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 Betreff des Beitrags: Penny Vincenzi
BeitragVerfasst: 10.09.2018, 13:16 
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Ich lese gerade: Lena Johansson "Sanddornsommer"
Die Lytton-Saga

Das Versprechen der Jahre: Die Lytton Saga 1
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London 1904: Lady Celia Lytton betört die englische Society mit ihrer Intelligenz und Schönheit zugleich. Sie ist die perfekte Gastgeberin, veröffentlicht im eigenen Verlag einen Bestseller nach dem anderen und genießt ihr junges Familienglück – ein privilegiertes Leben. Doch dramatische Ereignisse kündigen sich an, und als ihr Mann Oliver in den Krieg eingezogen wird, können die Lyttons nicht mehr die Augen vor der Realität verschließen. Die makellose Fassade bekommt erste Risse, und Celia beginnt zu verstehen, dass sie einen Preis zahlen muss, für die Entscheidungen, die sie getroffen hat, und die Geheimnisse, die sie bewahrt …



Die Stürme der Zeit: Die Lytton Saga 2
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Die Zwillinge Adele und Venetia Lytton genießen die Freiheit der goldenen Zwanziger in vollen Zügen. Wie einst ihre Mutter Celia verdrehen sie mit ihrer Schönheit, ihrem Charme und ihrem Selbstbewusstsein den Männern der Londoner und Pariser Society den Kopf. Das Leben scheint aus einer endlosen Abfolge von teuren Kleidern, Champagner und glamourösen Partys zu bestehen. Mit Stolz beobachten Celia und ihr Mann Oliver wie ihre Kinder erwachsen werden, und freuen sich über den anhaltenden Erfolg des Lytton-Verlags. Doch ein Schatten legt sich über Europa, der Zweite Weltkrieg kündigt sich an – und den Lyttons steht eine dramatische, alles verändernde Zeit bevor ...


Die Stunde des Schicksals: Die Lytton Saga 3

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London 1953. Nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs ist in das Leben der Lyttons endlich wieder eine gewisse Normalität zurückgekehrt. Doch dann folgt ein Paukenschlag: Die unlängst verwitwete Lady Celia verkündet, dass sie den Lytton-Verlag verlassen und wieder heiraten wird. Völlig vor den Kopf gestoßen, fragen sich ihre Kinder, was diese Entscheidung für ihre Leben, ihre Karrieren und ihr Erbe bedeutet. Die Machtverhältnisse verschieben sich im Familiengefüge und im Verlag – und schließlich muss Celia erkennen, dass nicht weniger als das Vermächtnis der Lytton-Dynastie auf dem Spiel steht ...


Vorabbemerkung: Ich schreibe meine Meinung zu allen 3 Büchern in einem Text,nicht einzeln zu den Büchern.


Diesmal, muss ich zugeben, hat am--zon genau meinen Geschmack getroffen, als es mir diese Bücher vorschlug. Eine Familiengeschichte über mehrere Jahrzehnte, ein Clan und dessen oft zwischenmenschlich schwierige Strukturen, zusammengehalten von der Protagonistin Celia, einer Frau, die - wenn auch subtil - immer ihre Fäden zieht, die es schafft, aus Menschen sowohl gutes herauszukitzeln, aber auch etwas Zerstörerisches in sich hat (Barty und Sylvia). Die ihrer Zeit eindeutig schon weit voraus ist, denn als verheiratete Frau zu arbeiten ist wohl in den frühen Jahren des 20 Jh eher die Ausnahme, als die Regel. Die Charaktere sind sehr greifbar beschrieben, ich hatte sofort ein Bild vor Augen. Den Schreibstil an sich fand ich auch gelungen, wenngleich es mich doch etwas störte, dass gewisse Situationen, die im reellen Leben doch recht kurz brauchen, also wenige Stunden, quasi seitenlang detailliert beschrieben werden, (Izzies und Kits Fluchtversuch in Bd 2), während andere, die wohl wesentlich länger brauchen (Adeles Flucht aus Frankreich, auch in Bd 2) vergleichsweise kurz geschildert werden. Ob es in einem Verlagshaus wirklich so abläuft, wie beschrieben, mögen die Expertinnen unter uns beantworten, vorstellen kann ich es mir aber allemal. Was ich störend finde: Dass gleich am Anfang eines jeden Buches eine Liste der Personen steht, zum Teil auch schon mit "Titeln" wie z.B. "Elspeths Verlobter", zu denen sie erst im Laufe der Geschichte werden, was doch etwas der Spannung wegnimmt. Mein Lieblingscharakter war von Anfang an Barty, aus irgendwelchen Gründen sympathisiere ich irrsinnig mit ihr. Dass sie dann so plötzlich aus der Geschichte verschwindet, obwohl es vorher schon Andeutungen in diese Richtung gibt, fand ich traurig. Und dann ist da noch Giles, der ewig verleugnete, der immer im Schatten seiner glamourösen Geschwister, seines Cousins, und eben Barty steht, die er doch mal geliebt hat, und der mir - gerade deswegen, ich mag Mauerblümchen in Romanen - auch sympathisch ist. Gefallen hat mir auch, wie sich Billy entwickelt, was aus ihm geworden ist.
Auf alle Fälle eine absolut empfehlenswerte Trilogie.

Eine Frage an alle historisch gebildeten oder jene, die sich im England dieser Zeit auskennen: Es wird erwähnt, dass niemand Lady Beckenhams Vornamen wüßte, nicht mal deren Kinder. Ist so etwas realistisch?

_________________
Bella giornata! Ela

Gib allen Kinderträumen Flügel, lass sie fliegen hoch im Wind, dass alle Menschen sehen können, wie wichtig Kinderträume sind.


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