star d'Aplièse ist eine sensible junge Frau und begegnet der Welt eher mit Vorsicht. Seit sie denken kann, ist ihr Leben auf das Engste verflochten mit dem ihrer Schwester CeCe, aus deren Schatten herauszutreten ihr nie gelang. Als ihr geliebter Vater Pa Salt plötzlich stirbt, steht Star jedoch unversehens an einem Wendepunkt. Wie alle Mädchen in der Familie ist auch sie ein Adoptivkind und kennt ihre Wurzeln nicht, doch der Abschiedsbrief ihres Vaters enthält einen Anhaltspunkt – die Adresse einer Londoner Buchhandlung sowie den Hinweis, dort nach einer gewissen Flora MacNichol zu fragen. Während Star diesen Spuren folgt, eröffnen sich ihr völlig ungeahnte Wege, die sie nicht nur auf ein wunderbares Anwesen in Kent führen, sondern auch in die Rosengärten und Parks des Lake District im vergangenen Jahrhundert. Und ganz langsam beginnt Star, ihr eigenes Leben zu entdecken und ihr Herz zu öffnen für das Wagnis, das man Liebe nennt ...

Die Perlenschwester/The Pearl Sister (30. Oktober 2017)

Wie auch ihre Schwestern ist CeCe d'Aplièse ein Adoptivkind, und ihre Herkunft ist ihr unbekannt. Als ihr Vater stirbt, hinterlässt er einen Hinweis – sie soll in Australien die Spur einer gewissen Kitty Mercer ausfindig machen. Ihre Reise führt sie zunächst nach Thailand, wo sie die Bekanntschaft eines geheimnisvollen Mannes macht. Durch ihn fällt CeCe eine Biographie von Kitty Mercer in die Hände – eine Schottin, die vor über hundert Jahren nach Australien kam und den Perlenhandel zu ungeahnter Blüte brachte. CeCe fliegt nach Down Under, um den verschlungenen Pfaden von Kittys Schicksal zu folgen. Und taucht dabei ein in die magische Kunst der Aborigines, die ihr den Weg weist ins Herz ihrer eigenen Geschichte ...

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BeitragVerfasst: 01.12.2017, 00:11 
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eifrigster Elefant
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Die Perlenschwester las sich wie immer gut, ich selbst konnte aber mit den Handlungsorten nicht so viel anfangen. Ausserdem hatte ich das Gefühl, dass diesmal die Nebenfiguren etwas blässlich beschrieben waren.

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BeitragVerfasst: 07.12.2017, 12:36 
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eifrigster Elefant
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PS:
Ich bin jetzt dabei, alle Schwestern-Romane hintereinander zu lesen, weil:
von Anfang an ist eigentlich klar, dass Pa Salt noch am Leben ist, und ich inzwischen nicht nur an den Geschichten der jeweiligen Schwestern interessiert bin, sondern auch daran, warum Pa Salt eben diese Mädchen ausgesucht hat.

Im ersten Buch über Maia ist es ziemlich eindeutig: er muss dieses französische (?/ in Paris gefundene) Findelkind sein. Und hat die Familiengeschichte verfolgt, um zu helfen wann es nötig war.
In "Sturmschwester" bin ich der Meinung, er hat irgendwie mit Elle und Bo zu tun. Bo selbst kann er nicht sein, weil das mit dem Alter (cf. 1er Band) nicht stimmen kann.
Im Band über Star habe ich nichts gefunden, was ein Hinweis sein könnte. Evtl, das Ehepaar(?) Tanit, weil der "fremde Akzent" nicht näher eingegrenzt wird ? ...und "Tanit" ein Anagramm für Titan ist?

Was könnte in Sturmschschwester der "Selbstmord" von Kreeg Eszu bedeuten. Anagramm = Greek Zeus. Zeus und Selbstmord? Nie und Nimmer!

Und bei Perlenschwester findet sich kein Hinweis auf Pa Salt in der Parallel-Geschichte, nix und null!

In jedem Fall geht es aber um Personen, die freundlich zu Ausgegrenzten waren, und denen das vergolten wird!
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BeitragVerfasst: 15.01.2018, 16:42 
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sonnige Serengeti
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Ich habe gerade "Die Schattenschwester" ausgelesen und dabei festgestellt, dass das gar nicht der erste Band, sondern der 3. ist. :rolleyes Naja, jedenfalls ließ er sich prima lesen und ich hatte nicht das Gefühl, das etwas fehlt. Das Buch ist wirklich spannend und ich bin sehr gespannt auf die weiteren Bücher. :yes

Schussel, du machst mich mit Deinem Kommentar ziemlich neugierig, ich werde mal beim Lesen gezielt darauf achten, auch wenn ich jetzt vielleicht erstmal den 1. Band lesen sollte. :hihihi

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BeitragVerfasst: 16.01.2018, 11:29 
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Besonders kannst Du Dich auf den zweiten Band/ Sturmschwester freuen. Ob Du wohl auch Anne-Möwenfjord-Momente hast?

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BeitragVerfasst: 18.01.2018, 15:59 
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sonnige Serengeti
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Ich muss ja sagen, dass ich diese Serie richtig gut finde. Mittlerweile habe ich den ersten Band gelesen und bin bereits beim 2. Band und ja, Christiane, da war schon der erste Möwenfjord Moment. :)

Edit: und es folgen noch viel mehr. Ob LR die Anne Reihe gelesen hat? Kommt mir fast so vor....

@Schussel: Meine Freundin denkt auch, das Pa Salt noch lebt, ich achte beim Lesen jetzt verstärkt darauf und denke, dass der Anwalt das weiß, denn denn meiner Ansicht verplappert er sich bereits gleich am Anfang. Ich habe auch den Verdacht, das Ma etwas weiß.

Ich habe mir tatsächlich ein Blatt für den ersten Band gemacht auf dem ich Fragen und Zusammenhänge notiert habe. :ggg

Ich denke übrigens, dass Pa Salt bestimmt weiß, wo sich Maias Sohn aufhält und ich bin gespannt, ob der irgendwann irgendwo auftaucht, weil er für ihn sorgt. In Band zwei liegen die Jachten von Pa und Kreeg gemeinsam in einem Hafen, ich könnte mir vorstellen, dass es da eine Verbindung gibt - ggf. auch zu dem Kind...

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BeitragVerfasst: 29.01.2018, 16:52 
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sonnige Serengeti
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So ich habe die Reihe bis zur Perlenschwester gelesen. Eine wunderschöne Reihe! Ich bin so neugierig, wie am Ende die Fäden zusammenlaufen.

Ich glaube, dass die Schwestern Abkömmlinge der Bildhauerfamilie sind, von der Pa aufgenommen wurde, mit Ausnahme von Mia, aber da Laurent praktisch auch zur Bildhauerfamilie gehörte und einen guten Draht zu Pa hatte, könnte ich mir vorstellen, dass er auch seine Verwandtschaft im Auge behalten hat.

Der Bildhauerprofessor hat mehrere Kinder und ist lt. Band 2 während des 2. Weltkrieges in den Staaten geblieben. Außer von seiner Tochter Karine (Band 2) weiß man ja noch nicht, wo es die anderen während des Krieges hinverschlagen hat. Ich wäre aber nicht überrascht, wenn zwei der Kinder im East End gelandet wären.


Es gibt so viele offene Fragen: Was hat Pa eigentlich beruflich gemacht (oder von wem hat er so ein großes Vermögen geerbt ?(wobei - wenn es von dem Professor wäre, könnte man sich vorstellen, dass er deswegen mit diesem Geld vielleicht den Abkömmlingen etwas Gutes tun will) und falls er nicht tot ist, was macht er gerade? Ich bin überzeugt, dass sowohl Marina aber auch der Anwalt wissen, was er gerade macht. Und wer ist die 7. Schwester - von der ich denke, dass sie alleine nach Atlantis finden wird???.

Dank Dir Schussel, habe ich die Serie mit dem Ziel gelesen, das Geheimnis und die Verbindung zwischen den Büchern zu ergründen. Ich habe für mich sogar Notizen gemacht und Stammbäume angelegt, um die Querverbindungen zwischen den Generationen besser zu verstehen *lach*.

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BeitragVerfasst: 30.01.2018, 00:06 
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eifrigster Elefant
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Also, dass der Anwalt und Ma Bescheid wissen, ist eigentlich von Anfang an klar.

Aber danke, dass du mich an die echten Kinder des Bildhauers erinnert hast. Die sind mir gar nicht mehr eingefallen.

Ich könnte mir vorstellen, dass Merope direkt mit Pa Salt verwandt ist, und nicht nur ein Abkömmling von Menschen, die Gutes getan haben?

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Mitte November erscheint der fünfte Band der Serie: Die Mondschwester

Tiggy d’Aplièse hatte schon als Kind die Begabung, mit der Kraft ihrer Hände kranke Tiere zu heilen. Auch jetzt, als junge Zoologin, ist die Arbeit mit Tieren ihre Erfüllung. Als sie das Angebot von Charlie Kinnaird erhält, auf seinem weitläufigen Anwesen in den schottischen Highlands Wildkatzen zu betreuen, zögert sie nicht lange. Dort trifft sie auf Chilly, einen weisen, alten Zigeuner aus Andalusien – eine schicksalshafte Begegnung. Denn er hilft dem Adoptivkind Tiggy, das Geheimnis ihrer Herkunft zu lüften. Die junge Frau reist nach Granada, wo sie dem ebenso glamourösen wie dramatischen Lebensweg ihrer Großmutter Lucia folgt, der berühmtesten Flamenco-Tänzerin ihrer Zeit. Und Tiggy versteht endlich, welch großes Geschenk ihr zur Stunde ihrer Geburt zuteil wurde ...

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"Wenn Du ein Buch auf eine Reise mitnimmst, dann geschieht etwas Seltsames. Das Buch wird anfangen, Deine Erinnerungen zu sammeln. Du wirst es später nur aufschlagen müssen und schon wirst Du wieder dort sein, wo Du zuerst darin gelesen hast. Schon mit den ersten Worten wird alles zurückkommen - die Bilder, die Gerüche, das Eis, das Du beim Lesen gegessen hast." Mortimer Folchart


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BeitragVerfasst: 26.06.2018, 21:06 
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geniale Giraffe
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Das trifft sich gut. Ich warte gerade darauf, dass in der Stadtbücherei "Die Perlenschwester" wieder ausleihbar ist (habe es vorbestellt), und dann kann ich recht zügig danach gleich den fünften Band lesen. Mir haben bis jetzt alle Bücher gut gefallen, nur bei Maja fand ich die Geschichte in der Gegenwart etwas schwach. Und nachdem sie zwar ihre Familie gefunden hat, ihre letzte lebende leibliche Verwandte aber kurz nach dem Kennenlernen starb, war ich überrascht, dass die beiden anderen Mädchen noch lebende leibliche Verwandte gefunden haben. Interessant fand ich auch, dass Kreeg Eszu nur in den ersten beiden Bänden erwähnt wird. Ich hätte gedacht, der kommt jetzt immer vor.

Auf "Die Perlenschwester" bin ich auch deshalb gespannt, weil mir Cece bis jetzt ziemlich unsympathisch ist.

Was die Frage nach Pa Salt betrifft, so gibt es in den Weiten des WWW einen Hashtag "Who is Pa Salt?" Dort sagt L. Riley, dass sie in den Büchern eine weitere Geschichte erzählt, aber ganz versteckt. Ich halte es eher mit Schussel denn mit Iris und vermute
dass Pa Salt tatsächlich das Findelkind aus "Die sieben Schwestern" ist, das so gut Geige (war es Geige? oder ein anderes Instrument?) spielt. Immerhin spielt er die Morgenstimmung von Grieg und betrachtet mit Laurent die Pleiaden! Als jungen Mann verschlägt es ihn mit Karine (Landowskis Tochter? Aber sie heißt anders... :gruebel), mit der er aufgewachsen ist, und seiner Freundin Elle zunächst zum Musikstudium nach Leipzig, von wo aus er zunächst nach Norwegen und dann nach England fliehen muss. Dort arbeiten sie als Eheleute Tanit bei Flora MacNicol.
Als Bo zu Reichtum kommt, beschließt er, sich bei den Familien, die ihm Gutes getan haben, zu revanchieren, also bei Bels Famile, bei der Familie von Jens Halvorsen und bei der Familie von Flora MacNicol. Und wer weiß bei wem noch.
Damit stellen sich aber die folgenden Fragen: Was ist aus Elle geworden? Woher stammt Pa Salts Reichtum? Wie konnte er ahnen, dass es in jeder der sechs Familien einmal ein Mädchen zur Adoption freigegeben werden würde? Das ist ja schon ein komischer Zufall...
Als Maja Pa Salt nach der siebten Schwester fragt, reagiert er komisch - "Ich habe sie nicht gefunden." Fehlt da noch eine Familie, der er etwas vergelten wollte?


Übrigens schreibt Pa Salt Maja, dass eine der Schwestern ihn schon früher nach ihrer leiblichen Familie gefragt und auch Antwort bekommen hat. Ist Euch das aufgefallen? Eine der sechs kennt also ihr Geheimnis schon. Ich vermute Elektra, denn das hebt sich L. Riley bestimmt für den Schluss auf.

Mit den angekündigten sieben Bänden ist es übrigens ein bisschen wie früher mit Harry Potter, findet Ihr nicht? Immer dieses Warten auf den nächsten Band. Allerdings ist ja wohl für jedes Jahr einer angekündigt.

Ach, und guckt mal:

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BeitragVerfasst: 07.07.2018, 20:27 
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geniale Giraffe
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Schussel hat geschrieben:
Und bei Perlenschwester findet sich kein Hinweis auf Pa Salt in der Parallel-Geschichte, nix und null!

In jedem Fall geht es aber um Personen, die freundlich zu Ausgegrenzten waren, und denen das vergolten wird!
____________

Was sind eure Ideen?


Meine Idee ist, dass Pa Salt durchaus auch in der Perlenschwester vorkommt.

Es muss der Kabinensteward James McDowell sein, der Kitty betreut, als sie 1949 von England zurück nach Australien fährt, und der sie mit Sarah und Eddie und den anderen Waisen bekannt macht! Der erlebt ja, wie freundlich Kitty zu all diesen Waisenkindern ist.

Und ziemlich am Ende der Perlenschwester, als CeCe und Ma über höhere Mächte und das Schicksal diskutieren, sagt Ma: "Die Freundlichkeit von Fremden" - das ist vermutlich das Motiv, aus dem Pa Salt die Mädchen zu sich geholt hat.

Ich frage mich nur, ob er am Anfang schon wusste, dass er sieben Mädchen holen würde? Aber wie konnte er sowas wissen? Wenn eins davon ein Sohn geworden wäre? Bei Ally hatte er in der Hinsicht ja Glück und konnte sich das Mädchen auswählen.


Ich glaube übrigens auch, dass Ace's richtiger Name ANAND CHANGROK auch ein Anagramm ist, aber ich kriege nicht raus, wovon. Ich bin in der griechischen Mythologie aber auch nicht besonders bewandert.

Außerdem frage ich mich, ob Kreeg Eszu noch mal auftaucht? Oder zumindest sein Sohn? Erst dachte ich ja, es sei Ace, aber er kann es ja nicht sein.

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BeitragVerfasst: 26.11.2018, 10:46 
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sonnige Serengeti
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Hat schon jemand "Die Mondschwester" gelesen?

In diesem Buch gefällt mir besonders, dass Tiggy beginnt, Geheimnisse in Atlantis zu entdecken. :super (den Aufzug und den verschlossenen Bereich im Keller). Ich frage mich, ob Pa sich da versteckt, wenn die Mädels zu Besuch kommen. Erinnert ihr euch, dass Ally seine Stimme im Telefon hat, vielleicht hatte er gerade vorher bei Claudia etwas zu Essen mit dem Aufzug in den Keller bestellt. :chen :kicher )

In diesem Band ist klar, dass der Mann, der sich 1951 von Angelina aus der Hand lesen lässt, Pa Salt ist. Er taucht kurz dann kurz nach dem Tod von Isodora (Tiggys Mutter) wieder auf, adoptiert Tiggy und lässt sich nochmals von Angelina aus der Hand lesen.

Auch in diesem Buch findet sich ein "Versprecher" als Angelina sagt: "Dein Vater ist - war - ein besonderer Mensch" und sie findet es verwunderlich, dass er die 7. Schwester nicht gefunden hat.

Angelina sagt auf Tiggys Frage, wie oft sie den Fluch verwendet hat, dass sie das zweimal getan hat, einmal um sich selbst zu helfen und einmal, um jemand anderem zu helfen. Ich habe überlegt, ob sie vielleicht Pa geholfen hat (vielleicht, als sich die Yachten - Band 2 - treffen und Greek danach tot angespült wird?)

Vielleicht musste Pa danach abtauchen, um nicht mit dem Tod in Verbindung gebracht zu werden.

Zed taucht in diesem Band übrigens auf und will etwas von Tiggy und in der Vorschau von dem Buch über Elektra taucht er ebenfalls auf.

Was mir in diesem Band noch fehlt, ist die Querverbindung von Pa Salt zu Tiggys Familie. Warum ist er nach Isodoras Tod aufgetaucht (hat er etwas mit Isodoras Vater zu tun) oder mit dem Besitzer des Eiscafés (Andres Vater?) Habt ihr eine Idee? Leider finde ich hier meine Überlegung, dass er die Abkömmmlinge der Bildhauerfamilie im Auge behält, noch nicht bestätigt. Es sei denn, der Gitarrenspieler (Luisas Mann) hätte etwas damit zu tun.

Ich bin sehr gespannt, welche Ideen ihr hierzu habt.


Ich habe gestern noch einmal Band 2 durchgelesen und mich gefragt, wie alt man sein muss, um an ein Konservatorium zu gehen. Könntet ihr euch vorstellen, dass das mit 14/16 schon der Fall ist? Pa Salt ist ca. 1920 geboren und Bo wird 1936 im Zusammenhang mit Pip erwähnt und zwar, dass er schon im 2. Jahr Musik studiert. :gruebel

Aber passen könnte das schon.

Pa Salts Zeitleiste sähe in etwa so aus:

1920 geboren
1928 - trifft als 8 Jähriger auf Laurent und Isabella (Urgroßmutter von Maia)
1936 - als 16 jähriger Cellist in Leipzig "Bo"
1937 - Flucht nach Norwegen mit Elle und mit Pip & Karine (deren Sohn Felix der Vater von Ally ist) Bo lernt Navigationstechnik
1940 - von Norwegen nach Schottland geflüchtet
1944 - bei Flora als Ehepaar Tanit (sie verlassen in etwa zeitgleich das Haus, als die schwangere Freundin von Teddy (Tessie - Urgroßmutter von Star) nach London gehen muss)
1949 - als Steward James Mc Dowell auf dem Schiff, dass Kitty von Englang nach Australien bringt ( er war zuvor Kammerdiener bei einem wohlhabenden Gentleman in Hampshiere, der verstorben ist,. James kümmert sich mit Freundin Stella (15, deren Mutter bei einem Bombenangriff im East End verstorben) um die Waisen auf dem Schiff - Stella ist die Großmutter von Cece
1951 - Sacromonte (Spanien) - trifft auf Isodora (Tiggys Mutter)


Edit: Stars Urgroßmutter eingefügt.

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Zuletzt geändert von Iris am 26.11.2018, 12:11, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 26.11.2018, 11:45 
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muntere Moderatorin
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Ich lese gerade: Abby Clements "Ein Kuss unter dem Mistelzweig" + Cornelia Funke "Hinter verzauiberten Fenstern"
Iris hat geschrieben:
Ich habe gestern noch einmal Band 2 durchgelesen und mich gefragt, wie alt man sein muss, um an ein Konservatorium zu gehen. Könntet ihr euch vorstellen, dass das mit 14/16 schon der Fall ist? Pa Salt ist ca. 1920 geboren und Bo wird 1936 im Zusammenhang mit Pip erwähnt und zwar, dass er schon im 2. Jahr Musik studiert. :gruebel


Danke, Iris, für Deine Mühe einen Lebenslauf zu kreieren. :blumen

Begabte Musiker sind früher bestimmt sehr früh gefördert/ von Spezialisten ausgebildet worden. Im Unterschied zu heute hat man aber vermutlich die Allgemeinbildung etwas vernachlässigt. Heute können begabte Kinder, die dann doch nicht Berufsmusiker, Balletttänzerin (Tochter einer Freundin wechselt zur 7.ten nach Berlin um an der Staatlichen Ballettschule Abi und gleichzeitig ihre Bühnentänzerausbildung mit Abschluss zu machen) werden, dann immerhin nach Berte-Bratt-Prinzip noch auf etwas anderes zurückgreifen/ weil Schulpflicht bis zum 18. Lebensjahr ist.


Dies ist z.B. jetzt in Hannover möglich:
Im IFF (Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter) gibt es seit 2000 eines regulären Studiengang für Kinder und Jugendliche ab ca. 13 Jahren. 2004 wurde das IFF im Sinne des pädagogischen Gesamtkonzepts und wegen der großen Nachfrage um eine Vorklasse (VIFF) für musikalisch besonders begabte Kinder ab etwa neun Jahren erweitert. Da kommen auch schon die kleinen Asiaten zu den Sommerkademien oder als Frühstudenten nach H.

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BeitragVerfasst: 26.11.2018, 22:47 
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eifrigster Elefant
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Ich lese gerade: nur Schrott, der ungefähr 1 Gehirnzelle erfordert
Bin grade fertig, Iris!

Die Verbindung zu Tiggys Familie ist vielleicht, dass Angelina ihn vor der Eisdiele damit ködert, dass sie ihm was über seine Tochter erzählen will. Die erstaunte Reaktion kommt eventuell dadurch, dass er nicht weiss, das er eine eigene Tochter hat, oder sie im Krieg verlorengegangen ist? Allerdings wäre sie dann aber viel älter als die anderen Mädchen.
Mir fehlt aber auch die Verbindung von Chilly nach Schottland (oder habe ich nur zu schnell gelesen?) Irgendwie bin ich der Meinung, Schottland ist noch nicht auserzählt. Oder habe die Hoffnung. Weil, mit dem spanischen Teil konnte ich nicht so viel anfangen, auch wenn es wunderschön bunt beschrieben war. Flamenco ist halt nicht so meins. Und dass grade in den schottischen Handlungssträngen überhaupt nichts von Magie u.ä. der dortigen Einwohner vorkommt... da oben haben sie wirklich reichlich!
Zed ist echt ein A***! Jetzt bin ich natürlich gespannt, warum er sich unbedingt immer an die Schwestern ranmacht. Um Geld oder Firmenehe kanns ja nicht gehen, das hätte er ja schon bei Maia haben können.
Ich glaube irgendwie noch nicht, dass Pa Salt sich im Keller versteckt. Aber in dem Raum sind bestimmt massenweise Dokumente, die deine Zeitlinie bestätigen oder nicht :)

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BeitragVerfasst: 27.11.2018, 13:01 
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eifrigster Elefant
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Ich lese gerade: nur Schrott, der ungefähr 1 Gehirnzelle erfordert
ach ja, und nur noch ein Kommentar (kein Spoiler, weil Infos auf Lucinda Rileys Website):

wie gesagt, Flamenco interessiert mich nicht so, und Ahnung hab ich auch nicht, aber wenn im Buch von der grossartigen Menge an Taps von Lucia, die ja auch ihre Berühmtheit ausmachen, erzählt wird...
nee.

Ich habe mir auf youtb Clips von Carmen Amaya, die ja das Vorbild ist, angesehen. Hat mich nicht überzeugt. Abgesehen davon, dass ich wenn Gesang dabei ist, dieses "Gejaule" nicht mag...
wenn es um Taps pro Minute geht: mein ungeschlagener Held ist Daire Nolan!
Das ist zwar kein Flamenco, sondern Irischer Tap-Dance, aber trotzdem!

Guckt auf youtb zuerst Carmen Amaya, und sucht dann "Daire Nolan- Warriors- Dublin 1996"
Was die Truppe da mit den Füssen macht ist unglaublich! und nicht langweilig. Abgesehen davon, dass es keine jaulige Musik dazu gibt :)

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BeitragVerfasst: 27.11.2018, 18:02 
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sonnige Serengeti
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Schussel hat geschrieben:
Die Verbindung zu Tiggys Familie ist vielleicht, dass Angelina ihn vor der Eisdiele damit ködert, dass sie ihm was über seine Tochter erzählen will. Die erstaunte Reaktion kommt eventuell dadurch, dass er nicht weiss, das er eine eigene Tochter hat, oder sie im Krieg verlorengegangen ist? Allerdings wäre sie dann aber viel älter als die anderen Mädchen.


Das ist ein sehr interessanter Gedankengang, Schussel. :super Angelina sagt ja nicht "soll ich Ihnen etwas über Ihre Töchter erzählen", sondern sagt nur "Tochter".

Es würde dann tatsächlich einiges dafür sprechen, das "Ma" - Marina - vielleicht die 7. Schwester ist. Der Anfangsbuchstabe "M" für Merope passt schon einmal. Ma wäre nach meiner Rechnung ca.1942 geboren. Laut der Sage soll die 7. Schwester alleine den Weg nach Hause finden (das hätte sie ja in dem Fall schon). In der Mondschwester wundert sich Angelina, dass die 7. Schwester noch nicht gefunden ist. Ich muss nochmal genau nachlesen, ob sie nicht sogar irgendwo sagte, dass das eigentlich doch gar nicht so schwer sei.


Ich habe vier Bücher als ebooks und mir die markanten Stellen, die etwa über Pa Salt, die Vergangenheit der Mädchen oder irgendwelche "windige" Aussagen, von denen ich denke, dass sie eine Bedeutung haben könnten, bunt markiert. Das ist völlig verrückt, das habe ich noch nie bei einem Buch gemacht. :mad

Wann kommt eigentlich der nächste Band???? :hihihi

Übrigens finde es immer richtig schön, dass wir hier über Bücher diskutieren (und vor allem spekulieren :chen ) können. :friends Meine Freundin hat die Reihe zwar auch gelesen, aber ich glaube, sie ist mit meinen Spekulationen etwas überfordert. Ich verrate auch nur euch, dass ich mir Stammbäume und Zeittafeln für diese Reihe angelegt habe, damit ich den Überblick behalte. :höhö

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BeitragVerfasst: 27.11.2018, 18:38 
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aufmerksame Administratorin
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Ich lese gerade: Susan Mallery "Meeresrauschen und Inselträume"
Ich glaube, ich muss jetzt unbedingt mal mit der Reihe anfangen.
Eure Spekulationen machen mir gerade so richtig viel Spaß.

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BeitragVerfasst: 27.11.2018, 19:29 
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sonnige Serengeti
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Dann mal ran! Je mehr von euch die Serie lesen, umso wilder können wir spekulieren. :laughing

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BeitragVerfasst: 27.11.2018, 22:11 
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geniale Giraffe
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Ich warte sehnsüchtig drauf, dass ich es aus der Bücherei bekomme, musste es allerdings vorbestellen, das kann noch etwas dauern.
Geht aus der Mondschwester hervor, warum Pa Salt aus Australien wieder nach Europa zurück geht?

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BeitragVerfasst: 27.11.2018, 23:35 
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eifrigster Elefant
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Registriert: 19.02.2007, 21:15
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Ich lese gerade: nur Schrott, der ungefähr 1 Gehirnzelle erfordert
Nein, Pa Salt wird im ganzen Buch nur so ungefähr 3x erwähnt.
Und Iris' Lebenslauf beruht ja auf den Spekulationen, wer er in welchem Zeitabschnitt sein könnte, ob es stimmt wissen wir ja nicht. Und wenn die Personen nicht stimmen sollten... eigentlich weiss keiner, wie er wann von A nach B gekommen ist und warum.

Welche Fakten haben wir eigentlich über Ma? Über die griechische Merope habe ich grade bei Wiki was nettes gefunden. Es geht da zwar um ihren Ehemann, der gar nicht nett ist, aber die Bücher erzählen ja die Mythologie nicht nach, sondern sind nur davon inspiriert. "Er befiehlt seiner Frau, der Plejade Merope, ihn nicht zu bestatten und keine Totenopfer für ihn darzubringen. Um dieses Ärgernis zu regeln, entlässt Thanatos ihn noch einmal ins Leben, woraufhin Sisyphos dem Tod ein weiteres Mal entgeht."

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