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BeitragVerfasst: 22.07.2013, 12:10 
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Randi Crott und Lillian Crott Berthung - "Erzähle es niemandem"

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Ich habe hier vor einiger Zeit mal „Im Land der weiten Fjorde“ von Christine Kabus vorgestellt.
Dieses Buch hat mich sehr gefesselt. Man erfuhr sehr viel über Norwegen zur Zeit des 2. Weltkriegs und der Autorin wurde mehrfach gute Recherche zum Thema bescheinigt.
Wie gut sie recherchiert hat, habe ich nun gesehen, als ich "Erzähl es niemandem" von Randi Crott gelesen habe. Gemeinsam mit ihrer Mutter Lillian Crott Berthung erzählt sie die Liebesgeschichte ihrer Eltern. Randi Crott ist Journalistin, einige werden sie vielleicht als Moderatorin und Redakteurin des WDR kennen.

Dass sie jüdische Wurzeln hat, erfährt Randi Crott erst, als sie erwachsen ist. Und genau wie ihre Mutter 1942 soll auch sie jetzt über zwei Jahrzehnte nach dem Krieg mit niemandem darüber sprechen. Bis zum Tode des Vaters bleibt seine Geschichte verborgen. Weggepackt in alten Briefen und Dokumenten.
Mit großer Leidenschaft rekonstruiert die Autorin den Lebensweg ihrer Eltern. Er reicht von der Verfolgung der Juden in Deutschland über die deutsche Besatzung in Norwegen bis hin zu den Problemen der Vergangenheitsbewältigung nach dem Krieg. Randi Crott hat sich in einem bewegenden Buch auf die Suche nach der Geschichte ihrer Familie gemacht. Ohne Hitler hätte es mich nicht gegeben. Welches Gefühl ist für so einen Fall reserviert?
"Ich bin auf der Welt, weil meine norwegische Mutter sich in einen deutschen Besatzungssoldaten verliebt hat. Aber es gibt noch eine andere Wahrheit, die mir lange genug verschwiegen wurde." Randi Crott


Die Norwegerin Lillian ist 19, als sie sich in den deutschen Soldaten Helmut verliebt.
Ihre Liebe muss ein Geheimnis bleiben, auch wenn Lillians Eltern davon wissen. Sie sind nicht begeistert, aber tolerieren es zunächst. Doch die Willkür gegen die Norweger nimmt zu und als eine jüdische Familie aus dem Ort deportiert wird, ändert sich das und auch Lilian ist kurz davor, sich von Helmut zu trennen. In der Not vertraut er ihr sein größtes Geheimnis an. Seine Mutter ist Jüdin und als "Mischling" dürfte er eigentlich gar nicht mehr in der Wehrmacht sein. Er hat seinen Job auf der Schreibstube benutzt, um seine Personalunterlagen zu fälschen und versteckt sich seitdem quasi in seiner Uniform. Sollte er jemals auffliegen, würde das den sicheren Tod bedeuten.
"Erzähle es niemandem" lautet daher seine Bitte an Lillian, die nun weiterhin unverbrüchlich an ihm festhält und Helmuts Geheimnis bewahrt und dadurch sogar den Bruch mit ihrer Familie riskiert.

Das Buch wechselt zwischen sachlichen und sehr interessanten Teilen über die Lage in Norwegen, die politischen Hintergründe und das Kriegsgeschehen sowie Randi Crotts Recherche zum Buch und der sehr persönlich und liebevoll erzählten Geschichte von Randi Crotts Eltern. Es gibt sehr viele Briefe, Tagebucheinträge und Fotos, die das Buch sehr lebendig machen.

Der 2.Weltkrieg und der Nationalsozialismus nehmen zwar viel Raum im Geschichtsunterricht ein, aber die deutsche Besatzung Norwegens ist dort allenfalls ein Randnotiz wert.
Der Roman von Christine Kabus hat mir schon gut gefallen, aber die Geschichte von Lillian und Helmut Crott ist noch um Längen besser. Ich habe kürzlich auch erst „Schuhhaus Pallas“ gelesen, in dem Amelie Fried von ihrer Familiengeschichte berichtet. Das Buch ist allerdings ziemlich nüchtern, hält sich viel an Zahlen, Daten und Fakten. Das macht Randi Crott auch, aber dennoch liest sich die Geschichte ihrer Eltern wie ein spannender Liebesroman, ohne dabei die furchtbare Zeit, in der die beiden sich kennenlernen zu beschönigen.
Mir war nicht klar, dass Norwegen zunächst Spielball zwischen England und Deutschland war, um den Transport von schwedischem Eisenerz zu sichern. Und dass dieses kriegswichtige Eisenerz auch der Grund für die Besatzung Norwegens war.
Dass die Politik der verbrannten Erde durchaus wörtlich zu nehmen ist, hat mir eine dicke Gänsehaut eingebracht. Um den Vormarsch der Russen von Norden her zu be- oder verhindern, hat Hitler kurzerhand die Finnmark in Schutt und Asche legen lassen, die Bewohner wurden vertrieben, Höfe und Vieh verbrannt. Der Hass auf die Deutschen und diejenigen, die sich mit ihnen eingelassen haben, war unbeschreiblich groß. Auch zwei Jahre nach dem Krieg gab es immer noch keinen Grenzverkehr zwischen Deutschland und Norwegen, d.h. es war unmöglich Norwegen mit dem Ziel Deutschland zu verlassen. Und auch über Dänemark war eine Einreise nach Deutschland noch verboten. In dem Zusammenhang fiel mir dann wieder Anne ein, die einige Jahre später ja dann immer noch große Mühe hatte, Devisen zu beschaffen. Und man versteht vielleicht auch besser, warum der regelmäßige Fährverkehr Oslo-Kiel 1962 dann fast eine Sensation war.
Es hat mich schwer erschüttert, dass in der Familie nach dem Krieg nie über die Vergangenheit gesprochen wurde, dass die jüdischen Wurzeln einfach verschwiegen wurden.
In dem Zusammenhang hat eine Zeitzeugin und Leidensgefährtin von Helmuts Mutter, die Randi Crott ausfindig gemacht hat, u.a. von Scham gesprochen. Man habe nach dem Krieg aus Scham geschwiegen. Ähnliches schrieb übrigens auch Amelie Fried über ihre eigene Familie. Unvorstellbar! Wofür hätte man sich schämen sollen?

Mich hat das Buch unheimlich gefesselt und ich kann es jedem, der sich für Biografien aus dieser Zeit interessiert, nur empfehlen.

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BeitragVerfasst: 28.07.2013, 22:54 
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geniale Giraffe
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Danke, Ulrike, dass Du das Buch vorgestellt hast, ich hatte davon gelesen, und weil ich Randi Crott vom WDR kannte, wollte ich es lesen...werde ich auf jeden Fall tun.
(Ich habe noch letztens einen Krimi gelesen von Asa Larsson, da ging es auch um die Rolle Norwegens und Schwedens im 2. Weltkrieg, es gab viel Hass und Tragödien..)

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LG Kerstin


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BeitragVerfasst: 20.01.2014, 22:39 
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tiefsinniger Tiger
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Ich habe das Buch ja auch entdeckt (und vor lauter Begeisterung gleich mal als Doppelung hier vorgestellt - dabei gibt es natürlich schon eine Empfehlung hier! :no ), in der norwegischen Übersetzung.
Lillians Reise nach Deutschland hat mich auch etwas an AS' Geschichte "Ein Stück Brot" erinnert - ich glaube, AS hätte, wenn sie nicht den Schneiderschen Weichspüler verpasst bekommen hätte, auch so eine Geschichte schreiben können. Die deutsch-norwegische Versöhnung war ja auch ihr großes Thema (ich finde es nach wie vor jammerschade, dass aus diesem Bereich nichts übersetzt worden ist und alle Hinweise in den übersetzten Büchern konsequent rausübersetzt worden sind.)

Zur "verbrannten Erde" in der Finnmark ist mir noch ein Gespräch mit einem Kollegen eingefallen, der aus der Finnmark kommt und der eine für mich überraschend andere Sicht präsentiert hat: natürlich sei dieses Vorgehen unglaublich grausam gewesen, aber er war tatsächlich überzeugt, dass, wenn die Deutschen nicht diese Taktik angewandt hätten, die Finnmark heute russisch wäre.

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BeitragVerfasst: 12.07.2015, 20:10 
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Dank Ulrikes Vorstellung kam ich auch zum Lesen des Buches "Erzähle es niemandem". Schilderungen aus der Zeit lese ich immer mal wieder gern und interessiere mich auch für diese dunkle Zeit unserer deutschen Geschichte. Doch ich wusste und hatte mich bisher nicht mit der Situation Norwegens im 2 Weltkrieg beschäftigt. Eine Zeitebene in Christine Kabus erstem Roman spielt zwar auch zu der Zeit, doch im Crottbuch wird die Situation natürlich viel eindringlicher und umfassender beschrieben. Man ist wieder wütend auf die Zeit vor 75 Jahren, was unsere Vorfahren unschuldigen Menschen angetan haben. Das Buch ist flüssig und unterhalsam, mitreißend und informierend geschrieben; das Springen in der Handlung und auch zeitlich hat mich nicht gestört.

Sehr, sehr schön wird die Liebe von Randis Eltern, Lillian und Helmut geschildert und die Liebe besonders von Lillian muss unheimlich stark und unerschütterlich gewesen sein, als so junge Frau unter den schweren Bedingungen trotzdem zu dem deutschen Soldaten zu halten, gegen alle Widerstände kämpfend und gegen den Willen der eigenen Eltern an eine Zukunft mit Helmut glauben und hoffend.

Ich möchte das Buch auch Euch ans Herz legen zu lesen. Als Brattmädchen spielt schließlich Norwegen eine große Rolle für uns durch die alten Bücher.

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"Wenn Du ein Buch auf eine Reise mitnimmst, dann geschieht etwas Seltsames. Das Buch wird anfangen, Deine Erinnerungen zu sammeln. Du wirst es später nur aufschlagen müssen und schon wirst Du wieder dort sein, wo Du zuerst darin gelesen hast. Schon mit den ersten Worten wird alles zurückkommen - die Bilder, die Gerüche, das Eis, das Du beim Lesen gegessen hast." Mortimer Folchart


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 Betreff des Beitrags: Randi Crott / Lillian Crott Berthung
BeitragVerfasst: 15.01.2017, 16:56 
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Ich war heute im Kino und im Foyer lag ein Prospekt von . Das Buch, in dem Randi Crott die Liebesgeschichte ihrer Eltern erzählt, hat mir unheimlich gut gefallen, daher habe ich den Flyer mitgenommen.
Das Buch wurde nun verfilmt, als Dokumentarfilm mit Beteiligung von Lillian Crott Berthung und Randi Crott .

http://www.realfictionfilme.de/filme/er ... /index.php
http://www.programmkino.de/content/Film ... iemandem-/
Ich möchte mir den Film unbedingt ansehen, in Essen läuft er im Filmstudio ab 30.01. zu unterschiedlichen Terminen.

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BeitragVerfasst: 15.01.2017, 21:21 
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Toll, dass es verfilmt wurde. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich werde auch versuchen den Film im Kino zu sehen.

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BeitragVerfasst: 31.01.2017, 10:07 
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Wir waren gestern gemeinsam mit Freunden im Film "Erzähl es niemandem" und wir vier waren alle sehr beeindruckt.
Es ist ein sehr behutsamer und einfühlsamer Film, was vielleicht auch der Tatsache geschuldet ist, dass der Regisseur Klaus Martens der Mann von Randi Crott ist.
Er war auch anwesend und es gab im Anschluss an dem Film dann die Gelegenheit Fragen zu stellen, was auch reichlich genutzt wurde.
So hat er z.B erzählt, dass es zuerst die Arbeit am Film gab und er dann im Zuge dessen Randi und Lillian Crott überzeugt hat, die Geschichte als Buch zu veröffentlichen.
Im Buch liegt der Schwerpunkt ja etwas mehr auf Helmut Crott und erzählt davon, wie die Tochter sich auf die Spurensuche nach der Vergangenheit des Vaters begibt.
Da Helmut Crott aber 2008 verstorben ist, liegt im Film der Schwerpunkt nun eher auf Lillian. Er begleitet sie nach Harstad zu Helmuts Grab, das irgendwann auch mal das ihre wird und folgt ihren Spuren während des Krieges und in den zwei Jahren danach, als sie Helmut sucht und schließlich auf Umwegen über Dänemark versteckt unter den Kohlen einer Lok nach Deutschland kommt.
Außerdem verfolgt der Film die Stationen der Deportation von Helmuts Mutter, sehr bedrückende Bilder.
Das Buch enthält ja auch sehr viele Fakten, Taten und Hintergründe zum Norwegenfeldzug und der Besatzungszeit.
Auf der Suche nach Filmmaterial darüber ist Klaus Martens auf einen alten Propagandafilm gestoßen, den er verwenden durfte. Dort ist u.a. zu sehen, wie das Schiff, mit dem Helmut Crott nach Norwegen kam, im Oslofjord torpediert wurde und sank und wie Soldaten aus dem eiskalten Wasser gefischt wurden. Der Gedanke, dass auch Helmut evtl auf diesen Aufnahmen zu sehen sein könnte, wäre für die Familie wirklich überraschend gewesen. Mit solch authentischem Material hatte wohl niemand gerechnet.

Lillian lebt noch, sie ist mittlerweile 94.

Das Buch ist übrigens auch in Norwegen erschienen und Klaus Martens steht wohl wegen des Films auch in Kontakt mit dem norwegischen Fernsehen.
Da Klaus Martens Redakteur beim WDR ist, hoffe ich mal, dass der Film irgendwann auch mal im Fernsehen zu sehen sein wird.

Falls ihr die Gelegenheit habt und euch das Thema interessiert, dann kann ich euch den Film nur wärmstens empfehlen.

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BeitragVerfasst: 31.01.2017, 11:10 
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Keine Ahnung wo mein Kommentar abgeblieben ist, denn ich bin überzeugt, dass ich etwas zu dem Filmtipp vor zwei Wochen geschrieben hatte. Vielleicht habe ich dann Seite zurück gemacht und vergessen ihn abzuschicken? :huch

Zumindest freut mich, dass ein Dokumentarfilm entstanden ist und ich möchte ihn auch sehen. Hatte nach Ulrikes Tipp auch gleich mal nach einem Kino geguckt.

@ Taki, falls er Dich interessiert, das Kino im Künstlerhaus zeigt ihn: Kino im Künstlerhaus, Kommunales Kino der Landeshauptstadt Hannover, Sophienstr. 2, 30159 Hannover
Termin: 3.2.FR 18.00 Uhr, 4.2. SA 18.00 Uhr, 5.2. SO 18.00 Uhr, 6.2. MO 15.30 Uhr, 7.2 DI 16.00 Uhr, 8.2. MI 20.15 Uhr
Ich hoffe aber auch, dass er in anderen Kinos auch noch gezeigt wird, da diese Termine mir nicht so gut passen.

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BeitragVerfasst: 31.01.2017, 11:30 
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Christiane hat geschrieben:
Keine Ahnung wo mein Kommentar abgeblieben ist, denn ich bin überzeugt, dass ich etwas zu dem Filmtipp vor zwei Wochen geschrieben hatte. Vielleicht habe ich dann Seite zurück gemacht und vergessen ihn abzuschicken? :huch


Hast du auch, das war immer noch bei den Kino-Tipps. Ich habe es jetzt hier eingefügt.

Wenn du kannst, dann sieh dir den Film an, ich bin sicher, er gefällt dir. :yes

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BeitragVerfasst: 13.02.2017, 17:10 
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Martin und ich waren gestern in dem Film "Erzähl es niemandem". Er hat uns beiden sehr gut gefallen und auch wir waren sehr beeindruckt. Der Dokumentarfilm hat für mich eine einzigartige Stimmung und man merkt, dass der Regisseur einen persönlichen Bezug zu der Geschichte hat.

Auf der einen Seite die Liebesgeschichte von Lillian und Helmut, die es tatsächlich durch den Krieg schafft, die allen Widrigkeiten stand hält, auf der anderen Seite die Geschichte von Helmuts Mutter, die depotiert wurde und das alles mit Zeitzeugen an Original-Schauplätzen, das war schon beklemmend und doch war es kein durchweg trauriger oder bedrückender Film. Es ist für mich auch eine Dokumentation an Wunder zu glauben und zu erleben, dass diese auch geschehen.

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Und hier der Flyer noch in groß:
http://www.anniksaxegaard.de/Cover/Sons ... _Flyer.pdf

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Gedanklich am Meer Bild


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