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 Betreff des Beitrags: Film über Astrid Lindgren
BeitragVerfasst: 28.02.2018, 09:32 
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Auf der Facebookseite der Schwedischen Botschaft bin ich darüber gestolpert, dass es eine Verfilmung über Astrid Lindgrens Leben geben soll. Dort wurde ein Artikel über die Berlinale verlinkt:
http://www.deutschlandfunk.de/notizen-v ... _id=411563

Ich habe dann etwas mehr im Netz gewühlt und noch folgendes gefunden:
https://www.film.tv/pressemeldungen/201 ... 37054.html
http://www.filmstarts.de/kritiken/256774.html

Hat jemand von euch schon von dem Film gehört?
Starttermin ist der 6. Dezember 2018 (okay, da ist es auch noch etwas hin :ggg ).

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 Betreff des Beitrags: Re: Film über Astrid Lindgren
BeitragVerfasst: 01.03.2018, 23:02 
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Ja, das war voll das Thema auf der Berlinale. Mehr habe ich aber auch nicht mitbekommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Film über Astrid Lindgren
BeitragVerfasst: 23.10.2018, 19:03 
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Der deutsche Trailer ist verfügbar.

(Mein kluger Fernseher hat mir den Trailer vorgeschlagen. Er kennt mich schon ganz gut. :ggg )

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 Betreff des Beitrags: Re: Film über Astrid Lindgren
BeitragVerfasst: 23.10.2018, 20:48 
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Schön! Den Film würde ich sehr gern sehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Film über Astrid Lindgren
BeitragVerfasst: 24.10.2018, 08:21 
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Ich auch :yes .

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 Betreff des Beitrags: Re: Film über Astrid Lindgren
BeitragVerfasst: 13.12.2018, 09:16 
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Hat jemand von euch den Film schon gesehen?
Wir waren gestern drin. Er läuft in Essen in einem kleinen Programmkino.
Uns hat sehr gut gefallen. Er beleuchtet ihre jungen Erwachsenenjahre und endet kurz nachdem sie Sture Lindgren kennengelernt hat.
Alba August als Astrid ist wirklich toll.

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 Betreff des Beitrags: Re: Film über Astrid Lindgren
BeitragVerfasst: 13.12.2018, 14:31 
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Ich habe vor, am Sonntag zu gehen. Dann läuft er nämlich als Original mit Untertitel :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Film über Astrid Lindgren
BeitragVerfasst: 18.12.2018, 20:31 
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Mich hat der Film fasziniert. Ich bin immer noch erstaunt, wie losgelöst dieser Film von der Person Astrid Lindgren für mich ist, die ich so im Kopf habe. Ich weiß, dass Astrid ihren Sohn sehr früh bekommen hat, dass ihre erste Liebe viel älter als sie war und auch, dass sie das Kind unehelich bekommen hat. Der Film hat mir die junge Astrid so viel näher gebracht und greifbarer gemacht.

Ich musste mir auch immer wieder sagen, dass das ganze in den 20er Jahren des vorherigen Jahrhunderts spielt. Mir kam es manchmal viel später vor. Was bestimmt auch an den Möglichkeiten lag, die Astrid bekommen und genutzt hat.

Alba August fand ich eine klasse Besetzung für die Rolle der Astrid.

Hier gibt es noch einen Bericht zum Film:
https://dcmworld.com/2018/bullerbue-ist ... SVOMOnFspI

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 Betreff des Beitrags: Re: Film über Astrid Lindgren
BeitragVerfasst: 16.01.2019, 12:04 
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muntere Moderatorin
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Ich war gestern in dem Film, mitten zwischen anderen Besuchern, die größtenteils Ende 60 waren. Mir hat der Film natürlich auch sehr gut gefallen, er ist nah an dem was man in der Andersen Biogr. "Mein Leben" lesen konnte. Ich habe vor, aufgrund des Filmes, manches erneut dort nachzulesen.

Lasses Vater wurde mir durch die Verfilmung etwas näher gebracht. Er war nicht der böse ältere dominierende Chefredakteur, der Astrids Jugendlichkeit ausgenutzt hat, sie vielleicht beruflich erpresst hat. Astrid hat sich ganz schön an ihn rangeschmissen, als sie sich plötzlich vor ihm auszog (auch das Wangenküsschen an Sture... ich gebe meinen männlichen Kollegen/Vorges. keine Wangenküsschen). Natürlich kann der Film nur Andeutungen/ Ausschnitte zeigen und nicht das komplette Zusammensein der Beteiligten.
Astrid hatte, wie jede ledige Schwangere, den viel schwereren Weg. Es ist hart, dass sie Lasse in Dänemark über drei Jahre bei der Pflegemutter lassen muss, weil er befürchtet ins Gefängnis zu kommen, dabei dann tatsächlich gegen 1000 Kronen das Verfahren wegen Unzucht eingestellt wird.

Schön hätte ich gefunden, wenn es noch eine Szene gegeben hätte von der Beratung Astrids durch die RAin.

Immerhin hatte Lasse es gut bei der dänischen Pflegemutter, die Astrid ja auch nicht vorher kannte. Es ist tragisch, dass er Zeit seines Lebens gebrochen blieb und das Verhältnis Astrid/Lars unterschwellig belastet war. Es sind diese Schicksale, die sich immer wieder und auch sanfter wiederholen. Kinder, die in Dtl. während des 2. WK "verschickt" wurden, waren auch seelisch gezeichnet.
So z.B. mein Onkel, der als Zweijähriger von seinen Eltern getrennt wurde, weil meine Oma mit meiner Mutter schwanger war und wegen der Bomben in Hannover schon Wochen vor der Geburt in den Harz evakuiert wurde und dort auch noch länger blieb. Hans bekam zwar mal Besuch vom Vater/ der Tante - aber er konnte sich natürlich kaum äußern und in den Heimen war der Umgang mit kleinen Kindern eben auch ein ganz besonderer. Das war ja auch noch viele Jahre später schlimm, so erzählte u.a. meine Mutter in der Kinderkur am Stuhl bei Mahlzeiten festgebunden worden zu sein.

Rabea hat geschrieben:
Mir kam es manchmal viel später vor. Was bestimmt auch an den Möglichkeiten lag, die Astrid bekommen und genutzt hat.
Durch die Serie "Babylon Berlin" habe ich gelernt, dass die Menschen in den 20er Jahre sehr viel freier und losgelöster gelebt haben. Mit der ganzen braunen Veränderung, einige Jahre später, gab es enorme Rückschritte bei Emanzipation und Selbstverwirklichung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Film über Astrid Lindgren
BeitragVerfasst: 16.01.2019, 15:00 
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eifrigster Elefant
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Zitat:
Astrid hat sich ganz schön an ihn rangeschmissen, als sie sich plötzlich vor ihm auszog (auch das Wangenküsschen an Sture... ich gebe meinen männlichen Kollegen/Vorges. keine Wangenküsschen). Natürlich kann der Film nur Andeutungen/ Ausschnitte zeigen und nicht das komplette Zusammensein der Beteiligten.


Astrids Nachfahren habe sich von dem Film distanziert!
Das bedeutet jetzt nicht unbedingt, dass sie sich nicht "rangeschmissen" hat, aber es lässt einen darüber nachdenken.
___

Und ehrlich, du wirst doch diesen "Babylon"-TV-Schrott jetzt nicht für bare Münze nehmen?!?

Ja, man bekam früher problemlos Morphium beim Apotheker (gabs schon bei Courths-Mahler). Aber es hat nicht jeder gebraucht oder gewollt. Andere "Drogen" waren einfach noch nicht erforscht genug um sie zu verbieten.
Ja, die Gegebenheiten in den 20ern waren freier, zumindest in den "gebildeteren Schichten". Trotzdem war Schwulsein strafbar, und Abtreibung verboten.
Nur die Schönen&Reichen haben es durchgekriegt, das Homosexualität als "exzentrisch" durchging, und die konnten sich auch gute Ärzte für Abtreibungen leisten.

Als Nachfahre einer durchschnittlichen Mittelstandsfamilie kann ich dir nur sagen, wenn einer meiner Grossonkels schwul gewesen wäre, wär die Hölle los gewesen (der Kommunist war schon schlimm genug!), Kinder nahm man wie sie kamen: wenn sie nicht kamen hatte man Pech, oder Glück, oder war "anständig". Wenn sie unverheiratet kamen, dann war man in der Oberschicht -mit viel Glück- auch nur exzentrisch, normal wurde man ausgegrenzt. Und 90% der Bevölkerung war abends zu tot, um in Bars zu tanzen. U.a. weil sie sich tagsüber um die Kinderherden kümmern mussten.

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LG ~ Schussel X Griffindor by birth, Slytherin at heart!
~ Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt. - J.L.Borges ~


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 Betreff des Beitrags: Re: Film über Astrid Lindgren
BeitragVerfasst: 17.01.2019, 09:48 
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muntere Moderatorin
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Schussel hat geschrieben:
Astrids Nachfahren habe sich von dem Film distanziert!


Deren Meinung zu dem Film hatte ich noch nicht nachgelesen/ gesucht. Habe mir aber auch gedacht, dass diese hier nicht so konform gehen werden. Nachvollziehbar!


Gestern sprach ich noch mit zwei Kolleginnen über Kinofilme, beide planten mit Ihren Töchtern in "Astrid" zu gehen. Allerdings ohne biographisches Wissen, ohne bisher Handlung des Filmes zu kennen. Trotz FSK 6 halte ich die Handlung für 9/10jährige nicht geeignet. Man hatte gedacht, es wäre ein Film über die junge Astrid, die berühmte Kinderbuchautorin.


Schussel hat geschrieben:
Und ehrlich, du wirst doch diesen "Babylon"-TV-Schrott jetzt nicht für bare Münze nehmen?!?...

Ich gehe grundsätzlich, bei allem was ich sehe/ lese/ höre, davon aus, dass es genauso gewesen ist und keine andere Sichtweise gibt. :grins

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 Betreff des Beitrags: Re: Film über Astrid Lindgren
BeitragVerfasst: 17.01.2019, 10:46 
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eifrigster Elefant
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Christiane hat geschrieben:
Schussel hat geschrieben:
Und ehrlich, du wirst doch diesen "Babylon"-TV-Schrott jetzt nicht für bare Münze nehmen?!?...

Ich gehe grundsätzlich, bei allem was ich sehe/ lese/ höre, davon aus, dass es genauso gewesen ist und keine andere Sichtweise gibt. :grins

Eben, dass dachte ich mir :hihihi Ich zähle dich nämlich zu den Lesemenschen, deshalb wunderte mich, dass du noch nichts über die wilden 20er gelesen haben solltest.
__

Zurück zu "Astrid": ich hatte mir alle möglichen Trailer angesehen, und dabei bin ich irgendwo darauf gestossen, dass der Film nicht so gut ankam. Was mich auch dazu bestimmt hat, dass ich warte, bis der Film ins Fernsehen kommt.
Und ich gebe dir völlig Recht, für 10jährige ist das bestimmt noch nichts.

Frage an alle: beruht der Film auf einer Biographie? Das konnte ich nicht rausfinden (habe aber auch keine schwedischen Quellen bemüht), die würde ich dann schon lesen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Film über Astrid Lindgren
BeitragVerfasst: 17.01.2019, 13:05 
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gesprächiges Gnu
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Ob der Film auf einer Biographie beruht, weiß ich nicht.

Ich habe aber mal in die unterschiedlichen Biographien reingeschaut, die ich habe:

In der von Sybil Gräfin Schönfeldt von 1987 (erschienen bei rororo) wird nur geschrieben, dass der Sohn zur Welt kommt und die ersten drei Jahre bei einer Pflegefamilie in Kopenhagen wohnt.

Margareta Strömstedt - AL/ Ein Lebensbild (oetinger 2001, Text im Schwedischen von 1999):
Hier wird ebenfalls nicht der Name des Vaters genannt. Allerdings geht es schon sehr ausführlich um die Zeit nach der Geburt und die Situation der Frauen, die uneheliche Kinder zur Welt brachten. Es geht schon um die Rechtsanwältin und dass AL sagt: "Nur nichts nach außen dringen lassen!"

In der von Margareta Strömstedt von 2007 (Bilder ihres Lebens) wird der Vater von Lars nicht groß thematisiert, kommt aber im Stammbaum am Ende des Buches vor. Im Text steht lediglich, dass AL gesagt haben soll, dass sie nicht in ihn verliebt gewesen sei, er sie aber heiraten wolle.

Die von Jens Andersen habe ich gerade verliehen, meine aber, dass dort deutlich mehr auf Richard Blomberg eingegangen wird.

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Viele Grüsse

Wibke :lesen


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 Betreff des Beitrags: Re: Film über Astrid Lindgren
BeitragVerfasst: 17.01.2019, 13:27 
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aufmerksame Administratorin
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Ich lese gerade: Sarah Morgan "Verliebt bis über beide Herzen"
Wibke hat geschrieben:
Die von Jens Andersen habe ich gerade verliehen, meine aber, dass dort deutlich mehr auf Richard Blomberg eingegangen wird.


Ja, das meine ich auch.
Ich bin irgendwie der Meinung, der Film basiert auf der Andersen-Biografie, weiß aber nicht wieso.
Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, weil es die neuste Biografie ist.

Dass Astrids Tochter sich vom Film distanziert haben soll, habe ich auch irgendwo gelesen, aber keinen Nachweis finden können.
Und ich habe auch nirgendwo lesen können, was ihr denn am Film nicht gefallen hat.
Insgesamt fand ich den Film ziemlich nah an der Biografie. Ob Astrid nun wirklich vor den Redakteur die Hüllen fallen ließ, keine Ahnung, aber schwanger ist sie nun mal geworden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Film über Astrid Lindgren
BeitragVerfasst: 17.01.2019, 13:28 
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lesender Löwe
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Wobei Christiane aber nicht unrecht hat - auch wenn in den 20ern weder Frauen noch Homosexuelle gleichberechtigt waren, war dieses Jahrzehnt doch deutlich emanzipierter und nach unserem Verständnis moderner als die Zeit ab 33 und die frühe Nachkriegszeit.

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 Betreff des Beitrags: Re: Film über Astrid Lindgren
BeitragVerfasst: 17.01.2019, 13:40 
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gesprächiges Gnu
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Karin Nyman (Astrids Tochter) hat sich deshalb von dem Film distanziert, weil Astrid selber nie über diese Zeit gesprochen hat. Es ging also weniger um die Faktizität als darum, den Wunsch der Toten zu respektieren, so hat sie es zumindest in Interviews gesagt.
Ich habe deshalb auch lange überlegt, ob ich mir den Film ansehen soll. Es ist ja eine grundsätzliche Frage, wo beginnt öffentliches Interesse, wo endet die Privatsphäre eines sehr bekannten Menschen?
Ich bin letztlich froh, dass ich ihn gesehen habe, ich fand ihn sehr einfühlsam, respektvoll und bewegend. Alba August ist wundervoll und hat so eine Ausstrahlung, dass man kaum die Augen von ihr abwenden kann!
Die besagte Szene fand ich allerdings auch nicht gut, außerdem kam Astrids Mutter sehr schlecht weg, fand ich.


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Liebste Grüße
Anna
:blumen


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 Betreff des Beitrags: Re: Film über Astrid Lindgren
BeitragVerfasst: 17.01.2019, 13:49 
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Wibke hat geschrieben:
Die von Jens Andersen habe ich gerade verliehen, meine aber, dass dort deutlich mehr auf Richard Blomberg eingegangen wird.

Dies war mein spontaner Eindruck.
Christiane hat geschrieben:
Mir hat der Film natürlich auch sehr gut gefallen, er ist nah an dem was man in der Andersen Biogr. "Mein Leben" lesen konnte. Ich habe vor, aufgrund des Filmes, manches erneut dort nachzulesen.



Anna hat geschrieben:
Die besagte Szene fand ich allerdings auch nicht gut, außerdem kam Astrids Mutter sehr schlecht weg, fand ich.
Das wird vermutlich Karin Nyman auch schmerzen, weil ihre Großeltern schon sehr negativ gezeichnet werden.


Schussel hat geschrieben:
Eben, dass dachte ich mir :hihihi Ich zähle dich nämlich zu den Lesemenschen, deshalb wunderte mich, dass du noch nichts über die wilden 20er gelesen haben solltest.

So habe ich noch litararischen Nachholbedarf. :kicher

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