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 Betreff des Beitrags: Emma Heatherington
BeitragVerfasst: 26.07.2019, 12:05 
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Ich lese gerade: Joan Weng - Amalientöchter
Emma Heatherington; Ein Himmel für Dich

352 Seiten
HarperCollins Verlag
ET: 4.1.2019
OT: A Part of Me and You

Emma Heatherington liebt romantische Komödien, Rotwein, gemütliche Abende vor dem Kamin, Musicals und Nashville. Sie schreibt nicht nur Bücher, sondern auch Drehbücher, Songs und Theaterstücke und lebt mit ihrem Partner, dem Künstler und Singersongwriter Jim McKee, und ihren fünf Kindern in Donaghmore, Irland.


Kann dich das Leben noch überraschen, auch wenn du glaubst, alles verloren zu haben?

Juliette erfährt an ihrem 40. Geburtstag, dass ihr nur noch wenig Zeit bleibt. Ihr erster Gedanke gilt ihrer Tochter Rosie. Nicht mehr lange wird sie Rosie aufwachsen sehen, ihr beistehen, für sie da sein. Wer wird sie dann so lieben, wie nur eine Mutter es kann?

Shelley hat Mühe, die Tage zu überstehen, seit ihre kleine Tochter starb. Gefangen in ihrem Schmerz stößt sie jeden von sich weg, auch ihren liebevollen Ehemann. Als sie Juliette begegnet, spürt sie deren Lebenswillen. Findet Shelley durch ihre neue Freundin den Weg zurück ins Leben? Und kann sie Juliette dabei helfen, sich den größten Wunsch zu erfüllen?



Meine Meinung:
Ich habe schon einige Romane gelesen, in denen Elternteile oder Kinder nur noch kurz zu leben hatten. Dieser Fakt allein nimmt einen mit, weil es eben leider nicht für alle Protagonisten ein Happy-End geben wird.

Wir lernen zwei Mütter kennen:
Irland, Shelley, 35 Jahre, verheiratet mit Matt. Seit drei Jahren verwaist, ihre Tochter Lily konnte nur drei Jahre mit ihnen verbringen.
England, Juliette, 40 Jahre, verheiratet mit Dan, hat 15 jährige Tochter Rosie. Juliettes Gehirntumor ist austherapiert – sie muss Abschied nehmen.

Juliettes Lebenszeit ist nur noch kurz. Spontan fliegt sie mit ihrer Tochter Rosie nach Killara, dem Ort in Irland, an dem sie vor 16 Jahren glücklich war, Rosie entstanden ist und sie nur schöne Erinnerungen hat. Sie will in der einen Woche Mutter-Tochter-Urlaub möglichst viele schöne Erinnerungen für Rosie schaffen. Juliette fehlt Lebenszeit – sie muss ihre Tochter zurücklassen.

Shelleys Tochter hätte jetzt ihren sechsten Geburtstag gefeiert, Matt ist viel beruflich unterwegs – jeder verarbeitet seine Trauer um die kleine Tochter auf seine Art. Es ist verständlicherweise noch ein weiter Weg. Shelley fehlt Lebensfreude!

Shelley lebt in Killara und dort begegnet sie erst Juliette, später Rosie. Die drei Frauen werden sehr schnell zu Freundinnen. Shelley kann Rosies Gefühle und was noch auf sie zukommen wird, sehr gut nachvollziehen. Shelleys Mutter hat sie auch als 15jährige zurückgelassen. Juliette zeigt Shelley, wie sie trotz der niederschmetternden Diagnose jeden ihr noch bleibenden Tag genießen will und Shelley erkennt, dass sie wieder beginnen muss, zu leben, sich an Dingen zu freuen, Freundschaften zuzulassen, ihr Schneckenhaus zu überwinden. In Rosie erkennt sie einerseits die Tochter, die sie hätte haben können, aber andererseits, die Aufgabe sie durch den Schmerz zu begleiten und immer für sie da zu sein.

Das Buch berichtet durch die Augen der beiden Frauen das Geschehen. Als sie sich begegnen schildern beide, was ihnen diese Begegnung bedeutet und bewirkt.

Der Roman berichtet gefühlvoll von den Geschehnissen in der Urlaubswoche, wie sie sich gegenseitig Kraft und Halt geben, unterstützen und füreinander da sind. Ich habe das Buch in zwei Tagen lesen können, erst auch noch gut in der Öffentlichkeit, dann allein, damit die Tränchen ungehindert fließen können. Der Roman lässt ein „Ja zum Leben – lebe jetzt“ und „andere sind bei Dir und möchten Dir helfen“ zurück.


Bücher, die mich an dieses erinnern sind u.a.: Amanda Prowse - Auf Zehenspitzen berühre ich den Himmel; Antonia Michaelis - Das Institut der letzten Wünsche; Anna McPartlin - Die letzten Tage von Rabbit Hayes; Kristin Hannah - Wie ein Stern in der Nacht und Immer für dich da; Lori Nelson Spielman - Morgen kommt ein neuer Himmel; Pamela Ribon - Du und ich für immer

_________________
Liebe Grüße von Christiane
***********************************
"Wenn Du ein Buch auf eine Reise mitnimmst, dann geschieht etwas Seltsames. Das Buch wird anfangen, Deine Erinnerungen zu sammeln. Du wirst es später nur aufschlagen müssen und schon wirst Du wieder dort sein, wo Du zuerst darin gelesen hast. Schon mit den ersten Worten wird alles zurückkommen - die Bilder, die Gerüche, das Eis, das Du beim Lesen gegessen hast." Mortimer Folchart


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