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 Betreff des Beitrags: Willi Fährmann
BeitragVerfasst: 21.06.2011, 12:53 
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findiger Fuchs
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Die Bienmann-Saga, Der Mann im Feuer
von Willi Fährmann


Eine Reihe, die ich schon lange mal vorstellen wollte... inspiriert von Ramonas Thread habe ich mich mal drangemacht... . (Ich finde es allerdings gerade sehr schwierig, die Bücher vorzustellen, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten, von daher fasse ich mich mal lieber knapp :rolleyes.)

Es beginnt mit dem Band
Dabei geht es um Lukas, der mit seinem Großvater und dessen Zimmermannstruppe von Ostpreußen nach Amerika zieht, um dort Geld zu verdienen. Es beginnt im Dorf, berichtet dann von der Überfahrt und den Erlebnissen in Amerika und endet mit der Rückkehr von Lukas und seinem Großvater. Für Lukas ist die Fahrt auch eine Suche nach seinem verschwundenen Vater.

Der nächste Band ist "Zeit zu hassen, Zeit zu lieben" und spielt direkt nach dem 1. Weltkrieg. Es ist allerdings auch so lange her, dass ich es gelesen hab, dass man besser die Inhaltsangabe bei .

Dann folgt . Es spielt Ende des 2. Weltkriegs und berichtet von Leben in und Flucht aus Ostpreußen und der Ankunft im Westen.

Das letzte Buch, , kenne ich am besten - es war das erste Buch aus der Reihe, was ich kennengelernt habe, und dadurch bin ich auch nur auf die anderen Bände gestoßen. Es handelt von Kristina, 15 oder 16 Jahre alt, und spielt um 1970. Kristina lebt mit Mutter, Großmutter und Bruder in Polen, der Vater ist in die BRD geflüchtet. Sie hat einen Hund und spielt Querflöte, beides Elemente, die immer wieder eine Rolle spielen. Kristina fühlt sich in Polen wohl, hat aber doch immer wieder das Stigma "Deutsche". Die Großmutter fühlt sich als Deutsche, spricht mit der Familie nur Deutsch und stellt immer wieder Ausreiseanträge in die BRD. Schließlich wird der Antrag genemigt und die Familie kann in die BRD ausreisen. Das Buch berichtet vom Leben in Polen, aber auch der Ausreise und den Anfängen in der BRD.

Mir gefallen all die Bücher gut - sie sind gut zu lesen und man kann auch immer wieder mal lachen, obwohl es teilweise ernste Themen sind. Dadurch, dass die Bücher aus Sicht von Jugendlichen geschrieben sind (personaler Erzählstil), sind sie nicht so "hart", aber dennoch realistisch.

Außerdem kenne ich von Willi Fährmann noch . Es gehört nicht zur Bienmann-Saga, ist im Stil aber sehr ähnlich. Es spielt Anfang der 30-er-Jahre.

_________________
LG Gisela



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BeitragVerfasst: 21.06.2011, 20:07 
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gesprächiges Gnu
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Der Mann im Feuer gehört zur "Fink-Saga".
Ein neues Leben eröffnet sich für den jungen Christian Fink, als er im Jahr 1932 mit einer Gruppe Lippischer Ziegler ins Ruhrgebiet zieht. Endlich kann er die Enge des Dorfes verlassen, in dem er stets der Außenseiter war. In dieser Zeit der Massenarbeitslosigkeit wird die Gruppe bald in die politischen Auseinandersetzungen verwickelt, die das Jahr vor Hitlers Machtergreifung prägen. Christian spürt die Spannung, aber ihn beschäftigt vor allem die große Anziehungskraft, die Sylvia, die Tochter des Ziegeleibesitzers, auf ihn ausübt.

Der 2. Teil ist dann Unter der Asche die Glut, dann folgt Sie weckten das Morgenrot und der letzte Teil ist dann Die Stunde der Lerche. Hier spielt auch die Familie Bienmann wieder eine Rolle.

Außerdem gibt es noch den Einzelband So weit die Wolken ziehen.
Deutschland, 1943. Schwere Fliegerangriffe erschüttern immer häufiger die deutschen Städte. Die Zerstörungen sind gewaltig, ein geordneter Schulunterricht nicht mehr möglich. Die Schulen sind vielerorts geschlossen, Kinder und Jugendliche werden zusammen mit ihren Lehrern in vermeintlich sichere Gebiete verschickt. Ruth kommt mit ihrer Schule aus dem Ruhrgebiet in einen kleinen Ort in Österreich. Auch dort herrscht das Nazi-Regime. In vom Staat beschlagnahmten Gaststätten und Hotels wird die Schule untergebracht. 1945 rücken die Armeen der Sowjets von Osten her immer näher. Trotzdem erlauben die Behörden die Rückführung in die Heimat nicht. Der Kriegslärm ist schon zu hören - da bricht die Schule auf. Das Kollegium, Kinder und Jugendliche geraten in das Chaos der Flüchtlingsströme. Endlich, nach über zwölf Wochen, wird die Heimat erreicht. - Ende gut, alles gut?

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Viele Grüsse

Wibke :lesen


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BeitragVerfasst: 21.06.2011, 22:37 
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findiger Fuchs
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Oh, danke, Wibke, ich wusste gar nicht, dass "Der Mann im Feuer" zu einer Saga gehört! Eine Verbindung zu den Bienmanns hatte ich allerdings beim Lesen irgendwie geahnt (warum, weiß ich allerdings nicht mehr).

Hm, unsere Stadtbüchereien sind komisch - sowohl Konstanz als auch Radolfzell haben zwar "Die Stunde der Lerche", aber nicht die anderen Bände... Ein Fall für die Fernleihe :fg

Ich wundere mich gerade - ich habe nach "Unter der Asche die Glut" gesucht und gesehen, dass es da offenbar verschiedene Ausgaben gibt: Bei einer steht

Zitat:
Titel Unter der Asche die Glut
Willi Fährmann
Band 2710 : Viva
Verfasser Fährmann, Willi
Beteiligt Faehrmann, Willi; Ferman, Wîlî
Erschienen Würzburg : Arena, 2003, 2003
Ausgabe Vom Autor neu bearb. und gekürzte Ausg., 1. Aufl.
Schriftenreihe Arena-Taschenbuch ; 2710 : Viva
ISBN 3-401-02710-7
Umfang 563 S.
Klassifkation |DX 4450


Weiß jemand, auf was sich die Änderungen beziehen?

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LG Gisela



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BeitragVerfasst: 05.07.2011, 22:17 
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muntere Moderatorin
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Ich lese gerade: Teresa Simon; Die Lilienbraut
Ich habe die ersten drei "Fink-Bände" bisher gelesen. "Unter der Asche die Glut" ist für mich ein ganz besonderes Buch, da mein Großvater wie der Hauptprotagonist Christian 1936 zum Treffen der kath. Jugend nach Rom gefahren ist. Mein Großvater ist mit dem Fahrrad von Hannover gefahren und hat Reisetagebuch geführt. Dieses hat meine Mutter vor einigen Jahren abgetippt, von daher kann ich die sehr genaue Recherche von Willi Fährmann bestätigen und er hat auch in dem Buch mit einem Satz Opa erwähnt "einer ist mit dem Fahrrad gekommen". Ein Freund von Opa hat mir auch im Herbst bestätigt, dass er noch Kontakt zu Herrn Fährmann hat und über das Buch gesprochen hat.

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Liebe Grüße von Christiane
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"Wenn Du ein Buch auf eine Reise mitnimmst, dann geschieht etwas Seltsames. Das Buch wird anfangen, Deine Erinnerungen zu sammeln. Du wirst es später nur aufschlagen müssen und schon wirst Du wieder dort sein, wo Du zuerst darin gelesen hast. Schon mit den ersten Worten wird alles zurückkommen - die Bilder, die Gerüche, das Eis, das Du beim Lesen gegessen hast." Mortimer Folchart


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