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BeitragVerfasst: 28.06.2009, 18:56 
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gebildeter Gepard
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Ich lese gerade: Die Herzentflammte - Eve Edwards
Hallo Ihr Lieben,

zwei Bücher, die ich von meiner Mutter "geerbt" habe,

Sophie Reinheimer: Eine wunderbare Puppenreise
Annegret Rausch-Hüger: Die Glückspilze

zählten in meiner Kindheit lange Jahre zu meinen Lieblingsbüchern. Leider konnte keine meiner Freundinnen meine Begeisterung für diese "alten Schinken" teilen. (Wie übrigens auch meine Vorliebe für BB...... tsssss....... :zwinkern ) Mich würde interessieren, ob jemand hier im Forum diese Bücher kennt???

GLG, Bianca.

_________________
Liebe Grüße,
Bianca.


"Die Erfindung des Buchdruckes ist das größte Ereignis der Weltgeschichte."
- Victor Hugo -


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 Betreff des Beitrags: Re: Reinheimer/Rausch-Hüger
BeitragVerfasst: 28.06.2009, 19:15 
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findiger Fuchs
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"Die Glückspilze" sind mir vor gar nicht zu langer Zeit irgendwie in die Hände gefallen (keine Ahnung, wo - auf einem Bücherflohmarkt? Hm :kopfkratz). Das Buch gefällt mir gut :yes

_________________
LG Gisela



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 Betreff des Beitrags: Re: Reinheimer/Rausch-Hüger
BeitragVerfasst: 20.10.2009, 22:44 
Ich habe mich über die Glückspilze fürchterlich geärgert - meine Schwester hat mir das Buch gegeben, ich möge es lesen, es sei gut.
Nur handelte es sich um einen Fehldruck, bei dem auf das Buch verteilt etwa 20 unbedruckte Seiten waren. Oft an sehr spannenden Stellen, manchmal mehrere hintereinander...

Es ist mir jetzt gelungen, das Buch nochmals zu bestellen, sodass ich mit mehr als 20 Jahren Verspätung nachsehen kann, was auf den leeren Seiten steht.

Aber schon bevor ich da reinschau - ich hab recht viel davon in Erinnerung von der Schirmflickerfamilie, die mit dem Zirkus mitgezogen ist (und dann auch eigene Plakate hatte...) - muss ich sagen, dass es doch zu den Büchern gehört, die mich geprägt haben.

Ich frage mich, wie bei vielen Büchern, die ich als Kind gelesen habe, ob das Zeitbild realistisch ist. Als Kind hab ich das immer für bare Münze genommen und gedacht: "So ist die Welt." Und dass die Welt in Wirklichkeit anders war, schob ich dann später auf das Alter der Bücher...


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 Betreff des Beitrags: Re: Reinheimer/Rausch-Hüger
BeitragVerfasst: 21.10.2009, 00:13 
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gebildeter Gepard
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Registriert: 14.06.2009, 23:59
Beiträge: 677
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Ich lese gerade: Die Herzentflammte - Eve Edwards
@ Georg73: Noch jemand der das Buch kennt!! :freu :freu
(Oh, und herzlich Willkommen hier im BB-Forum! :blumen )

Als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, war ich noch viel zu jung um zu verstehen, dass es direkt in der Nachkriegszeit spielt bzw. hab mir darüber noch gar keine Gedanken gemacht.... das kam erst später. Ich fand die Geschichte halt spannend (man stelle sich vor - im Wohnwagen leben!, im Zirkus auftreten...) und die Charaktere sehr ansprechend geschildert. Realistisch ist die Geschichte ganz sicher nicht - aber einfach schön! :fg

_________________
Liebe Grüße,
Bianca.


"Die Erfindung des Buchdruckes ist das größte Ereignis der Weltgeschichte."
- Victor Hugo -


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 Betreff des Beitrags: Re: Reinheimer/Rausch-Hüger
BeitragVerfasst: 23.10.2009, 22:22 
angeblich werden die Glückspilze am Montag an mich geschickt. Die Ausgabe von meiner Schwester, über die ich mich so geärgert hab, hab ich ja weggeworfen. Mir ist das damals nicht so unrealistisch vorgekommen - vielleicht das Seiltanzen auf der Wäscheleine. Aber das Putzen-Müssen danach schon wieder sehr...
;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Reinheimer/Rausch-Hüger
BeitragVerfasst: 11.11.2009, 20:51 
So, die Glückspilze sind gelesen. Mir scheint das Buch eigentlich ein sehr gutes Zeitbild zu sein. Als 12-jähriger konnte ich natürlich mit der klaren Angabe 1947 nichts anfangen, mir wäre nie aufgefallen, dass sich das Jahr von den Jahren, die ich kannte, unterscheiden hätte können. Auch die Beschreibung der Bombenruinen fiel mir damals nicht sonderlich auf - obwohl ich mich durchaus in Innsbruck (und ich glaube, auch in München) an Bombenruinen und Wiederaufbau (so um 1980 herum) erinnere - genauso an die weißen Pfeile auf schwarzem Grund, die zu Luftschutzkellern führten (und die jetzt alle übermalt sind). Damals nahm ich einfach an, die Welt sei so, wie in diesem Buch beschrieben, und im Laufe der Jahre hatte ich immer mehr das Gefühl, dass es eben eine Buch- oder Traumwelt sei, die da beschrieben wurde.

Heute bliebe Jugendlichen mit 12 wohl völlig unverständlich, dass man über mehrere Wochen keinerlei Möglichkeit hat, jemandem, der sich in 50 km Entfernung aufhält, keine Nachricht zukommen zu lassen und dieser dann beim Postamt nachfragen muss, wohin man inzwischen gegangen sei...

Aber ich nehme an, wenn das Geschichtsverständnis etwas gereift ist, also so mit 18 herum, wäre es interessant, so ein Buch in einer Klasse vorstellen zu lassen. Man könnte doch einiges daraus lernen.

Ich finde auch noch interessant, dass die Glückspilze vom Buchanzeiger für öffentliche Büchereien für Kinder ab 11 Jahren empfohlen wird. Ich frage mich, ob den recht komplizierten Aufbau (Verschiedene Menschen erinnern sich bei einer 10-Jahresfeier an zurückligende Geschehnisse.) heute viele 11-jährige verstehen würden...


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BeitragVerfasst: 13.08.2015, 22:28 
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aufmerksame Administratorin
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Registriert: 15.02.2007, 15:59
Beiträge: 6524
Wohnort: Bottrop
Ich lese gerade: Gabriella Engelmann "Zauberblütenzeit"
1990 erschien in der Jubiläums-Reihe von Schneider auch ein Band von Sophie Reinheimer, wie auch die anderen Jubiläumsbände mit Kunstlederrücken und Goldprägung auf dem Buchrücken:
"Meine Märchenwelt - wundersame Geschichten von Blumen, Bäumen, Wolken und Wind"

Der Band enthält Märchen aus den Bänden "Bunte Blumen", "Von Sonne, Regen, Schnee und Wind" und "Tannenwalds Kinderstube".
Die Illustrationen sind von Felicitas Kuhn.

Bild

Inhalt:
"Das Kätzchen"
"Das erste Veilchen"
"Auf der Gänsewiese"
"Himmelsschlüsselchen"
"Der Sonnenstrahl"
"Vom Sonnenstrahl, der sich eine Frau suchte"
"Wie die Vergissmeinnicht auf die Erde kamen"
"Blütezeit"
"Die kleine Kletterrose"
"Heideröschen"
"Sternblumen"
"Die Regentropfen"
"Der Regenbogen"
"Das Wirtshaus zum Weidenbusch"
"Die Wäsche"
"Die Sonnenblume"
"Heidekraut"
"Die kleine Aster"
"Die letzten Wiesenblumen"
"Der Herbstwind geht auf die Reise"
"Eisblumen"
"Die Christrose"
"Der Schnee"
"Der Himmelsbrief"
"Weihnachtsmusik"
"In des Tannenwalds Kinderstube"
"Was Frau Tannenmeise erzählt"
"Was der Distelfink aus dem Dorf für Neuigkeiten brachte"
"Was das Häschen auskundschaftete"
"Der kleine Gieger im Wald"
"Der Munko aus dem Försterhaus weiß auch etwas"
"Ein lustiger Besuch"
"Es weihnachtet bei den Tannenkindern"
"Die Weihnachtsgeschichte im Wald"

_________________
Bild Liebe Grüße Ulrike
Man kann die Dinge immer von zwei Seiten betrachten - es spricht nichts dagegen, es von der positiven zu tun.


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BeitragVerfasst: 07.11.2016, 16:54 
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treue Thomsongazelle
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Registriert: 18.02.2007, 23:20
Beiträge: 267
Wohnort: Südhessen
Ich lese gerade: Der Fall Vaterland - Volker Kutscher
Harry Potter and the Chamber of Secrets - JK Rowling
Wenn ich mal ein bisschen Wissen aus meinen Recherchen beisteuern darf :ggg ...
Sophie Reinheimer war seinerzeit (1913) die allererste Autorin des Franz Schneider Verlags, auf Grundlage ihres Erstlings Von Sonne, Regen, Schnee und Wind hat Franz Schneider senior im selben Jahr den FSV gegründet und der Titel war fast auf Anhieb ein Erfolg. Das Buch gibt es sogar heute noch in einem österreichischen Verlag als Faksimile-Ausgabe, allerdings nur als Book on Demand!
Reinheimer war auch ein der Autorinnen, mit denen sich Schneider ab 1943 bis ca. 1949 "über Wasser hielt", da der Vier Tannen Verlag, den Franz Schneider senior noch 1943 gegründet hatte, im Gegensatz zum FSV nämlich problemlos eine Lizenz erhalten hatte, weil dort eher "harmlosere" Stoffe wie Märchen etc. verlegt wurden. Aber die Autorin ist einer der Gründe, wieso es den Franz Schneider Verlag überhaupt in dieser Form gegeben hat, nämlich als Kinder- und Jugendbuchverlag!

_________________
Liebe Grüße vom Julchen
:lesen
I declare after all there is no enjoyment like reading!
Pride and Prejudice, Jane Austen


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