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BeitragVerfasst: 18.02.2007, 22:48 
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findiger Fuchs
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So, jetzt habe ich mich mal an die Arbeit gemacht - und als ich mal angefangen hatte, konnte ich einfach nicht aufhören :D

Hier ist der Inhalt des ersten „Original-Lissy-Bands“. Ich bin einfach mal kapitelweise vorgegangen.

Achtung: Sollte jemand vorhaben, das Buch selbst zu lesen, darf er dieses Thema nicht lesen. Dies ist eine offizielle Spoiler-Warnung. (;))

Ich habe die englischen Namen gelassen, da es sonst zuviel Verwirrung gibt, da z.B. noch ein anderer Richard oder später ein Jack auftauchen, die es in den deutschen Büchern gar nicht gibt. Die deutschen Namen sind die der Omnibus-Ausgabe.

Namen (englisch - deutsch):

Whyteleafe School -???
Elizabeth (immer, nicht nur, wenn jemand böse auf sie ist) - Lissy
William - Richard
Miss Ranger - Herr Lynton
Miss Belle und Miss Best - die Frl. Schöns
John - Jack

Joan, Rita, Ruth (im engl. Buch wesentlich sympathischer dargestellt als im deutschen) sind gleich.

Michael gibt es im Englischen gar nicht.


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BeitragVerfasst: 18.02.2007, 22:49 
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findiger Fuchs
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Titel: Das frechste/ ungezogenste Mädchen in der Schule

Kapitel 1: Das freche, verwöhnte/ verzogene Mädchen

Das Kapitel beginnt mit einem Gespräch von Mutter und Tochter, in dem die Mutter Elizabeth erklärt, dass sie in eine Schule gehen sollte (wie die Erzieherin es vorgeschlagen hat), da sie frech und verwöhnt ist. Eigentlich hatten die Eltern allerdings vorgehabt, sie mit der Erzieherin zu Hause zu lassen.
Elizabeth ist entsetzt und will mit Miss Scott, ihrer Erzieherin zurechtkommen (und ihr keine Ohrwürmer mehr ins Bett stecken), doch das bringt ihr nichts. Die Mutter ist der Meinung, dass sie Elizabeth zu sehr verwöhnt und ihr zuviel Freiheit gelassen haben.
Elizabeth hat blaue Augen und braune Locken (in der Omnibus-Ausgabe hat sie blonde Haare).
Sie kündigt ihrer Mutter an, in der Schule so frech zu sein, dass sie sie zurückschicken. Elizabeth mag andere Kinder nicht, denn wenn sie mit ihnen zu tun hatte, sagten die anderen ihr, dass sie zu frech sei.
Außerdem erklärt Elizabeth ihrer Mutter noch, dass sie kein bisschen arbeiten wird, sodass sie denken werden, sie sei so dumm, dass sie sie nicht behalten wollen.
Daraufhin meint die Mutter:
„Nun, Elizabeth, wenn du die Dinge schwierig für dich selbst machen willst, wirst du es tun müssen.“

Elizabeth ist entsetzt, als ihre Erzieherin Kniestrümpfe einpackt, weil sie lieber Socken trägt. Außerdem bittet sie sie, zu bleiben. Der Erzieherin ist klar, dass Elizabeth nur nicht in die Schule will und sie behauptet, dass Elizabeth einfach ein Baby sei und Angst habe, das zu tun, was alle anderen Kinder tun. Elizabeth erklärt, dass sie keine Angst habe, schließlich hätte sie auch keine Angst gehabt, als sie von ihrem Pony fiel und -
„Schrei mich nicht an, Elizabeth, bitte“, sagte Miss Scott. „Ich glaube, du hast Angst, zur Schule zu gehen und mit gehorsamen, hart arbeitenden Kindern mit guten Manieren zusammenzukommen, die nicht so verwöhnt sind wie du. Du weißt recht gut, dass du nicht deinen eigenen Weg gehen wirst, ass du alles teilen musst anstatt die Dinge für dich allein zu haben wie jetzt und dass du pünktlich, höflich und gehorsam sein musst. Und du hast Angst zu gehen!“
Elizabeth ist natülich sehr böse und erklärt noch einmal, dass sie gehen wird, aber so frech und faul sein wird, dass sie sie nicht behalten.
Allerdings mag Miss Scott sie trotz allem sehr gern, und als Elizabeth zu weinen beginnt, tröstet sie sie. Sie versucht sie zu überzeugen, wie viel Spaß sie haben wird und wie schön es ist, Freunde zu haben. Elizabeth glaubt, dass sie keine Freunde haben wird und niemand sie mag. Miss Scott meint, dass das Problem sei, dass sie zu sehr geliebt wurde, weil sie dadurch so verwöhnt ist. Sie erklärt ihr, dass es nicht ausreicht, ein hübsches Gesicht und ein fröhliches Lächeln zu haben - sie müsse auch ein gutes Herz haben. Elizabeth ist verblüfft, denn in solchem Ton hat noch nie jemand mit ihr gesprochen.
Elizabeth hängt ihr zwei von den verhassten Kniestrümpfen an den Rock und freut sich, als Miss Scott sie sucht. Auf ihrer Suche kommt Miss Scott auch zu Mutter, die die Socken entdeckt. Sie seufzt und sagt zu Miss Scott, dass es höchste Zeit sei, dass Elizabeth zur Schule komme. Die ist derselben Meinung und meint, dass Frau Allen ein viel netteres Kind bekommen wird. Dass hört Elizabeth und meint, dass sie sich nicht ändern wird und dass sie noch schlimmer sein wird. Frau Allen ist allerdings der Meinung, dass das gar nicht mehr geht.


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BeitragVerfasst: 18.02.2007, 22:49 
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findiger Fuchs
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Kapitel 2: Elizabeth geht zur Schule

Elizabeth benimmt sich für den Rest der Zeit zu Hause sehr unterschiedlich. Zuerst benimmt sie sich sehr gut, denn sie denkt, dass die Eltern dann vielleicht ihre Meinung ändern. Doch das ist nicht der Fall - im Gegenteil, die Mutter meint, nun werde sie sie leichteren Herzen ins Internat schicken, wenn sie so ein nettes Mädchen sei. Daraufhin ändert Elizabeth ihr Verhalten natürlich und spielt Miss Scott jede Menge Streiche.
Ihr Gepäck wird gepackt und sie bekommt auch eine „tuck-box“ (tuck heißt Süßigkeiten - ich weiß nicht, wie ich das übersetzen soll, also lasse ich es einfach mal stehen) mit Johannisbeerkuchen, Schokoloda, Sahnebonbons und Shortbread. Die Mutter erklärt ihr, dass sie diese Dinge mit den anderen teilen muss, doch Elizabeth ist entschlossen, das nicht zu tun.
Miss Scott bringt Elizabeth zum Zug. Elizabeth beginnt gleich mit ihrem schlechten Benehmen und gibt der Lehrerin Miss Thomas, die fröhlich und jung ist und von den Mädchen sehr gemocht wird, nicht einmal die Hand. Miss Scott erklärt, dass Elizabeth ein verwöhntes Einzelkind ist.
Miss Scott erfährt, dass in Whyteleafe wesentlich mehr Mädchen als Jungs sind.
Miss Thomas versichert Miss Scott, dass die anderen Elisabeths Ecken und Kanten bald abschleigen werden.
Im Zug bietet ihr Ruth - klein und rundlich - Süßigkeiten an, doch sie nimmt nichts. Außer Elizabeth gibt es noch eine Neue, Belinda.


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findiger Fuchs
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Kapitel 3: Elizabeth macht einen schlechten Anfang

Die Kinder kommen zur Mittagszeit an. Ein älteres Mädchen namens Eileen soll sich um Elizabeth, Belinda und eine andere Neue namens Helen kümmern.
Beim Mittag ist Elizabeth hungrig und ist alles, was es gibt, auch wenn sie zu Hause sicher den Reispudding verschmäht hätte.
Die anderen unterhalten sich über ihre Oster-Geschenke. Belinda und Helen haben schon Kontakt bekommen. Elizabeth sitzt einsam da, so dass Eileen sie nach ihrem Ostergeschenk fragt. Elizabeth antwortet, sie habe ein Meerschweinchen bekommen - mit einem Gesicht wie Miss Thomas. Diese schweigt dazu ersteinmal.
Nach dem Essen geht es in den Schlafraum, den Elizabeth mit Belinda, Helen, Ruth, Joan und Nora teilt. Nora ist „head“ des Schlafraums. Nora warnt Elizabeth, dass sie sich nichts von ihr gefallen lassen wird, doch Elizabeth meint, dass sie genau das sagen wird, was sie will.
Im Schlafsaal gibt es sechs Betten, die mit Vorhängen getrennt sind wie in Möwenfels. Neben jedem Bett gibt es eine Kommode mit einem Spiegel, auf die die Mädchen maximal sechs Dinge legen dürfen. Im Stillen findet Elizabeth den Gedanken, mit fünf anderen Mädchen in einem Raum zu schlafen recht aufregend, denn bisher hat sie nur mit Miss Scott in einem Raum geschlafen. Nora erzählt ein wenig über die Schule, Odnung, die Schulversammlungen und das Taschengeld. Als sie bei dem Punkt „tuck-boxes“ angelangt ist, erklärt Elizabeth, dass sie nichts teilen wird. Nora erklärt angewidert, dass in dem Fall auch niemand etwas von ihr haben möchte.


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findiger Fuchs
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Kapitel 4: Elizabeth bekommt Probleme

Nora entdeckt, dass Elizabeth elf Dinge auf ihre Kommode gelegt hat. Sie unterstellt Elizabeth einfach, dass sie nicht zählen könne. Als Elizabeth sich weigert, fünf davon wegzunehmen, schließt Nora die Haarbürste, drei Fotos und den Spiegel in eine Kiste ein. Elizabeth würde sie zurückbekommen, wenn sie sich entschuldigt und sagt, dass sie zählen könne. Elizabeth will auch ihre tuck-box im Schlafsaal lassen, woraufhin Nora ihr androht, auch diese in die Kiste zu schließen.
Ruth führt Helen und Belinda in der Schule herum und Elizabeth folgt ihnen. Sie erfährt, dass ihre Klassenlehrerin Miss Ranger heißt und sehr streng ist und dass Nora natürlich in einer höheren Klasse ist.
Zur Teezeit erklärt Nora den anderen, dass Elizabeth nichts teilen möchte, woraufhin ihr auch niemand etwas anbietet. Elizabeth entscheidet sich schließlich, doch den anderen etwas anzubieten, doch niemand möchte etwas von ihr.
Nach dem Tee müssen die neuen sich den Direktorinnen vorstellen und Elizabeth ist entschlossen, auch ihnen zu sagen, dass sie sich rauswerfen lassen will.


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findiger Fuchs
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Kapitel 5: Elizabeth ist ungezogen

Die Direktorinnen begrüßen sie freundlich. Miss Belle ist jung und hübsch; Miss Best ist älter und hat ein ziemlich ernstes/ strenges Gesicht, wenn sie nicht lächelt. Als Elizabeth ihnen erklärt, was sie vorhat, lachen sie einfach. Elizabeth sagt, dass es ihr egal ist, wie sie sie bestrafen, doch dann erfährt sie, dass die Direktorinnen nie jemanden bestrafen, sondern dass den Schülern überlassen.
Elizabeth merkt, dass sie die beiden Schulleiterinnen eigentlich mag, was ihr gar nicht passt.
Sie erfindet den Spitznamen „the Beauty and the Beast“ und Helen nennt sie „clever“.
Beim Abendessen beachtet sie niemand, bis Helen von dem Spitznamen erzählt, den sie erfunden hat. Die anderen lachen und finden die Idee toll. Nora findet ihn sehr treffend und meint, dass Miss Belle sicher „lovely“ ist und Miss Best nicht.
Elizabeth sollte um acht Uhr im Bett sein. Sie geht nach dem Essen raus und schaukelt. Da kommt ein Junge vorbei und fragt sie, was sie da mache, sie solle doch wahrscheinlich schon im Bett sein. Als Elizabeth sagt, er solle sich nicht einmischen, erklärt er ihr, dass er ein „monitor“ sei und was das bedeutet. Elizabeth ist das egal und sie tritt nach ihm. Daraufhin zieht er sie an den Haaren und sie beschließt, sich doch lieber zu beeilen.


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findiger Fuchs
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Kapitel 6: Elizabeth kommt in ihre Klasse

Am nächsten Morgen will Elizabeth nicht aufstehen. Sie erfährt bei der Gelegenheit, dass auch Nora ein „monitor“ ist. Nora und Ruth ziehen sie aus und kippen sie auf den Fußboden, woraufhin Elizabeth sich auf Nora stürzt. Die sagt ihr, dass sie sich beeilen soll, andernfalls würde sie sie mit einer Haarbürste verhauen. Allerdings hat sie ihre Kommode nicht aufgeräumt, doch als Nora sie auffordert, das zu tun, macht sie es, weil sie nicht will, dass die restlichen Dinge noch in die Kiste kommen und weil es schneller geht als mit Nora zu streiten.
Was Nora übersieht, ist, dass Elizabeth Socken anstelle der Kniestrümpfe angezogen hat. Doch Miss Thomas bemerkt es und fordert sie auf, nach dem Frühstück Kniestrümpfe anzuziehen, was Elizabeth natürlich nicht tut, sie behauptet, dass ihr Kniestrümpfe zu warm seien. Ruth meint daraufhin zu Nora, dass Elizabeth recht kindisch sei und dass Babys in Whyteleafe Socken tragen dürften wie im Kindergarten. Sie schlägt Nora vor, dass Elizabeth auf die Art ruhig zeigen soll, wie kindisch sie ist, auch wenn sie fast elf ist, und dass Nora das bestimmt Miss Thomas erklären könnte. Daraufhin entschließt sich Elizabeth, doch Kniestrümpfe anzuziehen.
Nach dem Frühstück treffen sich alle in der Turnhalle, wo gesungen und gebetet wird und Miss Best ein Kapitel aus der Bibel vorliest. Außerdem werden alle Schüler aufgerufen.
Danach geht es ins Klassenzimmer. Außer Elizabeth sind sind sechs Jungs und zehn Mädchen in der Klasse. Elizabeth bekommt von Miss Ranger einen Platz hinten im Klassenzimmer.
Auf dem Stundenplan stehen Lesen, Diktat und Arithmetik. Elizabeth mag alle diese Fächer und entdeckt, dass es ganz lustig ist, alle diese Fächer mit den anderen zusammen zu haben. Sie bekommt gute Noten im Lesen und im Diktat und ist stolz darauf. Doch dann fällt ihr ein, dass sie je ungezogen sein will. Sie schießt ihren Radiergummi durchs Klassenzimmer und trifft Ruths Ohr. Sie schießt Papier nach Helen, doch das landet auf Miss Rangers Pult. Sie fragt, wer das war. Da der Junge neben ihr ihr zuflüstert, dass die ganze Klasse Ärger bekommt, wenn sie sich nicht meldet, meldet sie sich. Miss Ranger sagt ihr, dass sie solches Verhalten nicht duldet und sie es nicht noch einmal tun soll. Elizabeth entgegnet, dass sie es tun wird, wenn sie Lust hat. Miss Ranger ist überrascht und meint dann, wenn Elizabeth von ihrem Unterricht so gelangweilt sei, solle sie rausgehen. Dann fordert sie die Schüler auf, ihre Malsachen auszupacken. Elizabeth malt gerne und geht nicht raus. Doch auf eine nochmalige Aufforderung von Miss Ranger hin geht sie. Draußen wird es ihr bald langweilig und sie beschließt wieder reinzugehen. Sie sagt Miss Ranger, dass sie sich nun benehmen könne. Miss Ranger nickt nur und erklärt, dass sie keine Zeit mehr habe zu malen und stattdessen noch ein paar Rechenaufgaben machen könne.


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findiger Fuchs
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Kapitel 7: Die erste Schulversammlung

Am Abend ist die erste Schulversammlung, zu der alle Schüler kommen. Auch die Direktorinnen und Mr Johns sind da. Allerdings mischen sie sich nur ein, wenn sie um Rat gefragt werden.
Als die Schulsprecher Rita und William und die Lehrer reinkommen, stehen alle auf - außer Elizabeth, die erst aufsteht, als Ruth sie kräftig knufft. Helen erklärt ihr, dass die zwölf Kinder am kleineren Tisch die „monitors“ sind, die jeden Monat von allen gewählt werden.
Rita und William erklären die Schulregeln mit „monitors“, dem Einsammeln des Taschengelds und Beschwerden bei der Schulversammlung. Als das Geld eingesammelt wird, weigert sich Elizabeth. William spricht sie vor der ganzen Schule an und fordert sie auf, aufzustehen. Ruth knufft sie erneut und als Elizabeth steht, schnappt sie sich den Geldbeutel, auf den Elizabeth sich draufgesetzt hatte. William fragt sie, warum sie das Geld behalten wolle - und Elizabeth erklärt, dass sie nicht lange beiben werde und das Geld für die Fahrkarte nach Hause brauche. Alle sind verblüfft und William meint, dass ihre Eltern ohnehin für den ganzen „term“ zahlen und dass es sehr schwächlich sei, gar nicht erst zu probieren, ob ihr die Schule gefällt. Ruth bringt das Geld nach vorne und Rita erklärt ihr, dass sie das Geld auf keinen Fall behalten könne, wenn sie dumm genug sei, es zum Weglaufen zu nutzen. Als Strafe für ihr Verhalten bekommt sie in dieser Woche überhaupt kein Geld.
Elizabeth ist erleichtert, dass Nora sich nicht über sie beschwert.


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findiger Fuchs
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Kapitel 8: Die erste Woche in der Schule

Es gibt bei dieser Versammlung überhaupt keine Beschwerden, doch Elizabeth denkt darüber nach, dass es nächste Woche jede Menge Beschwerden über sie geben wird.
Nach der Versammlung ist Elizabeth allein und weiß nicht, was sie jetzt tun soll. Sie landet bei einem Musikzimmer, in dem der Musiklehrer Klavier spielt. Elizabeth liebt Musik sehr und hört ihm zu. Der Lehrer stellt fest, dass Elizabeth bei ihm für Musikunterricht eingetragen ist. Er findet es schade, dass Elizabeth - wie sie ihm gleich sagt - nicht lange bleiben wird und meint, dann sei es eigentlich Zeitverschwendung, sie zu unterrichten. Doch Elizabeth setzt sich durch und spielt Mrn Lewis vor. Er ist erfreut und meint, dass Elizabeth eine seiner besten Schülerinnen sein wird. Am Ende schlägt er ihr vor, sich eine Schallplatte mit dem Stück zu kaufen, das er gespielt hat, als sie hereinkam und das ihr sehr gefallen hat. Sie könne dafür auch bei der Schulversammlung um Extra-Geld bitten.
Elizabeth merkt bald, dass es eine Menge schöner Dinge in Whyteleafe gibt. Sie dürfen zu zweit ins Dorf und einmal in der Woche ins Kino gehen. Sie dürfen auch jeden Tag reiten gehen, was Elizabeth besonders liebt. Außerdem gibt Mr Lewis zweimal in der Woche abends ein kleines Konzert für die Schüler. Auch tanzen können sie einmal in der Woche.
Die anderen neuen gewöhnen sich schnell ein, aber Elizabeth bleibt allein. Einmal versucht Joan, sich mit ihr anzufreunden, doch Elizabeth ist unhöflich und geht weg.
Elizabeth ist weiterhin ungezogen und verbringt einen Großteil des Vormittags damit, vor der Tür zu stehen, weil sie Miss Ranger ständig Streiche spielt und die Klasse stört. Die Klasse wird böse auf Elizabeth, als auch sie einmal mitbestraft werden, weil Elizabeth die Uhr vorgestellt hat.
Als sie ins Dorf gehen will, bekommt sie zwar von Nora die Erlaubnis, doch sie findet niemanden, der mit ihr gehen würde. So geht sie allein. Als sie in einen Laden reinschaut, kommt Rita gerade heraus.


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findiger Fuchs
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Kapitel 9: Rita hat eine Aufgabe für Elizabeth

Elizabeth hat keine Zeit mehr, wegzurennen. Rita fragt sie, warum sie alleine ist und Elizabeth antwortet, dass niemand mit ihr gehen wollte. Als sie gemeinsam zum Internat zurückgehen, fragt Rita sie, warum niemand mit ihr gehen wolle und warum niemand sie möge. Elizabeth erklärt, dass sie ja schon gesagt habe, dass sie sich schrecklich benehmen werde und dass sie das auch getan hat. Elizabeth wundert sich, dass Rita eigentlich gar nicht böse aussieht, sondern freundlich und verständnisvoll.
„Arme kleine Elizabeth“, sagte Rita. „Ich frage mich, weshalb du so schrecklich geworden bist. Du bist so ein nettes kleines Mädchen, und wenn du lächelst, bist du ganz anders. Du tust mir Leid.“
Elizabeth merkt, dass ihr die Tränen kommen und sagt zu Rita, dass sie sie nicht bemitleiden soll, da sie sich schrecklich benimmt um heimgehen zu dürfen. Rita meint, dass sie selber unglücklich sein und auch andere unglücklich machen werde, wenn sie so weitermache. Elizabeth ist erstaunt darüber und antwortet, dass es ihr egal ist, wenn sie sich selber unglücklich macht, aber dass sie nicht andere unglücklich machen will.
Rita erzählt ihr, dass Joan kein glückliches Zuhause hat und dass es so scheint, dass ihre Eltern sie nicht sehr lieben, worüber sie sehr traurig ist. Niemand außer Rita weiß dies, Rita weiß es, da sie nahe bei Joan wohnt. Sie gibt Elizabeth den Auftrag sich ein bisschen um Joan zu kümmern und erklärt, dass Joan sich mit niemandem anzufreunden wagt, weil sie Angst hat, dass sie dann jemanden in den Ferien einladen müsste, was ihre Mutter nicht erlauben würde. Elizabeth nimmt den Auftrag an. Rita bedauert noch einmal, dass es schade ist, dass Elizabeth sich so schlecht benimmt, doch Elizabeth anwortet wie immer, dass sie ja nicht rausgeworfen wird, wenn sie sich gut benimmt.
Rita bietet ihr am Ende noch an, dass sie jederzeit zu ihr kommen kann um mit ihr zu reden und verlangt von Elizabeth, dass sie verspricht, nicht noch einmal alleine ins Dorf zu gehen. Elizabeth will es zuerst nicht versprechen, tut es dann aber doch, weil Rita so nett zu ihr gewesen ist. Außerdem dankt sie Rita, dass sie so freundlich zu ihr war und meint, dass das es für sie ziemlich schwierig macht, sich schrecklich zu benehmen. Rita lacht darüber und antwortet, das sei gut.
Als sie in den Gemeinschaftsraum kommt, fragt Nora sie, ob sie alleine ins Dorf gegangen sei. Als sie bejaht und Nora ihr androht, sich bei der Schulversammlung über sie zu beschweren, ist ihr das egal.
Als sie eine Platte hört, kommt Joan ins Zimmer und fragt, ob die Nachmittags-Post schon angekommen sei. Elizabeth fällt auf, dass Joan nie Post bekommt. Als sie gerade etwas sagen will, läutet es zum Abendessen. Nach dem Essen versucht Elizabeth, Joan mit zu einem Konzert von Mrn Lewis zu nehmen, doch Joan will einen Brief schreiben. Elizabeth sucht sie und findet sie weinend. Als Joan sie bemerkt, reagiert sie sehr gereizt. Elizabeth bietet ihr ihre Freundschaft an, doch Joan meint, mit dem ungezogensten Mädchen der Schule wolle sie nicht befreundet sein.
Elizabeth überlegt verzweifelt, wie sie ihr helfen könnte. In der Nacht hört sie, dass Joan unter der Decke weint und geht zu ihr.


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findiger Fuchs
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Kapitel 10: Joans Geheimnis

Joan will nichts von Elizabeth wissen. Die erklärt ihr, dass auch sie unglücklich sei und wisse, was Heimweh ist. Joan ist überrascht und begreift, jetzt erst richtig, weshalb sich Elizabeth so verhält. Sie erzählt Elizabeth, dass sie ihre Eltern sehr liebt, aber dass sie nicht glaubt, dass ihre Eltern sie lieben. Sie schreiben ihr kaum und kommen nie zu Besuch. Auch zum Geburtstag bekommt sie nichts und das ist ihr peinlich vor den anderen. Elizabeth stellt fest (und sagt es auch), dass sie egal wie sie sich verhalten hat, immer alles bekommen hat und dass sie sich wirklich schämt. Joan stimmt ihr zu. Elizabeth sagt, dass sie alles mit ihr teilen will, und Joan stellt fest, dass Elizabeth dann gar nicht so schrecklich sein kann. Joan meint, dass Elizabeth ihre Mutter doch so sehr liebt, sie aber unglücklich machen will, um zu ihr zurückzukommen.
Joan erzählt, dass die anderen merken, dass sie nie Post bekommt und heimlich über sie lachen und denken, dass ihre Eltern sehr seltsame Leute sind. Im letzten Term habe sie sich sogar selber Briefe geschrieben, doch das haben die anderen herausgefunden und sie damit sehr aufgezogen.
Am Ende des Gesprächs bejaht Joan Elizabeths erneute Frage, ob sie nicht Freunde sein könnten.
In den nächsten Tagen sind sie ständig zusammen, gehen ins Dorf, erzählen sich und Elizabeth hilft Joan mit den Rechenaufgaben. Besonders interessiert sich Joan für Elizabeths Eltern, doch das Bild ist immer noch in Noras Kiste eingeschlossen. Elizabeth denkt immer noch nicht daran, sich zu entschuldigen, aber Joan meint, sie würde niemals das Bild ihrer Mutter so lange in der schmutzigen Kiste lassen. Elizabeth findet Nora furchtbar, und daraufhin meint Joan, Elizabeth sei ein furchtbares Baby. Daraufhin entschuldigt sie sich bei Nora und erhält ihre Sachen zurück.
Als sie zum Tee gehen, findet Elizabeth wieder drei Briefe vor und Joan keinen einzigen. Helen neckt sie, woraufhin Elizabeth sie anfährt und behauptet, Joan habe am Morgen vier Briefe und eine Karte bekommen. Helen ist sprachlos vor Erstaunen, dass Elizabeth zu jemand gehalten hat.
Die Woche vergeht und Elizabeth genießt den Unterricht, den Sport, Reiten, Malen, Spazierengehen, die Musikstunden, Kricket und Tennis. Sie muss sich immer wieder daran erinnern, dass sie diese Dinge nicht genießen darf.
An einem Morgen macht sie alles falsch und treibt Miss Ranger beinahe zum Wahnsinn. Auch die anderen Schüler ärgern sich über sie. Ein „monitor“ kündigt an, sich bei der Schulversammlung über sie zu beschweren. Auch Nora hat das vor, da Elizabeth mehrfach zu spät ins Bett gegangen ist und Tinte über eine Decke gekippt hat. Elizabeth bleibt dabei, dass ihr das egal ist.


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findiger Fuchs
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Kapitel 11: Die Schulversammlung bestraft Elisabeth

Am nächsten Tag ist die Schulversammlung. Elizabeth ist mürrisch und weiß genau, dass sie gescholten und bestraft werden wird. Sie versucht sich einzureden, dass ihr das nichts ausmacht, doch schon in der einen Woche hat sie gemerkt, was für eine vorzügliche Schule Whyteleafe ist, und sie kann nicht verhindern, dass sie sich für ihr Verhalten schämt.
Nach dem üblichen Einsammeln von Geld und ein paar Bitten um Extra-Geld kommen die Beschwerden.
Ein „monitor“ meldet einen anderen Jungen, Harry, wegen Schummelns. Alle sind geschockt, doch William fragt ihn erst einmal, wie es dazu gekommen ist. Harry erklärt, dass er im letzten term fünf Wochen krank war und viel verpasst hat. Er möchte seinen Vater jetzt nicht enttäuschen. Andere bestätigen, dass er solange krank war und dass sein Vater sehr böse werden würde, wenn er eine schlechte Mathe-Note bekäme. William schlägt daraufhin vor, Mrn Johns zu bitten, Harry ein paar Nachhilfestunden zu geben, damit er die Klasse einholen kann. Außerdem ordnet er an, dass Harry alleine an einem Pult entfernt von den anderen sitzen muss, bis er die anderen eingeholt hat; dann könne er sich an seinen alten Platz zurücksetzen, wenn er zu ihm komme und ihm sage, dass er nicht noch einmal schummeln wolle.
Dann beschwert sich Nora über Elizabeth, weil sie nicht pünktlich ins Bett geht und weil sie sich unhöflich und schrecklich verhält. Auch von der Tinte auf der Bettdecke berichtet sie und dass Elizabeth sich weigert, die Decke zu säubern. Rita entscheidet, dass Elizabeth daher die Reinigung bezahlen muss, was gerade zwei Shilling kostet. Elizabeth möchte nicht unhöflich zu Rita sein und steckt ihr Taschengeld zurück in die Dose. William ordnet an, dass Elizabeth in der nächsten Zeit eine halbe Stunde früher ins Bett gehen muss, da sie bisher ja meist zu spät gegangen ist. Elizabeth ist bestürzt, weil sie nun die abendlichen Konzerte und das Tanzen verpasst, doch Rita meint, das sei ihre eigene Schuld. Wenn sie vernünftig sei, werde ihre Schlafenszeit bei der nächsten Versammlung wieder geändert.
Danach geht William noch auf ihr schlechtes Benehmen allgemein ein.
„Ich bin nicht sicher, dass wir Elizabeth dafür die Schuld geben können. Ihr wisst, dass wir gewöhnlich herausgefunden haben, dass ungezogene Kinder von dummen Eltern verursacht werden, die sie verwöhnen und sie sagen und tun lassen, was sie wollen. Ich denke, wir müssen Elizabeths Eltern für ihr ungezogenes Verhalten die Schuld geben. Sie haben ihr keine guten Manieren beigebracht.“
Elizabeth ist empört und erklärt, dass ihre Eltern ihr gute Manieren beigebracht haben und auch selber welche haben, doch William erklärt, dass er das erst glauben werde, wenn sie es durch ihr Verhalten beweise. Elizabeth beschließt, sich in der nächsten Woche sehr gut zu benehmen, um ihnen zu zeigen, dass sie sich geirrt haben.
Dann beschwert sich noch Kenneth, der „monitor“ aus ihrer Klasse, über ihr Verhalten im Unterricht.
Rita ist entsetzt, da sie nicht gedacht hatte, dass Elizabeth so schlimm ist. Sie fragt, ob auch irgendjemand etwas gutes über sie sagen könne. Zu aller Überraschung steht die stille, schüchterne Joan auf und sagt, dass Elizabeth sehr nett sein könne und nicht so schrecklich sei, wie sie vorgebe.
William freut sich, das zu hören. Außerdem fragt er, was Elizabeths Lieblingsfächer bze. Lieblingsbeschäftigungen seien. Nachdem die Klasse Musik, Zeichnen und Reiten genannt hat entscheiden Rita und William, dass Elizabeth die Dinge, die sie gerne tut, solange nicht tun darf, bis sie aufhört, die Stunden zu stören, die sie offenbar nicht mag.
Elizabeth hält es nicht mehr aus und rennt aus dem Raum. Rita lässt sie gehen und meint, dass sie sich zwar furchtbar dumm verhalten habe, aber nicht so schlimm sei, wie sie vorgebe.
Elizabeth ist allein und traurig, weil sie die ganzen Dinge, die sie mag, jetzt nicht mehr tun darf und wartet verzweifelt darauf, dass sie endlich gehen darf.


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findiger Fuchs
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Kapitel 12: Elisabeth hat eine schlimme Zeit

Gleich nach der Versammlung sucht Joan nach ihr. Elizabeth bedankt sich bei ihr, meint aber, sie solle nicht noch mal für sie sprechen, da sie sonst ja nie rausgeschmissen werde. Joan versucht Elizabeth diese Idee auszureden und meint, dass sie ohnehin nicht rausgeschmissen werde, sondern dass sie nur mehr und mehr Probleme bekommen werde. Sie erklärt, dass noch nie jemand aus Whyteleafe rausgeschmissen wurde und dass sie lieber zu Rita gehen solle, die ihr sicher helfen würde, nach Hause zu kommen, wenn sie im Internat so unglücklich ist.
Elizabeth überlegt sich, dass sie das vielleicht sogar tun wird, denn sie hat eigentlich keine Lust mehr, sich schlecht zu benehmen und manchmal gefällt es ihr ganz gut.
Sie sieht allmählich ein, dass sie sich viel mehr verdirbt als den anderen und fasst den Entschluss, die ganze Woche zu tun, was die Schulversammlung beschlossen hat und am Ende der Woche zu Rita zu gehen.
Als sie wirklich pünktlich ins Bett geht, ist Nora sehr erstaunt.
„Du meine Güte!“, sagte sie. „Du lernst endlich, vernünftig zu sein! Nun höre mir mal kurz zu: Die Schulversammlung hasst es, jemanden so sehr zu bestrafen wie dich diese Woche - daher sei gut und vernünftig und gehorsam, und du wirst sehen, dass bei der nächsten Versammlung alles in Ordnung kommt….“
Der Musiklehrer ist sehr enttäuscht, denn er wollte Elizabeth ein Duett mit einem älteren Schüler, William spielen lassen. Aber ihre Stimme kann Elizabeth in der Woche üben. Sie ist sehr stolz darauf, mit dem älteren und sehr begabten William spielen zu dürfen.
Elizabeth verändert sich in der Woche wirklich und zeigt hervorragende Leistungen im Unterricht. Als Mademoiselle sie bittet, Joan mit Französisch zu helfen, sagt sie sofort ja. Die anderen wundern sich, wie man in einer Woche so schlimm und ungezogen und in der nächsten so gut und hilfsbereit sein kann.
Als Elizabeth von ihrer Mutter Briefmarken bekommt, schenkt sie Joan die Hälfte, denn diese gibt fast ihr ganzes Taschengeld für Briefmarken aus, um an ihre Eltern zu schreiben.
Als sie eines Nachmittags mit Joan im Garten spazieren geht, treffen sie John. Elizabeth erzählt von ihrem Garten zu Hause und John fragt sie, ob sie ihm nicht hin und wieder im Garten helfen wolle. Elizabeth freut sich darüber.


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Kapitel 13: Die dritte Schulversammlung

Die dritte Schulversammlung findet statt. Lissy wünscht sich sehr, dass es vorüber wäre, da sie es nicht gewöhnt ist, dass ihr Verhalten diskutiert wird und man sich damit befasst; und das mag sie überhaupt nicht.
Elizabeth fasst sich ein Herz und bittet um Extra-Geld, um die Schallplatte, von der Mr Lewis gesprochen hat, für ihren Gemeinschaftsraum kaufen zu können. Die „monitors“ diskutieren kurz darüber und Nora setzt sich dafür ein und berichtet, dass Lissy jeden Morgen fleißig geübt habe. Das Geld wird ihr bewilligt.
Dann gibt es eine Beschwerde über einen Jungen, Peter, der eine Wand bekritzelt hat und dazu verurteilt wird, die Wand zu säubern, von seinem Taschengeld Farbe zu kaufen und die Wände neu zu streichen.
Dann wird berichtet, dass Harry sich bei seinen Nachhilfestunden sehr gut macht. Einer der „monitors“ schlägt vor, dass Harry schon jetzt an seinen alten Platz zurückkehren solle, doch William lehnt es ab.
Dann geht es weiter zu Elizabeth, dem „Bold Bad Girl“, wie ihr Spitzname schon seit einiger Zeit lautet. Nora berichtet nur Gutes, und auch Miss Ranger hat eine Notiz geschickt, wie gut sich Lissy gemacht habe. Rita und William freuen sich sehr darüber und Rita sagt zu Elizabeth, dass sie auch eine große Veränderung bemerkt habe. Elizabeth ist erstaunt und erfreut und fragt, ob sie ihr jetzt glauben, dass ihre Eltern ihr gute Manieren beigebracht hätten. Rita nimmt zurück, was sie über ihre Eltern gedacht haben.
Doch Elizabeth fragt auch, ob sie sie beim „half term“ gehen lassen, wenn sie sich bis dahin gut benimmt. Rita und William diskutieren mit den „monitors“, wissen aber auch nicht so recht, was sie tun sollen und fragen die Lehrer um Rat. Miss Belle schlägt vor, dass Elizabeth solange den Raum verlassen solle, und Elizabeth geht.
Ein Mädchen meint, sie sei solch ein Ärgernis, dass sie sie nicht wollten und sie einfach gehen lassen sollten. Doch Miss Belle meint, dass sie sie wollen und dass sie denkt, dass sie ihr sehr helfen können. William erklärt, dass sie verwöhnt sei und es daher sehr schwer habe, sich einzufügen. Joan erzählt eifrig, wie freundlich Elizabeth sein kann, und Mademoiselle bestätigt das.
William findet es schrecklich, dass Elizabeth glänzend sein kann, sich aber furchtbar verhält, wenn sie ihren Willen nicht bekommt. Er hat noch nie erlebt, dass jemand Whyteleafe verlassen möchte. Schließlich macht Miss Belle einen Vorschlag:
„… Sollen wir Elizabeth sagen, dass sie uns ganz bestimmt nach dem „half-term-day“ verlassen darf, wenn sie wirklich unglücklich ist und das ehrlich vor der Schulversammlung sagt? Sie muss nicht mehr ungezogen oder frech oder ungehorsam sein, sondern kann gut sein und hart arbeiten und die Zeit hier genießen…“
Rita versteht sofort, dass Elizabeth, wenn sie die Zeit bis dahin dableibt und genießt, nicht sagen kann, dass sie so unglücklich ist, dass sie gehen will - aber trotzdem bekommt sie ihren Willen, dass sie gehen darf.
Elizabeth wird wieder hereingerufen.


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findiger Fuchs
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Kapitel 14: Eine angenehme Woche

Rita verkündet Elizabeth, was die Versammlung entschieden hat. Elizabeth ist immer noch entschlossen, dann sofort zu gehen und wundert sich, dass alle darüber lachen. Sie verspricht, sich gut zu benehmen, und William erklärt, dass alle ihre Strafen aufgehoben sind.
Elizabeth hat wirklich eine schöne Zeit. Sie geht mit Joan ins Dorf und kauft Süßigkeiten, sie spielt Klavier und reitet. Als sie eine Schokolodentorte von ihrer Großmutter bekommt, teilt sie sie beim Tee mit den anderen.
Danach soll sie zum ersten Mal das Duett mit Richard spielen, der davon gar nicht erbaut ist. Aber er beruhigt sich schließlich und sieht ein, dass Elizabeth nach ihm die beste Klavierspielerin ist und dass Harry wesentlich schlechter wäre.
In der Klavierstunde schlägt Mr Lewis ihr vor, dass sie das Stück von der Schallplatte beim Konzert am Ende vom term spielen könnte. Elizabeth ist erfreut, doch dann fällt ihr ein, dass sie dann ja gar nicht mehr da ist, und das sagt sie ihm auch. Er meint nur, dass es schade sei, auch wenn er alles weiß.
Elizabeth merkt, dass sie hier wirklich glücklich ist und überlegt sich, was sie der Schulversammlung an „half-term“ sagen soll.


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findiger Fuchs
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Kapitel 15: Zwei Streiche - und ein Streit

Elizabeth ist glücklich. Sie spielt ihr Duett mit Richard und beide haben viel Spaß dabei. Richard ist entschlossen, einmal ein großer Musiker zu werden. Elizabeth stellt fest, dass Jungs gar nicht so schlimm sind, wie sie dachte. Doch um zu zeigen, dass sie Jungs immer noch hasst, beschließt sie, Harry einen Streich zu spielen. Sie legt einen nassen Schwamm auf die Tür vom Musikraum und dieser fällt auf Harry. Er findet Elizabeth schnell, da er davon ausgeht, dass der „Übeltäter“ irgendwo in der Nähe ist und lacht. Er kommt nicht mehr dazu, ihr den nassen Schwamm in den Kragen zu stopfen, weil die Glocke läutet, und droht ihr nur noch Rache an.
In der Zeichenstunde befestigt er einen Zettel mit der Aufschrift „I’m the Bold Bad Girl! Beware! I bark! I bite! I hate everybody!“ an ihre Jacke. Sie bemerkt den Zettel nicht und trägt ihn lange spazieren, auch in der Pause. Alle lachen. Joan entdeckt schließlich den Zettel und nimmt ihn ab. Elizabeth ist stocksauer und faucht herum. Als sie meint, der Täter wage nicht sich zu melden, grinst Harry sie an und erklärt, dass das die Rache für den nassen Schwamm sei. Elizabeth ist so wütend, dass sie den überraschten Harry als Schummler beschimpft und ihm ins Gesicht schlägt. Nora stoppt sie und verlangt, dass sie sich entschuldigt. Doch das tut Elizabeth nicht, sondern kündigt an, dass sie sich bei der nächsten Schulversammlung über Harry beschweren werde. Nora merkt, dass etwas nicht stimmt, und nimmt sie mit, um in Ruhe mit ihr zu reden und sie zu beruhigen. Nora findet das ganze eigentlich recht lustig und versucht, Elizabeth klar zu machen, dass sie schließlich Harry auch einen Streich gespielt habe. Sie warnt Elizabeth, dass es Petzen wäre, wenn sie sich bei der Schulversammlung über Harry beschweren würde. Außerdem müsse sie eigentlich Elizabeth melden, da sie Harry „Schummler“ genannt und ihn geschlagen habe.
Elizabeth sieht ein, dass das gemein war und wünscht es nicht getan zu haben. Sie meint, dass sie sich solche Mühe gegeben habe, sich anständig zu benehmen und nun alles verdorben habe. Nora ist froh, dass Elizabeth sich wieder abgeregt hat, und beruhigt sie. Sie fordert Elizabeth auf, sich bei Harry zu entschuldigen.
„Ich mag es nicht, mich zu entschuldigen“, sagte Elizabeth.
„Niemand mag es“, sagte Nora. „Aber es ist eine kleine Sache, die einen großen Unterschied macht. Geh und versuch es, und finde heraus, ob ich nicht Recht habe.“


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findiger Fuchs
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Kapitel 16: Eine Entschuldigung - und eine andere Schulversammlung

Elizabeth will sich bei Harry entschuldigen. Zuerst will er nichts von ihr wissen. Sie möchte eigentlich alleine mit ihm sprechen, doch er besteht darauf, dass die es vor allen anderen sagt. Zum größten Erstaunen der anderen entschuldigt sie sich. Alle wissen, wie schwer es ist, sich zu entschuldigen - besonders vor anderen - und bewundern sie.
Harry akzeptiert ihre Entschuldigung und zeigt ihr seine Hasen. Er möchte ihr einen seiner kleinen Hasen schenken und sie freut sich sehr darüber.
Sie hört sich mit Richard, Harry und Mr Lewis die Schallplatte an. Wieder kommt das Gespräch auf das Konzert, bei dem sie nicht mehr mitspielen wird. Zum ersten Mal wünscht sie sich wirklich, dass sie bleiben würde.
Sie versteht allmählich den Geist der Schule und beginnt, auch stolz auf Whyteleafe zu sein.


Kapitel 17: Elizabeth hat ein Geheimnis

Elizabeth denkt viel an Joans Geburtstag. Als ihr Onkel ihr Geld schickt, beschließt sie, davon eine Geburtstagstorte und Geschenke für Joan zu kaufen. Belinda und Helen gehen mit ihr ins Dorf und warten bei einem Eis auf sie. In der Bäckerei begegnet sie Nora, die sich über das viele Geld wundert, aber nicht mehr dazu kommt, etwas zu sagen. Erst später fällt ihr ein, dass sie das Geld ja hätte abliefern müssen. Auf dem Heimweg nimmt Nora sie beiseite und fragt nach dem Geld. Elizabeth ist zerknirscht, will Nora aber nicht sagen, wofür sie das Geld ausgegeben hat. Nora erklärt, dass sie es dann der Schulversammlung erklären müsse, doch Elizabeth ist entschlossen, ihr Geheimnis zu wahren.


Kapitel 18: Joans wundervoller Geburtstag

Elizabeth spricht öfter über Joans Geburtstag, was dieser gar nicht recht ist. Andere necken sie damit. An ihrem Geburtstag bekommt sie drei Karten, die Elizabeth geschrieben hat, die Torte, weitere Geschenke (die von ihren Eltern zu sein scheinen) und Geschenke von Elizabeth und Hilda, die sie kurz zuvor noch geneckt hat. Elizabeth überredet Harry, den jungen Hasen, den er ihr schenken wollte, Joan zu geben.
Joan ist fassungslos vor Freude.


Kapitel 19: Joan bekommt einen Schock

Joan hat einen wunderbaren Geburtstag. Am Abend schreibt sie ihren Eltern einen Dankesbrief und Lissy ist entsetzt.
Nach zwei Tagen bekommt Joan einen Brief von ihrer Mutter, die schreibt, dass sie keine Karte oder eine Torte geschickt habe. Sie will ihre Ruhe haben und macht alleine einen Spaziergang. Währenddessen zieht ein Gewitter auf. Elizabeth macht sich große Sorgen, dass Joan völlig durchnässt wird. Sie fühlt sich schuldig. Dabei wollte sie doch nur freundlich sein. Als Joan zurückkommt, nimmt Elizabeth sie in Empfang. Auf dem Weg zum Schlafraum begegnen sie der Hausmutter, die Joan mitnimmt und sie ins Bett steckt. Joan geht es immer schlechter und Elizabeth denkt, dass das, was ihr wirklich helfen würde, wäre, wenn ihr Mutter käme.
Sie beschließt, Joans Mutter zu schreiben.


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findiger Fuchs
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Kapitel 20: Mehr Ärger

Elizabeth erzählt Mrs Townsend in einem Brief alles und bittet sie, zu kommen.
Am Abend ist wieder eine Schulversammlung und Nora berichtet von dem Geld, das Elizabeth nicht abgeliefert hat. Die anderen sind empört, und Rita will wissen, wofür sie das Geld ausgegeben hat. Sie sagt es nicht und betont, dass es nicht nur ihr eigenes Geheimnis sei und außerdem wünsche sie sich, es nicht dafür ausgegeben zu haben, weil es ziemlich verkehrt war.
Rita fragt, ob sie irgendjemand davon erzählt habe und Elizabeth sagt, sie habe es einem Erwachsenen erzählt. Auf die Frage, was der Erwachsene dazu gesagt habe, anwortet sie, dass sie noch keine Antwort auf den Brief habe.
William schlägt schließlich vor, die Sache auf sich beruhen zu lassen, bis Elizabeth eine Antwort auf ihren Brief hat. Rita verkündet es und fordert sie auf, zu ihr zu kommen, sobald sie den Brief hat. Elizabeth ist erleichtert. Sie nimmt auch in dieser Woche ihr Taschengeld nicht an.
Nach der Versammlung schaut sie in der Krankenstation vorbei, doch die Hausmutter sagt nur, dass es Joan schlecht ginge und sie nicht einmal ihre Mutter sehen wolle.
Elizabeth stellt fest, dass sie schon wieder das falsche getan hat. Sie wünscht, dass sie mit Rita darüber sprechen könnte, möchte aber Joan nicht verraten.


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findiger Fuchs
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Kapitel 21: Joans Mutter kommt

Als Joan nach zwei Tagen ernsthaft krank wird, überlegen sich die Direktorinnen und die Hausmutter, ob sie ihre Mutter benachrichtigen sollen, auch wenn Joan das nicht will.
Doch Mrs Townsend kommt, bevor sie benachrichtigt wird. Auf Elizabeths Brief hin ist sie sofort losgefahren.
Sie berichtet den überraschten Schulleiterinnen von Elizabeths Brief und gibt ihn ihnen. Jetzt ist ihnen klar, wofür sie das Geld verwendet hat.
Mrs Townsend meint, dass sie ihnen und Joan einiges erklären müsse:
„Joan hatte einen Zwilling, einen Jungen mit Namen Michael. Er war der schönste und reizendste Junge, den sie je gesehen haben, Miss Best. Sein Vater und ich konnten nichts dagegen tun, dass wir ihn mehr liebten als Joan, weil wir beide einen Jungen wollten und uns nicht sehr um Mädchen kümmern. Er war tapfer und hübsch und lachte immer - aber Joan war immer ein ziemlicher Feigling, und neben Michael wirkte sie mürrisch und egoistisch.“
„Denken Sie nicht, dass das vielleicht so war, weil sie so einen Wirbel um Michael gemacht haben und vielleicht Joan ziemlich außen vor gelassen haben?“, fragte Miss Belle. „Sie war vielleicht eifersüchtig, und so etwas macht ein Kind eigenartig.“
„Ja - sie mögen Recht haben“, sagte Mrs Townsend. „Nun, als die beiden drei waren, wurden beide Kinder krank - und Michael starb. Und weil wir ihn so sehr liebten, wünschten wir beide, dass - dass…“
„Dass Joan Ihnen genommen worden wäre und Michael Ihnen geblieben wäre?“, sagte Miss Best sanft. „Ja, ich verstehe, Mrs Townsend - aber sie haben viel falsches gegenüber der armen Joan getan. Sie haben ihr nie vergeben, dass sie das einzige Kind war, das Ihnen blieb. Weiß Joan, dass sie einen Zwilling hatte?“
„Sie vergaß es bald“, sagte Mrs Townsend. „Und wir erzählten es ihr nicht, als sie älter wurde. Ich glaube nicht, dass sie überhaupt weiß, dass sie jemals einen Bruder hatte.“
„Nun, Mrs Townsend, ich denke, Sie sollten Joan dies erzählen“, sagte Miss Best fest. „Sie liebt Sie sehr, und ist elend, weil sie nicht verstehen kann, warum Sie sie nicht zu lieben scheinen.“
„Ich liebe sie“, sagte Mrs Townsend. „Aber irgendwie ist es schwierig für mich, es ihr zu zeigen. Als ich diesen seltsamen kleinen Brief bekam, der mir erzählte, dass jemand versucht hatte, Joan Geschenke zu kaufen und vorgab, ich zu sein, fühlte ich mich furchtbar. Ich fühlte, dass ich kommen und meine arme kleine Joan sofort sehen musste.“
„Gehen Sie und besuchen Sie sie jetzt,“ sagte Miss Belle. „Erzählen Sie ihr, was Sie uns erzählt haben. Joan wird es verstehen, und wenn sie sich Ihrer Liebe erst einmal sicher ist, wird es sie nicht stören, wie wenig Sie es zeigen. Aber es sollte nicht allzu schwierig sein ein Kind wie Joan zu lieben - sie ist so sanft und freundlich.“

Mrs Townsend setzt sich ans Bett ihrer schlafenden Tochter und küsst sie sanft auf die Wange. Davon wacht Joan auf und ist fassungslos, ihre Mutter zu sehen. Ihre Mutter nimmt sie in den Arm und sie ist sehr glücklich. Ihre Mutter erzählt ihr alles und meint, dass sie immer so ruhig und furchtsam war, sich nie in den Vordergrund gedrängt habe - und so merkten sie nie, wie sehr es Joan traf.
Joan ist glücklich, dass sie nun weiß, dass ihre Mutter sie liebt, und versichert ihr, dass sie alles verstehe.
Sie essen zusammen zu Mittag, und Joan erzählt, dass sie sich gedacht hat, dass Elizabeth ihr die Sachen geschenkt hat und dass sie traurig ist, dass ihre erste echte Freundin an „half-term“ die Schule verlassen will.
Danach wird Elizabeth gerufen, um sie zu besuchen und ist sehr ängstlich, was geschehen wird.


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Kapitel 22: Rita spricht mit Elizabeth

Elizabeth geht zu Joan und stellt fest, dass Mrs Townsend überhaupt nicht ärgerlich aussieht. Sie dankt Elizabeth für den Brief und sagt ihr, wie glücklich sie ist, dass Joan eine Freundin hat.
Elizabeth überlegt sich, dass dies eigentlich die Antwort ist, und dass sie zu Rita gehen sollte. Doch bevor sie sich entschieden hat, begegnet sie Rita, die alles von den Direktorinnen erfahren hat und nun nach ihr sucht.
Rita und William versichern ihr, dass sie verstehen können, dass sie es nicht der Schulversammlung erzählen wollte und dass auch sie das nicht tun werden.
Sie meinen, wenn Elizabeth etwas länger dagewesen wäre, würde sie anders gehandelt haben. Elizabeth meint, dass sie schon einiges gelernt habe, aber noch lange nicht genug. Sie wünscht sich, so weise zu sein wie Rita und William.
„Nun, warum nicht bleiben und lernen, es zu sein?“, sagte William mit einem Lachen. „Du bist genau der Typ Mädchen, den wir wollen, Elizabeth. Du würdest später einen feinen „monitor“ geben.“
Elizabeth kann sich das nicht vorstellen, doch William meint, dass sie in ein oder zwei terms verantwortungsbewusst und vernünftig genug sein würde.
Doch trotz allem beharrt sie darauf, dass sie gehen wird und meint, dass nur schwache Menschen ihre Meinung ändern. William sieht das ganz anders und meint, dass es schwach sei, seine Meinung nicht zu ändern, wenn man merkt, dass sie falsch ist.
Elizabeth hat darüber noch nie nachgedacht. Als sie geht, ist sie durcheinander.
Sie mochte Rita und William so sehr. Doch sie konnte ihre Meinung nicht ändern - sie würde sich zu sehr schämen, herunterzusteigen und zu sagen, dass sie sich geirrt hätte.


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findiger Fuchs
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Kapitel 23: Elizabeth kämpft mit sich selbst

In den nächsten Tagen besucht Elizabeth oft Joan - eine sehr glückliche Joan, die sie bittet, zu bleiben. Joan erzählt ihr, dass Harry ihnen zwei weitere Hasen schenken würde.
Dann hat sie Musikstunde. Als sie dabei bleibt, dass sie beim Konzert am Ende vom term nicht mehr da sein wird, nennt Richard sie trotzig und zweifelt ihren gesunden Menschenverstand an.
Als sie in den Garten geht um John zu helfen, meint er, dass die meisten nur arbeiten, wenn sie Lust dazu haben, aber niemand da sei, wenn es weniger interessante Arbeiten zu verrichten gebe. Als Elizabeth empört fragt, ob sie niemand sei, meint er, dass sie ihm ja nicht viel bringe, weil sie ja bald gehe. Sie machen Pläne für den Garten, doch Elizabeth will nicht um Extra-Geld für Samen bitten, da die nächste Schulversammlung ihre letzte sein würde. John ist ärgerlich und sagt ähnliches wie William zu ihr.
Sie geht zu den Schaukeln und denkt nach. Sie stellt fest, dass sie ihren Willen bekommen hat - und nun findet sie es in Whyteleafe nicht mehr furchtbar, sondern ist glücklich. Sie merkt, dass sie andere wie Richard, Mr Lewis und John enttäuscht hat. Sie überlegt sich, dass sie nicht gehen will, weil sie wirklich unglücklich ist, sondern nur, weil sie ihre Meinung nicht ändern will und zu stolz ist.
Sie beschimpft sich selber als Schwächling und gibt sich selber ehrlich zu, dass die anderen Recht hatten und dass sie sich schämt.
Sie überlegt sich, ob sie wirklich so blöd und schwach ist und kommt zu dem Schluss, dass sie das nicht ist. Sie beschließt, bei der nächsten Schulversammlung zu sagen, dass sie bleibt.


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Kapitel 24: Eine Überraschung für die Schule

Am Ende der Schulversammlung erklären Rita und William, dass sie wissen, wofür Elizabeth das Geld ausgegeben hat und die Erklärung zufriedenstellend war.
William fährt fort:
„Dies ist die Versammlung, an der wir Elizabeth fragen müssen, ob sie uns verlassen möchte - es ist unsere „half-term-“Versammlung. Nun - wir halten unser Wort dir gegenüber, Elizabeth. Wenn du gehen willst und dich dafür entschieden hast, geben wir dir die Erlaubnis. Miss Belle und Miss Best werden es deinen Eltern erzählen, und wenn sie zustimmen, kannst du mit ihnen nach Hause gehen, wenn du sie morgen siehst.“
Elizabeth stand auf. Ihre Wangen waren flammend rot, und ihre Stimme war nicht so wie sonts.
„Ich muss etwas sagen“, sagte sie. „Es ist nicht sehr leicht - und ich weiß nicht wirklich, wie ich es sagen soll. Aber wie auch immer, es ist dies - ich gehe nicht.“

Alle sind überrascht und Rita fragt sie, warum sie ihre Meinung geändert habe.
„Nun, William sagte, dass nur schwache Personennie ihre Meinung ändern, wenn sie wissen, dass sie sich geirrt haben“, sagte Elizabeth. „Und ich weiß jetzt, dass ich mich geirrt habe. Ich beschloss nur, so ungezogen wie möglich zu sein, weil ich ärgerlich war, dass ich zur Schule geschickt wurde, als ich nicht gehen wollte, und ich habe geschworen, dass ich sobald wie möglich nach Hause zurückkommen würde, nur um zu zeigen, dass ich meinen eigenen Weg gehe. Nun, ich mag Whyteleafe. Es ist ein gute Schule. Und ich möchte bleiben. Daher habe ich meine Meinung geändert, und obwohl ihr gesagt habt, dass ich haben kann, was ich will - und das ist sehr nett von euch -, möchte ich es jetzt nicht mehr. Ich möchte bleiben - das ist es, wenn ihr mich lasst, nach allem, was ich getan habe.“
Alle freuen sich und William sagt laut, dass sie sie bewundern und hoffen, dass sie noch Jahre bleibt und ihr bestes tut. Das verspricht sie.
Nach der Versammlung rennt sie sofort zu Joan, die noch immer in der Krankenstation ist, und erzählt ihr, dass sie bleibt. Joan ist überglücklich.
Ihre Mutter am nächsten Tag ist sehr erstaunt und erfreut, ihre Tochter so verändert und glücklich wiederzusehen. Auch Miss Best erzählt ihr, wie stolz sie jetzt auf Elizabeth sind und dass sie eines Tages das beste Mädchen in der Schule sein wird. Erst dadurch erfährt Mrs Allen, dass Elizabeth sich zum Bleiben entschlossen hat.
Auch Joans Mutter ist gekommen und Joan ist Elizabeth sehr dankbar, denn sie sieht, dass alles nur wegen ihr so gekommen ist.


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Erstellt von Biene am Freitag, März 3, 2006 @ 10:54:47:


Danke für Deine Mühe, Gisela. Das war sicherlich ganz schön viel Arbeit! Ich habe die deutsche Bertelsmann-Ausgabe gelesen und kann diese jetzt mit dieser Zusammenfassung vergleichen, da ich die englischen Bücher erst ab Band 2 habe (Sammelband).

Und das Verhalten von Joans Mutter ist natürlich ganz schrecklich. Aber in etwas abgeschwächter Form kommt es in vielen Familien doch immer wieder vor. Ich meine damit, dass ein Kind dem anderen vorgezogen wird. Und Kinder merken das sehr gut, auch wenn dann vielleicht die materiellen Zuwendungen gleich verteilt werden. Aber einem Kind die eigene Vergangenheit zu verschweigen ist schon schrecklich, auch wenn es leichter ist, aber ein Zwilling sollte schon wissen, was ihm/ihr fehlt!


Erstellt von Sylvia am Montag, Oktober 9, 2006 @ 14:05:11:

Ich habe den Band gerade auf Französisch gelesen und dann zum Vergleich nochmal den deutschen hervorgekramt (den ich mal gekauft, aber seit Ewigkeiten nicht mehr gelesen hatte). Da war ich völlig sprachlos, wie sehr sich die beiden Geschichten unterschieden. Wenn ich jetzt deine Zusammenfassung des Originalbandes lese, Gisela, würde ich sagen, dass die französische Fassung eine weitgehend originialgetreue Übersetzung ist - mit einem ganz großen Unterschied: Die Geschichte um Joan.

Auch in der französischen Fassung ist sie unglücklich, bekommt keine Post usw. - aber die Auflösung ist eine ganz andere. Und zwar sollen ihre Eltern dort vor einem guten Jahr ums Leben gekommen sein. Ihr männlicher Vormund ist immer im Ausland, so dass ihr praktisch nur ihr weiblicher Vormund bleibt. Dabei handelt es sich um eine ältere Cousine, die mit ihrer Mutter, also Joans Tante, zuammenlebt. Joan hat einen sehr schönen Sommer bei den beiden verbracht und hängt an der Cousine, darum versteht sie nicht, warum diese sich nicht mehr meldet. Die Erklärung soll dann sein, dass die (alte) Tante sehr krank geworden ist und die Cousine darum keine Zeit hatte, Joan zu schreiben. Außerdem wusste sie gar nicht, wie sehr Joan sie liebt. Auch hier steht am Ende (natürlich) eine Versöhnung.

Ich finde es faszinierend, dass dieses Buch in drei Sprachen mit so unterschiedlichen Inhalten erscheint. Kennt vielleicht zufällig noch jemand eine andere Fassung?

_________________
LG Gisela



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