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 Betreff des Beitrags: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 08.05.2013, 16:12 
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Im Land der weiten Fjorde

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Nach dem Tod ihrer Mutter erfährt Lisa, dass diese als kleines Kind adoptiert wurde. Ein Medaillon mit einem vergilbten Foto ist die einzige Spur zu ihren Vorfahren. Sie führt Lisa nach Norwegen, in den beschaulichen Ort Nordfjordeid. Die Menschen dort reagieren sehr unterschiedlich auf die Ankunft der jungen Deutschen. Während sie in der warmherzigen Nora sogleich eine Vertraute findet, begegnet der alte Finn ihr mit kaum verborgener Ablehnung. Auch der wortkarge Reitlehrer Amund scheint Vorbehalte gegen Lisa zu haben. Je länger sie in das Leben am Fjord eintaucht, desto sicherer ist sie, dass sie auf der richtigen Fährte ist und dass in der Familiengeschichte ihrer Mutter dunkle Geheimnisse schlummern, deren Schatten bis in die Gegenwart reichen ...

Dieses Buch habe ich vor kurzem in meiner Buchhandlung entdeckt. Ich bin ganz begeistert davon.
Nach dem Tod ihrer Mutter erfährt Lisa, dass diese als Kind adoptiert wurde. Sie folgt den spärlichen Hinweisen, die ihre Mutter hinterlassen hat und landet auf dem Karlssenhof in Nordfjordeid in Norwegen. Dort erfährt sie nur langsam mehr über die Vergangenheit, denn die meisten Bewohner begegnen ihr mit Misstrauen und Ablehnung.
Lisas Geschichte spielt 2010, parallel dazu wird die Geschichte von Mari erzählt. Und die ist noch viel besser als Lisas Geschichte. Mari lebt 1940 mit ihren Eltern und Brüdern auf dem Karlssenhof. Das Schicksal will es, dass sie sich in Joachim verliebt, einen jungen deutschen Soldaten. Neben Maris Liebesgeschichte, von der ich hier nichts erzählen möchte, erfährt man unheimlich viel über Norwegen während der Zeit der deutschen Besatzung und über den Widerstand.
Der Schreibstil ist flüssig und unterhaltsam und erinnerte mich stellenweise an BB. Vorallem zu Anfang, als Maris Alltag auf dem Hof erzählt wird, fühlte mich mich sehr an Anne erinnert.

Das Buch ist bei Weltbild wohl auch unter dem Titel "Mittsommerliebe" erschienen. Christine Kabus arbeitet auch als Drehbuchautorin für diverse Fernsehserien

Edit:
Ich habe das Buch ja vor längerer Zeit mal vorgestellt.
Man erfuhr sehr viel über Norwegen zur Zeit des 2. Weltkriegs und der Autorin wurde mehrfach gute Recherche zum Thema bescheinigt.
Wie gut sie recherchiert hat, habe ich nun gesehen, als ich "Erzähle es niemandem" von Randi Crott gelesen habe. Gemeinsam mit ihrer Mutter Lillian Crott Berthung erzählt sie die Liebesgeschichte ihrer Eltern. Randi Crott ist Journalistin, einige werden sie vielleicht als Moderatorin und Redakteurin des WDR kennen.

92932604nx9257/zeitgeschehen-schicksale-tatsachen-f176/buecher-zum-thema-zweiter-weltkrieg-und-der-nachkriegszeit-t5010.html#p136582

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 05.02.2014, 12:53 
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Es wird einen weiteren Norwegen-Roman von Christine Kabus geben - und ich darf ihn vorab lesen und rezensieren :genau . Ein Buch, das in zwei Zeitebenen spielt (so etwas liebe ich besonders!), dann in Norwegen und als i-Tüpfelchen, kommt auch noch eine bereits bekannte Person die Rolle der Hauptfigur :genau . Was will ein Leserherz eigentlich mehr?

Zitat:
Woher kam die Idee für das Buch?

Während der Arbeit an meinem ersten Roman „Im Land der weiten Fjorde“ merkte ich, dass die Nebenfigur Nora eine spannende Hintergrundgeschichte hat, die ich gern ausführlicher erzählen wollte. Als ich dann begann, über die Sami in Lappland, ein indigenes Urvolk, das jahrzehntelang unterdrückt wurde, zu recherchieren, wurde aus der vagen Idee ein konkreter Plan.

Quelle: http://christine-kabus.com/interviews/1 ... ruar-2013/


Töchter des Nordlichts

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Oslo, 2011. Nora ist Mitte dreißig, als sie den Namen ihres Vaters erfährt: Ánok, ein samischer Student, der damals plötzlich aus dem Leben ihrer Mutter verschwand. Nora spürt, dass sie ihr Glück erst finden wird, wenn sie in die Heimat ihres Vaters reist. Doch die Sami und ihre Kultur erscheinen ihr lange fremd. Bis sie auf den charismatischen Hundezüchter Mielat trifft.

Finnmark, 1915: Mit neun Jahren endet das friedliche Nomadenleben des Sami-Mädchens Áilu: Auf der Wanderung zu den Sommerweiden wird sie von norwegischen Beamten verschleppt und in ein Internat gesteckt, wo sie zu einem zivilisierten Mädchen geformt werden soll. Tatsächlich verleugnet Áilu lange ihre Herkunft. Doch der Ruf ihrer Heimat lässt sich nicht für immer zum Verstummen bringen.


Auf der Seite von wird übrigens ein Teil von Ulrikes Rezension zu Im Land der weiten Fjorde zitiert

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 17.02.2014, 10:17 
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Ich bin durch … und ich brauche jetzt erst mal etwas "leichtere" Lektüre um das Gelesene noch richtig verdauen zu können. Die Geschichte der Sami hat mich berührt - die Unterdrückung eines Naturvolkes und der Hass sowie die Vorurteile erschüttern mich immer noch!

Nora wurde bereits in Christine Kabus Erstlingswerk Im Land der weiten Fjorde erwähnt und hat dort bereits einen Platz in meinem Kopf gefunden. Deshalb hat es mich natürlich besonders fasziniert ihre Geschichte nun lesen zu dürfen.

Dem Buch ist übrigens eine Postkarte beigefügt, auf der steht "Durch ein Jahrhundert getrennt. Durch eine gemeinsame Geschichte vereint." Dieser Spruch umschreibt das Buch bereits grob: die Geschichte von Nora, die erst vor kurzem erfahren hat, dass ihr Vater ein Sami ist, und die Geschichte von Áilu, die ihre samischen Wurzeln als Teenager und junge Frau erst mal verleugnet.

Kapitelweise wechseln sich Nora und Áilu ab (ganz fies - oft mit Cliffhangern!). Während Noras Geschichte innerhalb weniger Monate spielt, wird Áilus Strang über mehrere Jahre hinweg erzählt. Von dem entführten samischen Mädchen, das in ein norwegisches Internat gesteckt wird, bis hin zur vermeidlichen Norwegerin mit französischen Wurzeln - und man kann ihre Denkweise und warum sie ihre samische Herkunft verleugnet auch gut nachvollziehen. Die damalige Zeit hat sie dazu gebracht, so zu handeln - um schlicht und einfach gesagt, in der Denkweise des damaligen Norwegens zu überleben - und sich schließlich doch selbst zu finden und zu der Frau zu werden, die eine wunderbare Tochter großgezogen hat.

Noras Erzählstrang lebt in und von der Gegenwart. Das Entdecken der neuen Familie, das Kennenlernen mit Mielat und auch ihre Gabe, die sie von ihrem samischen Vater geerbt hat. Alles ist auf wundersame Weise miteinander verwebt und ergibt - zusammen mit Áilus Geschichte ein rundes Buch, eine schöne Familiengeschichte, die auch ganz unabhängig von dem ersten Teil gelesen werden kann.

Ich hatte übrigens auch bei diesem Buch BB-Momente, insbesondere dann, wenn Nora mit ihrer besten Freundin Leene spricht, schreibt oder telefoniert :genau .

Im Moment trifft gerade Folgendes zu 100% auf mich zu: "Buch-Kater, der: Unfähigkeit, ein neues Buch anzufangen, weil man noch immer in der Welt des letzten gefangen ist." Das hatte ich wirklich schon lange nicht mehr, dass mich ein Buch dermaßen gefangen und gefesselt hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 17.02.2014, 13:23 
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Angefixt durch Euch werde ich die beiden Bücher auch demnächst lesen. Man sollte sie wohl dann auch besser in der Reihenfolge lesen. Hoffentlich habe ich keinen Buchkater nach dem Ersten oder zumindest keinen länger anhaltenden um dann das zweite Buch gleich zu lesen.

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"Wenn Du ein Buch auf eine Reise mitnimmst, dann geschieht etwas Seltsames. Das Buch wird anfangen, Deine Erinnerungen zu sammeln. Du wirst es später nur aufschlagen müssen und schon wirst Du wieder dort sein, wo Du zuerst darin gelesen hast. Schon mit den ersten Worten wird alles zurückkommen - die Bilder, die Gerüche, das Eis, das Du beim Lesen gegessen hast." Mortimer Folchart


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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 18.02.2014, 16:55 
Liebe Rabea,
ich habe mich sehr über Deine positive Rezension gefreut. Herzlichen Dank!
Es macht mich immer wieder glücklich, wenn ich mit meinen Geschichten "ankomme", und die Leser sich mit solchem Feedback melden :-)
Wobei ich selbstverständlich auch für kritische Anmerkungen offen bin, schließlich lerne ich gern dazu!
Einen schönen Tag und noch und liebe Grüße von Christine


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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 02.03.2014, 12:48 
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Ich habe "Töchter des Nordlichts" nun auch gelesen und es war mein erstes Lese-Highlight in diesem Jahr.
Diese Buch hat mich wirklich gefesselt und ich hätte jetzt gern sofort (Geduld ist meine starke Seite :ggg ) eine Fortsetzung, am liebsten über Ealla.
"Buch-Kater" ist ein netter Ausdruck, denn gestern war ich dann nicht mehr in der Lage, ein neues Buch zu beginnen. Und in Ermangelung einer Fortsetzung war ich diesmal stark versucht, direkt wieder von vorn anzufangen. Das hatte ich schon lange nicht mehr.

Über die Geschichte und das Schicksal der Sami wusste ich bisher nicht viel und wie grausam ihnen mitgespielt wurde, ahnte ich nicht im Entferntesten. Eigentlich unfassbar, dass sich diese Verhaltensmusster überall auf der Welt finden, ein vermeintlich zivilisiertes Volk versucht ethnische Minderheiten / Ureinwohner mit Gewalt in ein anderes Leben zu pressen.
Áilus Geschichte hat mich noch stärker gefesselt als Maris aus "Im Land der weiten Fjorde". Was es zu Áilu zu sagen gibt, hat Rabea ja schon sehr treffend beschrieben.

Nora mochte ich schon aus dem ersten Buch sehr gern. Die Entdeckung ihrer Wurzeln und ihrer Familie, mit allen Ängsten, Unsicherheiten und Freuden, die das mit sich bringt, ist wunderschön erzählt. Und ihre Freundschaft mit Leene hat mir manches Déjà-vu und einige BB-Momente beschert.

Für das Buch sollte man sich Zeit nehmen, denn die braucht man, weil es schwer fällt, es wieder aus der Hand zulegen. Die Kapitel wechseln immer zwischen Nora (Gegenwart) und Ailu (Vergangenheit) und enden in der Regel offen (Cliffhanger sind wirklich was fieses :ggg ). Und die Kapitel sind kurz, so dass man wirklich einfach nur weiterlesen MUSS. Also am besten am Freitag anfangen und incl. Nachtschichten am Wochenende durchlesen oder nehmt es auf ein lange Bahnfahrt mit. Ich hatte das Buch u.a. in der Bürotasche und meine Fahrt im Bus reichte immer ungefähr für ein Kapitel und ließ mich dann über Tag sehr ungeduldig auf die Heimfahrt warten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 18.03.2014, 21:40 
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Im Land der weiten Fjorde

Ich war mir dem ersten Satz in der Geschichte und habe sie geradezu verschlungen. Nachdem ich die letzten beiden Bücher abgebrochen habe, bin ich mit hohen Erwartungen an dieses Buch gegangen: Hoffentlich Lesevergnügen und nicht erneute Quälerei/ Unwohlsein. So war ich froh, mir für das Wochenende nichts vorgenommen zu haben, um Zeit für den ersten Kabus-Roman zu haben. Denn es fällt schwer mit dem Lesen zwischendurch zu unterbrechen. Hat man gerade erfahren, wie es im einen Handlungsstrang weitergeht, wollte ich auch schnellstmöglich lesen, wie es der anderen Protagonistin ergeht. So fliegt man über die Seiten gespannt zum verbindenden Teil zu kommen.

Durch dieses Buch erfährt man einiges, was nun nicht schon in X anderen Romanen beschrieben wurde. Es war mal etwas anderes von der Besatzungszeit in Norwegen während des 2 WK zu lesen und den damit einhergehenden Problemen.

Als Berte-Bratt-Leserin sieht man auch Anne vom Möwenfjord vor sich, wenn von Maris Leben in Nordfjordeid berichtet wird. Liest man von Maris Ankommen in Deutschland, dem Leben als Schwiegertochter in der fremden Familie ihrer Schwiegereltern und der Flucht kommen die Erinnerungen hoch, was die eigenen Großeltern aus der Zeit berichtet haben. In diesem Buch ist mir kein offensichtlicher Denkfehler aufgefallen und wenn da ein Gedanke war, habe ich den lesehungrig beiseitegeschoben.

Im Buch skizzierte Landkarte und Familienstammbaum sind auch lobend zu erwähnen! Natürlich kann man sich an Zufällen stören - man brauchte sie für die Geschichte.

Ich bekam dieses Buch und den Nachfolgeband zeitgleich und konnte zwischen den beiden Büchern nicht stoppen mit dem Lesen.


Töchter des Nordlichts

Von den Samen hatte ich bisher nichts gehört/ gelesen und ich freue mich durch das Buch so viel Neues über das mir unbekannte Norwegen erfahren zu haben. Auch dieses zweite Buch hat mir sehr gut gefallen und ich kann im Moment auch nicht sagen, ob mir eines besser gefallen hat.

Bei den beiden Erzählsträngen, die durch kurze Kapitel getrennt sind, habe ich viele Seiten lang von Àilus Schicksal nicht erkennen können, wie diese zu Noras Vergangenheit gehören sollte. Sie beschrieb ein derart fremdes Leben, 100 Jahre zuvor gelebt, dass ich das Verbindende erst später erkannt habe. Zurückblickend hat mich diese Geschichte auch sehr viel mehr interessiert als Noras Gegenwartsschilderung.

Sehr schön ist, dass Ànoks Messer mehrfach vor dem Müll gerettet wird und damals wie heute ein wichtiges Erinnerungsstück darstellt. Auch wunderbar ist, dass die Erinnerungsstücke aus Áilus Adoptivkindzeit, das Rosenholzkästchen, sowie der Rosenquark wertgeschätzt und weitergegeben werden. Ich persönlich finde Erinnerungsstücke eine schöne Sache und achte auch sehr alte Dinge, die meinen Vorfahren sicher auch viel bedeutet haben. Denn diese besaßen i.d.R. weniger "Schmückendes" als wir, dass die wenigen Dinge höher geachtet wurden.

Bemerkenswert finde ich auch, wie Gregor und Solveig das Medizinstudium Àilu ermöglichen - als Frau 1924 war das sicher in Norwegen auch noch selten.

Gut gefällt mir auch hier die Landkarte und der Stammbaum. Schaut man doch immer mal wieder darauf und ist z.B. überrascht wie lang die Reisezeit für bestimmte Strecken damals war.

Nun bin ich gespannt auf Kabus nächstes Werk und hoffe, es erscheint bald. Es gibt noch viel zu erzählen und in Nebensätzen möchte ich auch erfahren, ob Lisa und Noras Liebesglück von Dauer ist, Mari und Ravna noch älter werden und vielleicht noch weiter aus ihrem Leben/ der Vergangenheit erzählen. Ob Sander erfahren hat, dass er Vater ist? Mich überraschte ein wenig, dass Àilu ihrer Tochter Ravna den kompletten Namen am Sterbebett genannt hat und nicht nur ihre Geschichte ihr anvertraut hat.

Die Bücher von Christine Kabus haben Potential zu meinen Jahreshighlights zu werden!
Ich konnte es gestern auch nicht bleiben lassen, einer Kollegin, gerade aus dem Xten Norwegenurlaub zurückgekehrt, die Romane zu empfehlen und ich glaube sie sind auch etwas für meine frühere Nachbarin, die vor über 15 Jahren nach Oslo zog.

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 07.05.2014, 14:53 
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Am 15. Januar erscheint ein weiterer Norwegenroman von Christine Kabus:

Insel der blauen Gletscher

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Spitzbergen, 2013. Bei Recherchen stolpert die Journalistin Hanna über eine Leiche. Der Tote lag jahrzehntelang im Gletschereis. Hanna wittert eine spannende Story und gemeinsam mit dem charismatischen Polarforscher Kare taucht sie ein in die Vergangenheit des Archipels -

Ruhrgebiet, 1907. Statt dem Wunsch ihrer Eltern zu folgen und sich einen Ehemann zu suchen, schließt die burschikose Emilie einen Pakt mit ihrem jüngeren Bruder Max: Sie wird an seiner Stelle an der geplanten Arktisexpedition teilnehmen. Als Mann verkleidet schließt sie sich der Forschergruppe an. Schon bald ahnt sie, dass sie nicht die einzige ist, die ein Geheimnis hat -

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 07.05.2014, 20:37 
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Danke, Ulrike, für den Hinweis, das hört sich erneut gut an.
Erkennst Du schon eine Querverbindung zu den uns bekannten Personen?

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 Betreff des Beitrags: Re: AW: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 07.05.2014, 20:40 
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Ich meine, Kare kam im letzten Buch vor. Ich bin nicht sicher, aber ich meine, so hieß ein Verwandter von Nora. Der Bruder ihrer Mutter?

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 07.05.2014, 20:45 
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Hast Recht, Ulrike! Ich habe eigentlich beim Klappentextlesen mir auch nur so eine Verbindung vorstellen können, allerdings überlasen meine Augen die gesuchten vier Buchstaben KARE!

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 Betreff des Beitrags: Re: AW: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 07.05.2014, 21:06 
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Ich habe es gefunden.
Der jüngere Bruder von Noras Mutter Bente heißt Kåre und ist Polarforscher.

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 15.07.2014, 10:09 
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Böhme, Dorothea - Ein Dorf zum Verlieben
Diese Anfrage gebe ich doch gern hier im Forum weiter!

Zitat:
Liebe Rabea,

die Norwegen-Roman-Autorin Christine Kabus schreibt gerade an ihrem 3. Roman ihrer erfolgreichen Norwegen-Reihe.

Ihr Erstlingswerk "Im Land der weiten Fjorde" ging bereits in die 4. Auflage. Die Freude war hier groß, so dass sie ihre von ihrem Verlag Bastei Lübbe zur Verfügung gestellten Belegexemplare gern als Dankeschön an ihre Leser verschenken möchte. Eine zauberhafte Aufgabe ist mit dieser Verschenk-/Verlosungsaktion verbunden. Wer das Buch - signiert - geschenkt haben möchte, möge seine Gedanken, Geschichte, Erinnerungen o.ä., seine besondere Geschichte zu Norwegen kurz skizzieren.

Ich würde mich freuen, wenn Du auf Deinem Blog darüber kurz berichten könnten. Wir präsentieren gern, wenn gewünscht, die zauberhaftesten und schönsten Geschichten, Gefühle, Anekdoten, die ein Leser/eine Leserin mit Norwegen oder einfach, die ein Herz mit Norwegen verbindet.

Ich freue mich auch besonders darüber, dass Christine Kabus nunmehr in der Schweiz mit ihrem 2. Buch "Töchter des Nordlichts" bereits als Bestseller gehandelt wird. Sind Sie dabei??

Ich würde mich sehr für alle freuen.

Näheres unter:
http://www.laimedia.ideenschmiede-bremen.de/?p=1587

Bei Fragen stehe ich gern jederzeit zur Verfügung.

Mit den besten Wünschen
Ihre
Oriana Lai

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 29.07.2014, 19:34 
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Wie cool, ich habe eines der signierten Exemplare gewonnen.
Ich bin schon sehr gespannt auf das Buch :yes

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LG Sabine (und Magnus )

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Das Leben ist ein mutiges Abenteuer- oder nichts. (Helen Keller)


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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 29.07.2014, 20:05 
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Das ist ja toll :freu Herzlichen Glückwunsch :glück

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 29.07.2014, 20:38 
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Herzlichen Glückwunsch!

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 29.07.2014, 22:29 
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informierte Impala-Antilope
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Gratulation :) ein signiertes Buch ist doch immer wieder eine Zierde eines Buchregals :daumen

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Liebe Grüße,
Svenja

"Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele" Cicero


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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 29.07.2014, 22:39 
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Glückwunsch, Sabine! :freu

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Lieben Gruß
Lisa


Der Mensch sollte lesen, wozu es ihn gerade treibt; was er nur aus Pflichtgefühl liest, wird ihm wenig nützen.
(Francois de la Rochefoucauld)


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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 30.07.2014, 07:53 
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Gratuliere, Sabine! Bestimmt war Deine Geschichte auch besonders schön. :floatingheart

Ich bin gespannt und hoffe, das Buch gefällt Dir. Habe auch erst gerade am Montag meiner in Oslo wohnenden ehemaligen Nachbarin die Autorin empfohlen. Sie macht gerade Urlaub in Hannover.:library

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 30.07.2014, 08:56 
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Dann hat sich das Einstellen hier ja gelohnt :ggg . Glückwunsch, Sabine :blumen !

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 11.01.2015, 19:13 
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Am 15. Januar erscheint "Insel der blauen Gletscher".
Zwei Frauen, eine atemberaubende Landschaft und ein dunkles Geheimnis, das hundert Jahre unter dem Eis verborgen lag ... Spitzbergen, 2013. Um für eine Reisereportage zu recherchieren, begibt sich die Journalistin Hanna auf den einsamen Archipel jenseits des Polarkreises. Dort lernt sie den Polarforscher Kåre Nybol kennen, dessen humorvolle Art ihr sogleich sympathisch ist. Gemeinsam erkunden sie die einzigartige Landschaft Spitzbergens - und kommen sich dabei allmählich näher. Doch als sie eine längst verlassene Bergbausiedlung am Kongsfjord besichtigen, macht Hanna im geschmolzenen Gletschereis einen grausigen Fund, hinter dem sie eine spannende Story wittert. Gemeinsam mit Kåre taucht sie tief in die Vergangenheit des entlegenen Archipels ein - Ruhrgebiet, 1907. Statt dem Wunsch ihrer Eltern zu folgen und sich einen Ehemann zu suchen, schließt die burschikose Emilie einen Pakt mit ihrem jüngeren Bruder Max: Sie wird an seiner Stelle an der geplanten Arktisexpedition teilnehmen. Als Mann verkleidet schließt sie sich der Expeditionsgruppe an. Doch schon bald ahnt sie, dass sie nicht die einzige ist, die etwas zu verbergen hat. Ganz offensichtlich nehmen die Männer aus ganz unterschiedlichen Motiven an der Reise teil - und mindestens einer von ihnen hütet ein dunkles Geheimnis, dessen Aufdeckung er um jeden Preis zu verhindern sucht.

Das werde ich doch gleich morgen mal in meiner Buchhandlung vorbestellen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
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Meine Buchhandlung hatte das Buch schon. :freu
Da kommt dann Susannes Reisebericht gerade passend und liefert die Bilder dazu. :ggg

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 15.01.2015, 20:28 
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Oh Man, der Klappentext hat mal wieder Recht, aber ich finde er ist zu kurz. Etwas über Hannas Grund zu reisen hätte durchaus verraten werden dürfen. Das Buch selbst finde ich aber eben so hinreißend und spannend wie die beiden ersten Bücher. Ich verrate aber noch gar nichts, ich weiß ja nicht wie weit ihr anderen schon gelesen habt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 15.01.2015, 20:33 
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Ich lese gerade: Janne Mommsen "Die kleine Inselbuchhandlung"
Da warst du aber fix. Ich habe heute erst angefangen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 15.01.2015, 21:28 
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Ich war um 16Uhr zu Hause, dachte ich lese das Buch auf dem Kindle mal an und vor einer Stunde war ich fertig. Jetzt habe ich mir zur Belohnung Essen gekocht und werde dann mangels frischem Buch mit einem BB ins Bett gehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 15.01.2015, 21:31 
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Ich lese gerade: Janne Mommsen "Die kleine Inselbuchhandlung"
:ohnmacht Dann hoffe ich, dass es mich ebenso fesseln wird.
Zum Glück habe ich morgen frei.

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 20.01.2015, 23:38 
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Ich habe die "Insel der blauen Gletscher" nun auch durch und es hat mich von Anfang bis Ende gefesselt.
Hannas Geschichte spielt im Sommer 2013 und beginnt in der Oberpfalz.
Hanna ist 45 und wird von einem Tag auf den anderen von ihren Mann verlassen, der sich plötzlich an der Seite von Biggy verwirklichen will und zu einer Weltumsegelung aufbricht. Das passiert direkt zu Anfang des Buches und man nimmt nichts von der Spannung des Buches, wenn man das vorher weiß.
Statt an ihrer kaputten Ehe zu verzweifeln, nimmt Hanna ihr Schicksal in die Hand und bewirbt sich bei ihrem alten Arbeitgeber. Und tatsächlich, man bietet ihr umgehend einen Job an, eine Reisereportage über Spitzbergen. Hanna überlegt nicht lange und sagt zu. Bereits in Tromsø lernt sie den Polarforscher Kåre kennen und nimmt sein Angebot an, sie nach Spitzbergen zu begleiten. Diese Reise entwickelt sich dann ziemlich schnell zu einer Reise zum ganz großen Glück, das auch nicht durch die dramatische Rückkehr von Hannas Mann Thorsten getrübt wird. Denn auf dieser Reise entdeckt Hanna nicht nur eine 100 Jahre alte Gletscherleiche, sondern auch ein großes Stück weit wieder sich selbst.
Kåre kennen wir übrigens schon aus "Töchter des Nordlichts". Und im Laufe der Geschichte gibt es auch ein kleines Wiedersehen mit Mari und Lisa, Bente, Nora und Mielat. In bester BB-Manier dröselt Kåre Hanna seine etwas komplizierte Familiengeschichte auf. :ggg

Emilie ist die Hauptperson des zweiten Erzählstrangs.
Auch ihr Lebensweg führt sie nach Spitzbergen, allerdings schon im Sommer 1907.
Emilie ist die wohlbehütete Tochter eines Elberfelder Großindustriellen. Sie ist gerade 21 geworden und muss nun ernsthaft befürchten, dass ihre Eltern sie verheiraten wollen. Um einen geeigneten Bräutigam für sie zu finden, schicken ihre Eltern sie nach Berlin zu der gefürchteten Tante Fanny. Doch die Tante entpuppt sich als ein ganz anderer Mensch als es Emilie erwartet hat und unterstützt Emilies Streben nach Unabhängigkeit. Mit ihrer Hilfe tritt sie anstelle ihres kleinen Bruders Max, der unter den strengen Anforderungen des Vaters zu zerbrechen droht, als Mann verkleidet eine Expeditions-Reise nach Spitzbergen an. Diese Forschergruppe ist eine seltsam zusammengewürfelte Truppe und jeder scheint irgendwie etwas zu verbergen zu haben. Zu allem Übel kreuzt dann auch noch der kaisertreue Leutnant Poske als Expeditionsleiter auf, den Emilies Vater bereits als geeigneten Heiratskanditaten ausgeguckt hatte. Und dann ist da auch noch Arne, rau und verschlossen, und er schleicht sich in Emilies Herz. Ständig muss sie fürchten, dass ihr Versteckspiel entdeckt wird und diese Reise hält wirklich große Abenteuer für sie bereit.

Die Kapitel wechseln immer zwischen Hanna und Emilie ab und enden leider oft mit einem Cliffhanger, so dass man unbedingt weiterlesen muss. Mit jedem Kapitel verweben sich die Fäden mehr miteinander und man ahnt bald, dass die Leben der beiden Frauen irgendwo einen Berührungspunkt haben werden. Wie Hanna und Kåre die Fäden am Ende entwirren, ist wunderschön und spannend erzählt.

Auch dieses Buch ist wieder sehr gut recherchiert, wie ich finde.
Emilies Kindheit und Jugend als Tochter eines Großindustriellen in Wuppertal weckt wahrscheinlich in jedem, der im Ruhrgebiet aufgewachsen ist, Erinnerungen an den Heimatkundeunterricht. Emilie als höhere Tochter im kaiserlichen Deutschland war zumindest mir von Anfang an viel vertrauter als das norwegische Bauernmädchen Mari (okay, das stimmt nicht so ganz, denn Maris Kindheit erinnerte mich ganz stark an Anne) und vor allem als Áilu, das Sami-Mädchen.
Und Hannas Eindrücke von Spitzbergen sind wirklich wunderbar anschaulich beschrieben.

Beide Frauen sind sehr lebendig und glaubwürdig. Hanna, die in der in der Mitte ihres Lebens noch mal von vorn anfängt und Emilie, die sich als junge Frau gegen die Zwänge der Gesellschaft wehrt und mutig ihren eigenen Weg geht. Ob eine junge Frau 1907 wirklich eine solche Reise unbemerkt als Mann hätte machen können, weiß ich nicht, aber die Geschichte ist zu schön und Emilie klug, mutig und neugierig auf das Leben.
Und beide Frauen haben durchaus auch ihre Zweifel, ob sie die richtigen Entscheidungen treffen.

Wie schon in den beiden anderen Büchern erfährt man auch wieder jede Menge über die norwegische Geschichte, in diesem Fall über Spitzbergen, seine gewaltige und einzigartige Natur und die Bodenschätze, von denen sich so viele Länder Reichtum versprachen und ein Stück vom Kuchen ab haben wollten.
Schmunzeln musste ich übrigens über den Fürsten Albert von Monaco, der in Emilies Geschichte immer mal wieder auftaucht, weil er gerade auf Spitzbergen weilt und über nahezu legendäre Alkoholvorräte verfügen soll. Das war Albert I., der mehrere Forschungsreisen nach Spitzbergen unternommen hatte. Leider tauchte vor meinem geistigen Auge aber nun immer dieser kahlköpfige, frischgebackene Zwillingspapa auf. :ggg

Ich hoffe sehr, dass es nicht der letzte Norwegenroman von Christine Kabus ist. Ich mag ihren
Stil und ihre Liebe zum Detail. Ihre Recherche ist hervoragend und wird ausführlich umgesetzt, aber ohne dass man das Gefühl hat, in einer sachlichen Abhandlung z.B über die Bodenschätze Spitzbergens oder die Folgen des Klimawandels gelandet zu sein.

Edit, eben entdeckt:
Zitat:
Vor ein paar Tagen habe ich die Druckfahnen meines dritten Romans „Insel der blauen Gletscher“ durchgesehen und soll nun binnen der nächsten Tage erste Ideen für den vierten entwickeln. Er wird wieder in Norwegen spielen, dieses Mal aber nur auf einer Zeitebene in der Vergangenheit. Das war mein ausdrücklicher Wunsch – und ich hoffe, dass es mir gelingt, eine vielschichtige und spannende Geschichte zu kreieren. Ich finde die Jahre um 1900 generell sehr spannend – und speziell in Norwegen, da das Land 1905 die Unabhängigkeit erlangte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 23.03.2015, 21:40 
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Angeregt durch Eure Vorstellung hier, habe ich mir die ersten zwei Bände gekauft.

Den ersten Band "Im Land der weiten Fjorde" habe ich wirklich verschlungen. Ich mag Geschichten mit unterschiedlichen Handlungssträngen sehr gerne und die 2. WK Thematik liegt mir auch. Über Ostpreußen lese ich immer sehr gerne und somit hatte das Buch wirklich alles was ich mag. Spannend ist es auch noch, was will man mehr?

Leider komme ich den zweiten Band "Töchter des Nordlichts" so gar nicht richtig rein. Irgendwie liegen mir Erzählungen über Urvölker nicht richtig. Ich kann nicht genau sagen woran es liegt, aber das weckt kein Interesse :kopfschuettel. Vielleicht lese ich noch ein bisschen weiter, manchmal macht es ja erst später klick.

Den dritten Band werde ich mir auf jeden Fall anschaffen. Hört sich sehr spannend an und da der Schreibstil von Christine Kabus toll ist und mir der zweite Band nur auf Grund der Thematik nicht gefällt wird das bestimmt wieder ein Volltreffer. Ich ergänze hier dann, wenn ich durch bin :höhö

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 18.05.2015, 08:46 
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Ein Interview mit Christine Kabus und der Möglichkeit etwas zu gewinnen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 18.05.2015, 11:03 
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Danke für das Interview, die Antworten fand ich sehr interessant. "Die Insel der blauen Gletscher" habe ich ja noch vor mir. :sonnenblume Ulrike

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 16.10.2015, 08:21 
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Auf eure Empfehlungen hin habe ich mir mal eins ausgeliehen. Die onLeihe hatte nur die Blauen Gletscher. Ich bin zwar noch mittendrin, muss aber sagen, dass ich es total anstrengend finde:
Die erfundene Handlung, die mich interessiert, kommt bisher viel zu kurz. Dazwischen finde ich nur endlose Beschreibungen, die aus allen möglichen Reiseberichten seit anno ippich stammen könnte, oder Sachbüchern zu irgendeinem Thema.
Im allgemeinen mag ich auch Bücher, bei denen man auf dem Stadtplan nebenher mitlesen kann, aber hier hat es mich einfach nur gelangweilt (sogar das Berlin zur Kaiserzeit, das mich ja nun wirklich interessiert).

Sind die anderen Bücher auch so?

Unabhängig davon finde ich die Rahmenhandlung spannend und gut zu lesen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 16.10.2015, 08:49 
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Ich würde sagen, du hast mit dem falschen Buch angefangen.
Von allen dreien fand ich die "blauen Gletscher" am schwächsten. In den "weiten Fjorden" geht es um Norwegen im 2. Weltkriege und bei den "Töchtern des Nordlichts" um die Geschichte der Sami . Beide Geschichten haben mir richtig gut gefallen. Die Kriegsgeschichte, weil ich solche Geschichten einfach sehr mag und auch durch die Biografie von Randi Crott gesehen habe, wie gut das Buch recherchiert war, und die "Töchter des Nordlichts", weil ich rein gar nichts über die Sami wusste, mich das eigentlich auch nie interessiert hat und dann doch sehr gefesselt hat.
Vielleicht solltest du den Büchern noch eine Chance geben.
Allerdings fand ich den historischen Teil in allen Büchern immer besser als die Rahmenhandlung. :ggg

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 16.10.2015, 09:44 
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Dann sollte ich wohl erstmal das Buch von Randi Crott lesen :grins Das steht auch schon länger auf meinem SUB-Zettel.

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 16.10.2015, 09:48 
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:super Das lohnt sich auf jeden Fall.

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 19.10.2015, 08:19 
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Ulrike hat geschrieben:
Ich würde sagen, du hast mit dem falschen Buch angefangen.


Stimmt!
Habe die "Töchter des Nordlichts" jetzt fertig, und es ist wesentlich lebendiger. Ab und zu kommt zwar mal dieses oberlehrerhafte durch, wenn sich jemand zu einem Monument /geschichtlichen Ereignis/ o.ä äussert, was mich ja beim "Gletscher" so gestört hat. Aber hier ist es deutlich weniger und auch kürzer.

Die Sami-Geschichte fand ich supergut erzählt, ich wusste zwar vage darüber Bescheid, weil das mit den Minderheitenunterdrückungen ja der globale Zeitgeist damals war, nur liest es sich viel besser, wenn das durch ein persönliches Schicksal vertieft wird.*

Was ich an den Büchern mag ist, dass die Charaktere in anderen Büchern zwar erwähnt werden, aber nicht so, dass man sofort genaueres darüber wissen will. Ich hab nun mal die Reihe von hinten angefangen, da aber jedes Buch offenbar einzeln steht, macht das gar nichts.

[* @Claudia: Ich weiss nicht mehr genau, welches Indianer-Buch es war, Rolf Ulrici - Tom und der Sohn des Häuptlings? Da wird das ja glaube ich noch schöngeredet.]

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 05.11.2015, 19:02 
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Es gibt erste Infos zum neuen Buch von Christine Kabus:

Das Geheimnis der Mittsommernacht - erscheint am 09.09.2016

Norwegen, 1895. Als die junge Deutsche Clara ihrem Mann Olaf in das Bergbaustädtchen Røros folgt, erwartet sie eine böse Überraschung. Olafs Mutter macht keinen Hehl daraus, dass sie eine andere als Schwiegertochter bevorzugt hätte. Um den wirtschaftlichen Ruin der einst wohlhabenden Familie abzuwenden, sollte Olaf mit der Tochter des Bergwerksdirektors verheiratet werden. Als Olaf nach einem Streit tödlich verunglückt, muss Clara einen steinigen Weg gehen, bevor sie in der Fremde heimisch werden kann. Dabei kommt sie einem Geheimnis auf die Spur, das die Schicksale zweier Familien seit Jahrzehnten überschattet und das nicht nur ihrem Leben eine neue Wendung gibt …

https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/bue ... id_3160348

@ Rabea, das Buch spielt in Røros. :ggg
Da hast du dann gleich die richtigen Bilder vor Augen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 05.11.2015, 19:32 
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Das wusste ich schon :ggg . Christine hat meine Røros-Fotos auf Facebook kommentiert und mir geschrieben, dass ihr neues Buch dort spielen wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 06.11.2015, 08:57 
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Das hat ja wieder ein wunderschönes Cover! Mir ist gerade aufgefallen, es ist beim Verlag mit "Landschaftsroman
ab 16 Jahren" eingestellt. Auf so eine Alterseinteilung habe ich noch nie geachtet. Ich bin gespannt auf das neue Buch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 30.10.2016, 11:37 
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Das Geheimnis der Mittsommernacht

Zwei Familien im Schatten eines dunklen Geheimnisses -
Norwegen, 1895. Im Bergbaustädtchen Røros begegnen sich zwei junge Frauen, deren Schicksal kaum unterschiedlicher sein könnte. Die Deutsche Clara ist ihrem Ehemann in dessen Heimatstadt gefolgt, wo sich dieser endlich mit seinen Eltern aussöhnen will. Doch die Ordals begegnen Clara und ihrem kleinen Sohn Paul mit unverhohlener Ablehnung. Als wenig später ein furchtbares Unglück geschieht, ist Clara plötzlich auf sich allein gestellt. Unerwartete Hilfe erfährt sie ausgerechnet durch Sofie, die Tochter des mächtigen Bergwerksbesitzers, dem die Ordals schon lange ein Dorn im Auge sind. Sofie empfindet ihr behütetes Dasein als goldenen Käfig und bewundert es, wie Clara ihr Leben meistert. Während Clara und Sofie zu Freundinnen werden, kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, das ihre Familien seit Jahrzehnten überschattet -
Große Gefühle vor atmosphärischer Kulisse - ein opulent erzählter Roman voller bewegender Einblicke in eine der spannendsten Epochen der norwegischen Geschichte


Auf den Inhalt will ich hier jetzt mal nicht groß eingehen.
Die anderen Norwegenromane von Christine Kabus habe ich mit großer Begeisterung gelesen. Jedes der Bücher hat sein ganz spezielles Norwegen-Thema, den 2. Weltkrieg und die deutsche Besatzung, die Unterdrückung der Sami und Spitzbergen und seine Bodenschätze.
Diesmal hat mir das "große" Thema einfach gefehlt. "Das Geheimnis der Mittsommernacht" ist ein Liebesroman, ein historischer Roman, ein Gesellschaftsroman, aber in meinen Augen kein Norwegen-Roman, auch wenn Røros und seine Bergbaugeschichte schön beschrieben sind. Die Geschichte könnte überall spielen.
Dabei gibt es durchaus Potential für ein norwegisches Thema, die Union mit Schweden und die daraus entstehenden Konflikte sind kurz Thema, werden aber nicht vertrieft.
Das Buch ist sehr gut recherchiert, das zeigen die vielen Details, die man über den Kupferbergbau erfährt.
Doch das Elend der Bergarbeiter und die aufkommende Arbeiterbewegung werden nur oberflächlich angerissen.
Christine Kabus kann es besser. Das haben ihre anderen Romane gezeigt.

Sofie, die Tochter des mächtigen Bergwerksdirektor verliebt sich in den Arbeiter Per. So eine Beziehung war 1895 explosiv, aber hier plätschert das Drama nur leicht vor sich hin. Per hat einen Mentor im Schuldirektor, wird zur juristischen Fortbildung nach Christiania geschickt. Sofie will sich für Frauenrecht engagieren, wird zwar mal von ihrer Schwester als Blaustrumpf betitelt, aber das war es dann schon. Irgendwelche sichtbaren Kämpfe und Auseinandersetzungen gibt es nicht. So als ob die aufkommende Arbeiter- und Frauenbewegung einfach vom Rest der Gesellschaft abgenickt wird - "das ist jetzt da, das haben wir jetzt, das akzeptieren wir jetzt".

Clara ist Deutsche und kommt mit ihrem norwegischen Ehemann in seine Heimatstadt. Das Schicksal schlägt zu, Claras Mann stirbt und Clara bleibt mit ihrem kleinen Sohn als Katholikin im streng-protestantischen Røros hängen. Dass bereits während des Trauerjahres der Ingenieur Mathis unverhohlen sein Interesse an ihr zeigt, macht es ihr in der kleinen Stadt nicht gerade leichter. Obendrein nimmt sie dann auch noch die kleine Bodil bei sich auf, deren Familie von der Stadtbevölkerung abgelehnt wird, weil sie Zigeuner sind. Doch auch hier bleiben die Konflikte nur oberflächlich.

Das ist ein reiner Liebesroman in historischer Kulisse, der überall spielen könnte.
Die beiden Paare deuten sich früh an und die Entwicklung ist vorhersehbar. Normalerweise stört mich das auch gar nicht. In diesem Fall bin ich aber mit anderen Erwartungen an das Buch herangegangen und etwas enttäuscht.

Aber es bleibt immer noch ein schöner Schmöker für lange Abende.
Und es gibt neben Clara und Sofie eine Reihe von sehr liebenswerten Nebenfiguren, wie z.B. Frau Olsson und den alten Gundersen, den Bergschreiber Dietz, den Schuldirektor, den Küster, das Hausmädchen Eline oder die Samin Siru, um nur einige zu nennen. Überhaupt sind die meisten Einwohner von Røros ziemlich nett, lediglich die Oberschicht der Stadt ist so arrogant, dumm und blasiert, wie man es erwartet. Wenn die Klatschweiber der Stadt aufeinandertreffen, dann ist das wirklich sehr unterhaltsam. Und Sofies Schwester Silje (schade um den schönen Namen :ggg) erinnerte mich doch sehr an Aschenputtels garstige Schwestern.

Und ich bin gespannt auf ihr nächstes Buch, das uns nach Stavanger im Jahr 1905 führt. Schließlich wurde Annik Saxegaard 1905 in Stavanger geboren.

https://christine-kabus.com/

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 30.05.2017, 08:08 
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Ulrike hat geschrieben:
Und ich bin gespannt auf ihr nächstes Buch, das uns nach Stavanger im Jahr 1905 führt. Schließlich wurde Annik Saxegaard 1905 in Stavanger geboren./


Weil ich gerade meiner Kollegin, der ich den ersten Norwegenroman ausgeliehen habe, den Autorennamen genannt habe, habe ich dies auch gerade gesehen:

Das Lied des Nordwinds
erscheint 29. März 2018

Norwegen, 1905. Während das Land um seine Unabhängigkeit ringt, kreuzen sich die Wege zweier sehr unterschiedlicher Frauen: In Stavanger tritt Liv, ein Mädchen aus ärmsten Verhältnissen, eine Stelle als Dienstmagd an und muss schon bald die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen. Auch für die junge Gräfin Karoline im fernen Schlesien steht ihre Existenz auf dem Spiel. Der Familienbesitz würde an einen entfernten Verwandten gehen, wenn ihr schwerkranker Mann ohne Erben stirbt. Als sie erfährt, dass er kurz vor der Hochzeit in Norwegen ein Kind gezeugt hat, schmiedet sie einen abenteuerlichen Plan ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 01.06.2017, 12:42 
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Christiane hat geschrieben:
Das Lied des Nordwindserscheint 29. März 2018


si tacuisses.... dann hätte ich nicht gewusst, dass es eine Fortsetzung gibt. Ich hatte mir rein zufällig letzte Woche die Mittsommernacht ausgeliehen ("ach, mal wieder ein Kabus!"), und hätte es bis auf einen kleinen, aber nicht-nagenden, Hintergedanken ruhig beiseite gelegt, wenn dein Post nicht gewesen wäre. Böse Christiane! :ggg

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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 03.04.2018, 12:25 
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Böhme, Dorothea - Ein Dorf zum Verlieben
Ich habe das Lied des Nordwindes in einem Rutsch gelesen. Es hat mich sehr gefesselt.

Das Lied des Nordwinds
Norwegenroman
Zwei Frauen, ein Geheimnis und eine unverhoffte Reise
Norwegen, 1905. Das Jahr, in dem das Land um seine Unabhängigkeit ringt, markiert auch für zwei sehr unterschiedliche Frauen einen Wendepunkt:
In Stavanger tritt Liv, ein Mädchen aus ärmsten Verhältnissen, eine Stelle als Dienstmagd an und muss schon bald die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen: Darf sie sich gegen ihren Dienstherren stellen, um einem kleinen Jungen zu helfen, den ein trauriges Schicksal erwartet? Auch für die junge Gräfin Karoline im fernen Schlesien steht ihre Existenz auf dem Spiel. Der Familienbesitz würde an einen entfernten Verwandten gehen, wenn ihr schwerkranker Mann ohne Erben stirbt. Als sie erfährt, dass er kurz vor der Hochzeit in Norwegen ein Kind gezeugt hat, schmiedet sie einen abenteuerlichen Plan...


Das Buch ist aus der Sicht von Liv und aus der Sicht von Karoline geschrieben. Die Kapitel sind immer abwechselnd und schnell wird klar, wo der gemeinsame Nenner ist und doch dauert es viele Kapitel (teilweise mit fiesen Cliffhangern!), bis sich die Schicksale von Liv und Karoline nähern - zwischendurch musste ich im letzten Buch blättern und etwas nachlesen und war beruhigt, dass auf mein Gedächtnis Verlass ist :ggg .

Auch in diesem Buch wird die Unabhängigkeit Norwegens von Schweden nur am Rande angerissen. Ich denke aber, dass es so ist, wie es die norwegische Bevölkerung damals empfunden hat und deshalb doch wieder authentisch dargestellt ist. Das wird auch durch die Bemerkungen und Gedanken von Liv klar, die aus ganz einfachen und armen norwegischen Verhältnissen stammt. Wenn man so liest, wie damals mit Frauen und Dienstleuten umgegangen wurde, dann ist es schon erstaunlich, dass Norwegen heute ein so freies Land ist und - insbesondere Frauen - dort viele Möglichkeit haben, die es so in Deutschland auch heute noch nicht gibt! Das ist aber ein anderes Thema :) . Zurück zum Buch. Ich fand es sehr spannend geschrieben. Die Entwicklung von Liv und die Entwicklung von Karoline zu zwei Frauen, die für ihr Leben eintreten ist gut gemacht und gibt am Ende ein rundes Bild ab.

Einen BB-Moment hatte ich übrigens auch. Irgendwann am Anfang des Buches wird erwähnt, dass es in Norwegen zu der Zeit üblich war, dass man an Volkshochschulen sein Wissen vertieft hat und dass dies insbesondere von der Landbevölkerung im Winter gemacht wurde, wenn man auf dem Hof nichts machen konnte. Das hat mich an Annes Bruder erinnert, der im Winter irgendeine Schule besucht hatte um sich dort fortzubilden und den Möwenfjord besser bewirtschaften zu können.

Während des Lesens habe ich auch das ein oder andere Mal ein Landschafts-Déjà-vu gehabt :genau .

Ich konnte mir genau den Weg vorstellen, den Liv, Elias und Bjarne von Stavanger aus über Kristiansund nach Trondheim genommen haben. Besonders die Strecke Kristiansund Trondheim hatte mir das ein oder andere Kopfkino beschert.

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Das Problem an einem guten Buch ist, dass man es zu Ende lesen will, es aber nicht zu Ende lesen will. Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Christine Kabus
BeitragVerfasst: 05.04.2018, 21:06 
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Ich kann Rabea nur zustimmen. "Das Lied des Nordwinds" ist wirklich ein schönes Buch und liest sich sehr gut.
Mir war vorher gar nicht bewusst, dass es eine Fortsetzung des letzten Buches ist.
In Stavanger habe ich vieles erkannt. Da bin ich zum Teil selbst lang gelaufen.

BB-Momente hatte ich bei den Büchern von Christine Kabus ja schon oft. Auch diesmal gab es einige. Und Auguste Bethge hat mich sehr an Tante Christiane und Lady Robinson erinnert. Sie hat viel mit den beiden gemeinsam.


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