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 Betreff des Beitrags: Ulrike Schweikert
BeitragVerfasst: 23.08.2018, 12:12 
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Die Charité

Berlin, 1831. Seit Wochen geht die Angst um, die Cholera könne Deutschland erreichen – und als auf einem Spreekahn ein Schiffer unter grauenvollen Schmerzen stirbt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. In der Charité versuchen Professor Dieffenbach und seine Kollegen fieberhaft, Überträger und Heilmittel auszumachen: ein Wettlauf gegen die Zeit. Während die Ärzte um das Überleben von Tausenden kämpfen, führen drei Frauen ihren ganz persönlichen Kampf: Gräfin Ludovica, gefangen in der Ehe mit einem Hypochonder, findet Trost und Kraft in den Gesprächen mit Arzt Dieffenbach. Hebamme Martha versucht, ihrem Sohn eine bessere Zukunft zu bieten, und verdingt sich im Totenhaus der Charité. Die junge Pflegerin Elisabeth entdeckt die Liebe zur Medizin und - verbotenerweise - zu einem jungen Arzt ...
Die Charité - Geschichten von Leben und Tod, von Hoffnung und Schicksal im wohl berühmtesten Krankenhaus Deutschlands.


Angeblich ist das ganze als Reihe ausgelegt, bisher konnte ich hierzu allerdings nur das eine Buch entdecken:
https://www.rowohlt.de/reihe/die-charite-reihe.html

Ob das Buch jetzt auf Grund der Fernsehserie angegangen wurde oder ob Ulrike Schweikert schon vorher die Idee dazu hatte, weiß ich nicht. Das Buch ist aber kein Buch zur Serie, sondern völlig eigenständig zu betrachten, zumal es auch viel früher als die Fernseh-Serie spielt.

Dreh- und Angelpunkt ist Elisabeth und ihr Schicksal. Sie arbeitet als Wärterin an der Charité und ist eine der ersten, die eher der Berufsgruppe Pflegerin angehören müssten, da sie ihre Patienten pflegt und nicht einfach nur wartet. Elisabeths Schicksal verwebt sich mit dem der Hebamme Martha und dem von Gräfin Ludovica. Beides Frauen, die ihren Weg gehen und sich zu behaupten wissen. Außerdem ist Professor Dieffenbach noch eine zentrale Figur und auch sein Schicksal greift in das Leben der drei Frauen ein.

Alles in allem fand ich das Buch gut geschrieben. Die medizinischen Begriffe, die für uns heute selbstverständlich sind, wurden damals nicht benutzt und so wurde manches doch etwas umständlich umschrieben und hat mich zum Schmunzeln gebracht. Weniger amüsant fand ich die Vorstellung, dass es damals noch keine Narkose gab, dass man von steriler Arbeitsumgebung oder gar sterilem Operationsbesteck noch gar nichts kannte und die Menschen an den banalsten Erkrankungen gestorben sind.

Gewünscht hätte ich mir mal wieder ein Glossar. Ist es eigentlich zu viel verlangt, dass Verlage noch in einen solchen Anhang investieren? Ich hatte einige Male mein Handy in der Hand und habe etwa nachgeschlagen, u.a. was Miasmen sind.

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Bild Kwaheri ya kuonana Rabea Bild
Das Problem an einem guten Buch ist, dass man es zu Ende lesen will, es aber nicht zu Ende lesen will. Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Ulrike Schweikert
BeitragVerfasst: 25.08.2018, 21:28 
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Ich lese gerade: Abby Clements "Ein Kuss unter dem Mistelzweig" + Cornelia Funke "Hinter verzauiberten Fenstern"
Rabea hat geschrieben:
[b]Gewünscht hätte ich mir mal wieder ein Glossar. Ist es eigentlich zu viel verlangt, dass Verlage noch in einen solchen Anhang investieren? Ich hatte einige Male mein Handy in der Hand und habe etwa nachgeschlagen, u.a. was Miasmen sind.


Ich habe mich mit Charlotte Roth mal dazu unterhalten. Sie erstellt während des Schreibens auch gleich das Glossar und das gehört für sie auch zu ihrer Geschichte abgedruckt.
Anderen Autoren ist das Glossar nicht so wichtig/ zu aufwändig und daher erstellen sie es nicht.
Ich glaube daher nicht unbedingt, dass ein fehlendes Glossar der Seiteneinsparerei von Verlagsseite zum Opfer gefallen ist. Es wird schließlich inzwischen nach der Geschichte von Verlagen noch so manches ergänzendes abgedruckt: Rezepte, Interview mit Autoren, Nachwort vom Autoren, seine Lieblingsbuchhandlungen/ Lieblingsbücher, etc.

_________________
Liebe Grüße von Christiane
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"Wenn Du ein Buch auf eine Reise mitnimmst, dann geschieht etwas Seltsames. Das Buch wird anfangen, Deine Erinnerungen zu sammeln. Du wirst es später nur aufschlagen müssen und schon wirst Du wieder dort sein, wo Du zuerst darin gelesen hast. Schon mit den ersten Worten wird alles zurückkommen - die Bilder, die Gerüche, das Eis, das Du beim Lesen gegessen hast." Mortimer Folchart


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